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Während unseres Aufstiegs merkte
nicht nur ich das ich aus dem Flachland kam denn
auch meine Rosi hatte zu kämpfen. Nachdem mir Armin
Last abgenommen hatte ging es wieder einigermaßen.
Walter unser Pirschführer immer etwas
weiter vor uns hatte wie wir auch einige Rudel
ausgemacht.
Nur einen passenden Jahrling suchte
er vergebens, die die im Rudel ausgemacht werden
konnten waren alle zu stark.
Mittlerweile befanden wir uns auf
etwa 2500-2600m Seehöhe dass man auch an den Ohren
merkte, schneidiger Wind und leichter Schneefall
blies uns um diese. Walter führte uns langsam wieder
etwas talwärts an die Baumgrenze, während des
Abstieges aber immer nach Gams Ausschau haltend
ebenso nach einer Stelle um „Holbmittog“ zu machen.
Auf unseren Rückweg zum Auto kommen
uns immer wieder jede Menge Wanderer entgegen. Eine
kleine Stärkung bei der "Rableidalm in Mitterkaser"
gönnten wir uns bevor es dann talauswärts ging.
Etwa auf halber Strecke machten wir
halt und stellten unseren Pkw an einer Ausweiche ab
um die andere Talseite abzuglasen. Walter
entschließt sich an der anderen Seite aufzusteigen
dazu müssen wir jedoch den "Pfossenbach" überqueren.
Etwa 250m mussten wir hoch um an das Rudel
heranzukommen wo auch passende Jahrlinge dabei
waren. Leider konnten wir bei unserem Aufstieg nicht
sehen das sich 2 Stück vom Rudel abgesetzt hatten
und in der Nähe jener Route waren die wir zum
Aufstieg gewählt hatten. Noch bevor wir unsere
ausgemachte Deckung erreichten sind die beiden
abgesprungen und schlussendlich den restlichen Rudel
bergwärts mitgenommen haben.
Für heute war´s das wohl gewesen. Zum
nächsten Pirschgang verabreden wir uns für Dienstag
und verabschieden uns von Walter und Armin.
Den freien Montag haben wir zum
ausruhen genutzt den solche Aufstiege bin ich im
heimischen Revier nicht gewohnt. ; )
Abends stand ein Besuch bei Armin in
Latsch am Programm, vermutlich kann sich keiner
vorstellen worüber wir gesprochen haben. Dem Armin
und der Carmen möchte ich jedenfalls auf diesem Wege
für die Gastfreundschaft und die Begleitung beim
Gamsjagern herzlich danken.
Dienstag morgen traf ich mich wieder
mit Walter meinem Gamsbegleiter, wir fuhren wieder
bis Vorderkaser. Frühstück-hell werden lassen und
dann Weiterfahrt bis zum „Eishof“. Zu Fuß ging´s
noch ein gutes Stück ins Tal hinein, überquerten
dabei kleine zugefrorene Wasserläufe wobei man
merkte das hier schon mehr Winter als Herbst war.
Lange hielten wir uns im Schatten der Gipfel auf
während wir die Wände abglasten bis ich im Nacken
plötzlich etwas angenehmes Warmes spürte.
Die Sonne hatte es über die ersten
Gipfel geschafft. Walter hatte mittlerweile einen
passenden Jahrling ansprechen können, jetzt hieß es
bergaufwärts mit uns beiden. Das ich dem Tempo von
Walter nicht mithalten konnte war mir klar aber ich
tat mein bestes. Walter war bereits an einer
passenden Deckung und hat eine Auflage für mich
hergerichtet. Ich war bereits in Anschlag als Walter
mir die Richtung vorgab aus der sie kommen würden.
Alles passte, aber plötzlich kamen
die vier Stück - Gais/Kitz und Gais/Jahrling -
halbflüchtig über den kleinen Gebirgsbach und ziehen
sofort bergaufwärts, von irgendwas haben sie Wind
bekommen.
Ich muss durchs Zielfernrohr zusehen
wie sie immer weiter hochziehen, das Absehen
auf dem Jahrling in der Hoffnung das der ein Haberl
macht und zugleich breit steht, doch den Gefallen
tut er mir nicht. Somit habe ich für heuer die Jagd
auf den Gamsjahrling beendet. Dem Walter möchte ich
hier ein herzliches WAIDMANN´S DANK für die
Gamspirschbegleitung sagen, vielleicht trifft man
sich ja wieder.
Mittwoch nach dem Frühstück machten
wir uns dann auf den Weg in die Heimat, aber nicht
ohne Rosmarie in Mareit zu besuchen von der wir
herzlich im Jagd und Fischereimuseum auf Schloss
Wolfsthurn empfangen wurden. Durch Rosmarie´s
Führung erhielten wir Einblick in die Schätze des
Jagdmuseums. Wer seinen Urlaub in dieser Region
verbringt oder vor hat einen Ausflug dorthin zu
machen dem sei der Besuch dieses Juwels
empfohlen.Bei einem gemeinsamen Mittagessen gab es
viel zu erzählen, leider war die Zeit etwas kurz
aber ich hatte immerhin noch gute 500km zu
bewältigen.
Der Rosmarie ein herzliches
Dankeschön für die Einladung zum Mittagsmenü und die
Führung durchsMuseum.
Waidmann´s Dank noch einmal Allen,
die für uns da waren das da sind
Gamsbegleiter Walter, Armin, Moritz,
der guten Museumsfee Rosmarie, Webmaster Walter für
die Organisation meiner Gamsjagd und nicht zuletzt
für die ständige Betreuung des Jagdportals ein
besonderer Dank
Waidmann´s Heil
Bericht und Foto:
Hermann
Großalber, Oberösterreich
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