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Nachdem
wir am letzten Wochenende und in den letzten Tagen einige Male
geriegelt hatten und dabei nur ein Rehkitz zur Strecke kam, dass
übrigens unsere Jungjägerin Regina erlegt hatte entschloss ich
mich heute 12.11 zu einer Morgenpirsch.
Den
Revierteil den ich gewählt hatte konnte ich nur über die
Forststraße oder über eine andere Gemeinde erreichen, ich wählte
die Strecke durch die Nachbargemeinde und war gegen 6:20Uhr an
jener Stelle des Reviers die ich bejagen wollte. Mich trennten
nur noch 10 Minuten Gehweg bis zu den vier wuchtigen Eichen
denen meine Aufmerksam galt.
Es war fast noch dunkel als ich mich auf den Weg machte, so
konnte ich nur schemenhaft sehen wie drei Stück Rehwild in der
Nähe meines Ansitzes absprangen. Ich ließ mich deswegen nicht
entmutigen und setzte meinen Weg Richtung Ansitz fort und
richtete mich dort ein.
Mittlerweile waren etwa 20 Minuten vergangen als an den vier
Eichen wieder zwei Rehe aus westlicher Richtung auftauchten und
das Schusslicht passte in der Zwischenzeit auch.
Während die beiden bereits ordentlich Mast aufnahmen hatte ich
das Absehen meines Repetierers hinters Blatt des Kitzes gesetzt.
Nachdem es sich richtig breit gestellt hatte ließ ich fliegen
und das Gaiskitz blieb im Feuer. Die Gais hingegen ist wieder
Westen abgesprungen, und noch während ich die Zigarettenlänge
abwartete bevor ich zum Anschuss ging tauchte auch die Gais
wieder in der Nähe des erlegten Stückes auf. War die Entfernung
beim ersten Schuss ca. 120m so stand die Gais jetzt etwa 150m
weit weg. Ich wartete nur kurz zu ob sie in die Nähe des
Anschusses kommen würde doch sie blieb wie versteinert stehen
weshalb ich mich zum Schuss entschlossen hatte.
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Auf den Schuss hin ist die Gais noch etwa 60m
Richtung Waldrand geflüchtet und bei der ersten
Fichte die dort steht verendet liegen geblieben.
Mittlerweile bin ich beim verendeten Kitz
eingetroffen hab ihm den letzten Bissen in den Äser
gesteckt und bin dann weiter um die Gais zu
bergen.Zwei Stacheldrahtzäune musste ich dabei
übersteigen was eigentlich nie ein Problem für mich
war. Der Rückweg gestaltete sich mit der Gais im
Schlepptau im unwegsamen Gelände dann etwas
schwieriger, während ich den ersten Zaun noch ohne
Probleme geschafft hatte passierte mir beim zweiten
dann das Missgeschick. Gewehr und Bergstock hatte
ich bereits abgelegt als ich den zweiten
Stacheldraht überstieg dabei bin ich mit meiner Hose
hängen geblieben und dann ausgerutscht, konnte den
Stacheldraht nicht mehr früh genug loslassen und
hab nun 12 Nähte in drei Fingern meiner linken Hand
die mir mein Hausarzt verpasst hat. Zur Info
Schuhwerk war in Ordnung, aber schade um meine
Jagdhose
:-)
Waidmann´s Heil
Bericht und Foto:
Hermann Großalber OÖ
(Fotoaufnahme mit Handy). |
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Blutende Hand: leider kann/darf ich dieses Foto
nicht mit einer größeren Auflösung aktivieren.
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