Bericht 150:  Treibjagd

An einem wunderbaren sonnigen Tag hatten wir die Möglichkeit in einem Niederwildrevier im Raum Klagenfurt zu jagen. Wir bedeutet, zwei Jagdfreunde und ich waren zu dieser Jagd eingeladen. Der Treffpunkt war in einem Landgasthaus, wo wir nur kurz uns aufgehalten hatten. Es wurde bekannt gegeben, dass es drei Triebe geben wird und wir anschließend wieder im Gasthaus den Schüsseltrieb machen würden. Nach der Kontrolle der gültigen Jagdkarte wurden wir zum ersten Trieb angestellt. Es waren alle Triebe Waldtriebe und dauerten etwas länger. Die Schützen wurden also rund um den Trieb angestellt. An unseren Ständen angekommen sollten wir noch eine Weile, damit alle dieselbe Chance haben. Im ersten Trieb konnte ein Kollege von mir einen Fasanhahn erlegen und ich konnte

drei Eichelhäher mein Eigen nennen.

Im zweiten Trieb bekam ich einige Rehe in Anblick und ich versuchte mein Glück auf eine Wildtaube, diese fehlte ich aber leider.

Der dritte und auch der letzte Trieb des Tages war für uns der Ergiebigste. Mein linker Nachbarschütze, auch an Jagdkollege, konnte seine erste Wildtaube erlegen, noch einmal ein kräftiges Weidmannsheil zur Taube. Sein linker Nachbarschütze konnte auch eine Taube erlegen und ich hatte die Möglichkeit einen Fasanhahn zu erlegen und ich nutzte diese Möglichkeit und erlegte ihn mit meinem zweiten Schuss aus meiner Flinte.

Die Gesamtstrecke des Tages waren 6 Fasanhahnen, 3 Tauben und 4 Eichelhäher, der fünfte Eichelhäher blieb im Baum hängen!

Es war ein wunderbarer Jagdtag in einer wunderbaren Landschaft, eine Abwechslung für einen Gebirgsjäger, und wie man an der Strecke erkennen kann waren wir auch mit der Flinte nicht so ungeschickt!

 

Weidmannsheil und Weidmannsdank

                                                                                                                      Bericht und Fotos:  Skalka Philipp, Kärnten

 

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