| Bericht 125: Kahlwildjagd |
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Am Samstag, 10. Oktober hatte ich mich wieder einmal mit meinem Vater zu einem Pirschgang in unserem Revier verabredet. Wir überlegten lange welchen Revierteil wir aufsuchen sollten, denn derzeit ist bei uns im Revier die Kahlwildjagd nur im Bereich der Berghöfe offen, damit die Hirschjagd im restlichen Revier ungestört bleibt. Und da wir heuer beide keinen Trophäenhirsch zum Abschuss frei hatten, blieb uns nichts anderes übrig als unser Glück auf das Kahlwild zu versuchen.
Als es dann am Nachmittag auch noch anfing zu regnen und unser
bekannter „Vinschgerwind“ durchs Tal blies war unsere Stimmung
getrübt, doch wir entschieden uns trotzdem einen kleinen
Rundgang zu machen. So fuhren wir gegen 17 Uhr los und
entschieden uns Richtung „Patsch“ zu fahren und dort Ausschau
nach Kahlwild zu halten. Als wir gegen 17.45 Uhr unser Auto
parkten, pirschten wir keine 5 Minuten den Weg entlang, als wir
etwas oberhalb der Forststrasse ein Stück Kahlwild ansprechen
konnten. Schnell richtete ich mir eine ordentliche Auflage für
mein Gewehr und dann beobachteten wir das Stück genauer. Wir
sahen dass es sich um ein führendes Tier handelte, als nach
wenigen Sekunden ein prächtiger 10-ender aus dem Jungwuchs
hervortrat und mitsamt dem Rotwildtier in der nächsten
Baumgruppe wieder verschwand. Als nach wenigen Minuten das Tier
gefolgt vom Hirsch wieder austrat, wünschte ich mir diese
Situation für das nächste Jahr, denn da hätte ich einen
Trophäenhirsch zum Abschuss frei. Es war ein wirklich guter
10-ender und zudem wäre die Bergung des
Weidmannsheil Bericht und Foto: Höllrigl Martin – Jagdrevier Schlanders |