Bericht 149: Geprellter Rüde

Heute war ich wieder mal auf die Passjagd. Bereits gegen 20.00 Uhr bezog ich den Posten in unmittelbarer Nähe des Luderplatzes. Nichts rührte sich und so wechselte ich den Ansitz und bezog meinen gestrigen Ansitzplatz in einer Scheune, dort wo ich auch Erfolg hatte.
Erst wenige Minuten im Ansitzsack, vernahm ich vom nahen Waldrand Fuchsgebell, ein wenig später wiederholte er sein Gebell, jetzt antwortete ich den Fuchs. Scheinbar hatte das antworten auf sein Gebell genützt, denn in meinem Fernglas sah ich den Fuchs näher kommen.  Ich entsicherte meine Blaser Bockbüchsflinte und wartete bis der Fuchs näher kam. Als er nur mehr ca. 25 Meter von mir entfernt war,  ließ ich der Schrotladung freuen Lauf. Der geprellte Fuchs wurde zurück in den Schnee geworfen und rührte sich nicht mehr.
Wieder hat es sich einmal gelohnt länger wie gedacht anzusitzen. 

 

Bericht und Foto: Kari Schmid   

 

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