Bericht 188:  Wildschweinjagd in Frankreich

Zum 15 Jährigen Jubiläum der Hubertusfreunde Brig–Glis hatte man an der Generalversammlung den Entschluss gefasst einen Jagdausflug nach Frankreich zu organisieren. Vom Jagdverein wurde Reise und die Verpflegung finanziert.

Sechs Waidmänner traten die Jagdreise an. Für diese Reise nach Marseilles zur Wildschweinjagd wurde ein Mietbus organisiert. 

Bei der Jagdranch angekommen, wurde wir aufs herzlichste empfangen und nach einen Umtrunk wurden uns die Zimmer zugewiesen. Am Anreisetag sind wir nicht ins Revier gefahren, sondern trafen uns mit den dortigen Jägern und pflegten eine recht nette Gesellschaft. 

Am darauffolgenden Morgen, nach einen  deftigen Frühstück, trafen wir uns alle wieder und der Jagdherr hatte uns die Ansitzposten zugeteilt und die Sicherheitsbestimmungen bei der Jagdausübung erklärt. 

Jeder der sechs Jäger wurde von den Begleitern zu den Posten gefahren und angewiesen diesen aus Sicherheitsgründen nicht zu verlassen bis sie wieder abgeholt werden. 

Die Gegend ist eine Landschaft von Getreidefeldern und eher flachen Wäldern gepflanzt gemischten Arten wie Eichen, Buchen, Espen, Kiefern, Kastanien. Der Boden ist sehr buschig, die verdeckte von jungen Bäumen und Besen, Brombeeren und Farnen oder in der Regel alle miteinander vermischt mit manchmal Hollies. Die traditionelle Jagd auf die Wildschweine wird immer sehr gepflegt.

 

Beim Posten angekommen, erkundete Josy die Gegend mit dem Fernglas, denn er hatte aus den Gebüschen einige Geräusche wahrgenommen, aber er konnte nichts sehen.

Von der Ferne hörte man schon das Hundegeläut und das Schreien der Treiber. Hunde und Treiber kamen immer näher. Nach genauen hinsehen konnte Josy im Gebüsch einen Schatten erkennen der sich immer wieder bewegte.  Eine Sau die unter den Ästen Unterschlupf suchte.  Josy richtete das Gewehr zurecht, visierte die Sau und sah wie das Schwein im Feuer zusammenbrach und noch einige male schlegelte.

Wie angeordnet, verließ Josy nicht seinen Hochsitz und wartete bis die Begleiter wieder vorbeikamen, die ihm bei der Schweissarbeit behilflich waren.

Den erfolgreichen Hubertusfreunden ein großes Waidmannsheil.

 

Bericht Kari Schmid (CH)  und Foto: Josy 

 

 

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