| Bericht 117: Mein erster Hirsch im eigenen Revier |
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An
einem sonnigen Frühherbsttag begab ich mich alleine in meine
Pachtjagd in Kärnten. Ich wollte eigentlich auf den Haselhahn
jagen, da die Jagdzeit gerade aufgegangen war. Ich setzte mich
auf jene Plätze wo ich schon öfters Haselwild gesehen habe.
Leider sah ich nirgends einen Haselhahn und auch kein anderes
Wild. Ich beschloss mich auf die andere Talseite zu
konzentrieren. Ich sah von einem Aussichtspunkt schon ein Stück
Hochwild, ich beschloss dieses Stück mir näher anzusehen. Von
einen weiteren Aussichtspunkt, wo ich die gesamte andere
Talseite absehen konnte, konnte ich ein Schmaltier ansprechen.
Ich war sehr verwundert, dass noch kein Hirsch bei dem Tier
stand.
Plötzlich
drehte ich mich mit dem Glas auf die linke Seite des Schlages
und ich bemerkte einen fahlen Fleck im Schlag. Ein Hirsch!!!!!!
Mit dem Spektiv sah ich, dass er kurze Stangen habe. Ich begab
mich zum nächstgelegenen Sitz, von wo aus ich sicher schießen
könnte. Dort angekommen richtete ich mir den Rucksack ein und
legte dort meine Bockbüchsflinte darauf. Mit dem Spektiv suchte
ich den Hirsch. Ich fand Ihm aber nicht sofort, dafür sah ich,
dass der Hirsch vier Stück Kahlwild mitführte. Plötzlich zog der
Hirsch herauf. Ich sah dass es ein zirka 3-4 jähriger Hirsch war
mit einem langen träger und somit wusste ich, dass es ein IIIer
Hirsch war und ich entschloss mich für den Schuss. Leider ging
mein Entfernungsmesser nicht und somit musste ich die Distanz
schätzen. Ich schätzte die Entfernung auf 230 Meter und wusste
ich musste dem Hirsch hoch ins Blatt fahren. Der Hirsch trieb
eines der Tiere nach oben und ich musste handeln. Ich bereitete
das Gewehr auf den Schuss vor. Der Hirsch verhoffte und ich trug
ihm die Kugel hoch an. Auf den Schuss hin zeichnete der Hirsch
und flüchtete den Schlag hinauf, bevor der Hirsch in den Wald
einziehen konnte, drehte er ab und flüchtete nach rechts ab. Er
wurde immer schneller und tiefer, ich wusste nun er hatte die
Kugel, er verschwand kurz
Ich musste vor lauter Freude einen „Juchatzer“ ins Tal senden, damit jeder wusste ich hab meinen ersten Hirsch in diesem Jagdrevier erlegt! Zu aller erst informierte ich alle meine Freunde und Kollegen von meinem Weidmannsheil. Anschließen musste ich zum Hirschen um Ihn zu bergen. Wie am beginn erwähnt war ich alleine auf der Jagd und somit musste ich jemanden hohlen, der mir half den Hirsch zu versorgen. Mir kam ein guter Freund, auch ein so begeisterter Jäger wie ich, zur Hilfe und wir konnten den Hirsch finden und gut versorgen. Anschließend fuhren wir noch bei einen Jagdkollegen vorbei, wo wir ein wenig feierten, ich musste ja noch fahren. Aber die große Hirschenfeier kommt noch! Einen großen Dank gilt meinem Jagdfreund, der mir geholfen hat den Hirsch zu versorgen!
Weidmannsheil und Weidmannsdank Bericht und Foto: Skalka Philipp |