|
Bericht 120: Hubertustag 2008 |
|
Am 3.11.2008 (Hubertustag) gingen wir im Revier meines Jagdkollegen auf die Jagd. Er benötigte einige Stück Rotwild, da jetzt die Wildbretzeit in unserer Region ist. Das Wetter zeigte sich von der besten Seite. Ich hatte einen wunderschönen Aufstieg von zirka 20 Minuten, bis ich zum ersten Hochsitz kam. Von dort konnte ich kein Wild erblicken, und deshalb beschloss ich weiter zu pirschen. Der Weg führte über eine Forststraße und einem Bach, bis ich zu einer "Halt" kam. Der Weg über die "Halt" war schon wieder der Rückweg ins Tal. Ich pirschte langsam hinunter. Plötzlich bemerkte ich vor mir ein Stück Rotwild! Ich suchte mir eine günstige Schussposition. Ich legte meinen Rucksack nieder und legte dort meine Büchse drauf. Durch das Zielfernrohr konnte ich ein Hirschkalb ansprechen. Ich beschloss dieses zu erlegen. Als ich mein Gewehr entsicherte wechselte plötzlich aus dem Wald das Tier auf die "Halt" und stand vor dem Kalb. Ich wartete bis sich das Tier drehte und das Hirschkalb frei stand. Ich stach den Mechanismus meines Gewehr und der Schuss brach! Das Kalb brach im Feuer zusammen, ich repetierte erneut und sah im Zielfernrohr wie das Tier in den Wald flüchtete. Ich wartete ab und plötzlich sah ich, das Tier oberhalb dem erlegten Kalb. Auf dem zweiten Schuss hin brach auch das Tier im Feuer zusammen! Vor lauter Freude über dieses tolle Jagderlebnis machte ich einen “Juhatza“ der ins Land hinausschallte. Mein Jagdkollege rief mich an und fragte, warum ich zwei mal geschossen hatte. Ich antwortete,“ Tier Kalb erlegt! Er freute sich auch sehr darüber. Ein anderer Freund hatte ebenfalls ein Weidmannsheil und konnte ein Kalb erlegen. Der hl. Hubertus hat es am Hubertustag mit uns gut gemeint. Danke für dieses wunderbare Jagderlebnis!
Weidmannsheil und Weidmannsdank Bericht und Fotos: Philipp Skalka |