| Bericht 156: Mein erster Winterfuchs |
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An
einem kalten Dezembermorgen begab ich mich in meine Pachtjagd
ins Gurktal, um mein jagdliches Glück auf Rot-, Reh- oder
Muffelwild zu versuchen. Schon an der Jagdgrenze unseres Reviers
hatte ich eine große Hürde zu bewältigen, es lag ein durch Wind
geworfener Baum über die Forststrasse. Mit eigener Kraft konnte
ich den Baum nicht wegbewegen, somit musste ich den Strick
meiner Wildbergehilfe opfern. Mit dem Seil konnte ich den Baum
so weit wegziehen, dass man elegant vorbei kam. Anschließend
konnte ich die Fahrt fortsetzen. Ich wollte eigentlich auf einen
Sitz, der in der höheren Region des Reviers gelegen war, doch
die Zeit ließ es nicht zu, und ich wählte einen näher gelegenen
Sitz in der Mittellage. Die nächste Enttäuschung für mich war,
dass der Schnee so hart gefroren war, dass jeder Schritt ein
lautes Knirschen in die Umgebung hällerte. Ich beschloss
trotzdem den Sitz aufzusuchen und dort mein Jagdglück zu
versuchen.
Nach einer kurzen Wartezeit begab ich mich zum Anschuss und fand dort den verendeten Fuchs vor. Mit voller Freude trug ich den Fuchs in Richtung Auto, wo ich noch einige Fotos für das Album machte. Ich freue mich schon auf den Balg des Fuchses, wenn er vom Gerber kommt.
Weidmannsheil und Weidmannsdank Bericht und Foto: Skalka Philipp, Kärnten |