Bericht 152: Niederwildjagd im Burgenland

Ende November wurde ein Freund und ich zu einer Niederwildjagd ins Burgenland eingeladen, und wir folgten der Einladung sehr gerne.

Am ersten Tag gingen wir schon auf die Gänse, hatten aber kein Glück, dass eine Gans uns anstreichen würde. Nach einer kurzen Nacht begaben wir uns im Morgengrauen noch einmal auf die Gänsejagd. Wir hörten und sahen einige Gänse konnten aber auf Grund der Distanz nicht schießen. Kurz bevor wir gehen wollten flogen mich zwei Gänse an, die auch auf Schussdistanz waren. Auf meinen ersten Schuss hin reagierte keine der beiden aber auf den Zweiten hin fiel eine Gans zu Boden. Meine Gastgeber wollte mit seinem Hund die Gans holen und so wartete ich bis er bei mir war. Als er den Hund schnallte suchte und suchte er die Gans, aber vergeblich. Die Gans musste schon ausgelaufen sein und der Hund konnte sie nicht finden. Mein Jagdkollege konnte während dessen eine Gans eleganter erlegen, die wir auch gleich hatten.

Anschließend begaben wir uns zum Treffpunkt der Treibjagd. Dort angekommen wurden unsere Jagdkarten kontrolliert und die zu bejagenden Wildarten erläutert. Die Jagd wurde auf zwei Triebe angesetzt und wir hatten die Möglichkeit auf Hasen Fasanhahnen, Fasanhennen und Rebhühner zu jagen.

Im ersten Trieb gingen wir auf der linken Flanke, in diesem Trieb hatten wir guten Anblick konnten aber keinen Schuss abgeben, da wir durch einige Weingärten gingen, wo Bewässerungsanlagen befestigt waren und in diesen Flächen sollte kein Schuss abgegeben werden.

Nach der Mittagspause ging es zum letzten Trieb und wir waren nun in der Treiberkette integriert. Wir kamen durch Schilfflächen durch, wo einige Fasanen drinnen stecken mussten. Ich konnte in diesem Trieb einen Fasanhahn und eine Fasanhenne erlegen. Die Gesamtstrecke betrug 25 Hasen und 24 Fasane. Es war ein wunderschöner Jagdtag in einer für mich ungewohnten Landschaft, und ich möchte mich noch einmal bei meinem Gastgeber für die Einladung bedanken, und meinem Jagdfreund möchte ich ein kräftiges Weidmannsheil zu seiner Graugans aussprechen. 

Weidmannsheil und Weidmannsdank

                                                                                                                           Bericht und Foto:  Skalka Philipp

 

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