Bericht 163: Der alte Fuchs   
Ende September verabredete ich mich mit einem Jagdkammeraden um nach Rotwild Ausschau zu halten, da ich einen T-Hirsch erlegen durfte. In aller früh noch bei Nacht brachen wir auf um an einem Brunftplatz in der Nähe eines Stadels anzusitzen. Wir mussten nicht lange warten, da hörten wir schon einen Hirsch röhren.
Als der in das Feld eintrat,  sahen wir, dass es ein älteren Hirsch war, den wir aber nicht richtig ansprechen konnten. Er hielt sich nicht lange im Feld auf und verschwand wieder. wir konnten auch einen Dachs, einen Hasen, und eine Rehgeiß mit Kitz ansprechen. Wir waren sichtlich überrascht den Anblick von so vielen Wildtieren bei einem Morgenansitz zu haben. Bald tauchte auch noch Meister Reineke auf, draufhin sagte mein Kollege gleich: "soll ich ihn schießen" und ich antwortete "jojo schiasn lei". Er richtet sich seine Büchse zuecht, visierte und gab einen Schuss ab,  der Fuchs brach im Feuer zusammen. Jetzt stießen wir noch mit einem Gläschen an und gingen den Fuchs holen. Als wir ei Fuchs angekommen waren, sahen wir,  dass es ein alter Fuchs war, er hatte sich auch die Fangzähne abgebissen.
Weidmannsheil

                                                                                    Bericht und Foto: Braunhofer Philipp-Revier Sterzing

 

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