Bericht 119: Kahlwildjagd vor der Hirschbrunft

Mit einem Jagdkollegen begabe ich mich in meine Pachtjagd in Mittelkärnten, um Hochwild zu jagen. Wir beschlossen getrennte Wege zu gehen um die Chancen auf Hochwild zu erhöhen. Meinen Freund setzte ich auf einen Sitz wo schon einige Stück Hochwild erlegt wurden. Ich beschloss mich in den oberen Teil der Jagd anzusetzen. Ich wählte einen Sitz auf dem ich heuer schon einige Stück Rotwild gesehen habe.

Am Sitz angekommen richtete ich mich ein und wartete. Ich konnte einige Tannenhäher und Eichelhäher hören und sehen.

Nach einiger Zeit begannen die Vögel mit lautem Geschrei umher zufliegen, was mir zeigte, dass etwas anwechselte. Nach einer halben Stund bemerkte ich eine Bewegung am linken oberen Schlagrand. Mit dem Fernglas sah ich ein Kalb, und hinter dem Kalb kam ein Tier. Ich beschloss das Kalb zu erlegen. Ich nahm meine Büchse und legte diese auf der Brüstung des Sitzes auf. Ich fuhr mit dem Fadenkreuz ruhig auf das Blatt des Kalbes und ließ fliegen.

Auf den Schuss hin überschlug das Kalb in der Luft und fiel in eine Mulde, in diese ich nicht hinein sehen konnte. Ich wartete noch einige Zeit, weil es hätte sein können, dass das Tier zurück kommen würde.

Das Tier kam nicht mehr und so ging ich zum Anschuss, wo ich das verendete Kalb liegen sah.

Ich bergte das Kalb und versorgte es, anschließen lud ich es auf mein Geländefahrzug und begab mich zu meinem Jagdkollegen. Er war sehr verwundert, da er keinen Schuss hörte. Mit dem Kalb fuhren wir ins Tal und freuten uns über den gelungenen Abschuss.

 

Weidmannsheil und Weidmannsdank

                                                                                                                               Bericht und Foto:  Skalka Philipp

 

nach oben