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- Ende
September verabredete ich mich mit einem Jagdkammeraden
um nach Rotwild Ausschau zu halten, da ich einen
T-Hirsch erlegen durfte. In aller früh noch bei Nacht
brachen wir auf um an einem Brunftplatz in der Nähe
eines Stadels anzusitzen.
Wir
mussten nicht lange warten, da hörten wir schon einen
Hirsch röhren.
- Als der in das Feld
eintrat, sahen wir, dass es ein älteren Hirsch
war, den wir aber nicht richtig ansprechen konnten. Er
hielt sich nicht lange im Feld auf und verschwand
wieder. wir konnten auch einen Dachs, einen Hasen, und
eine Rehgeiß mit Kitz ansprechen. Wir waren sichtlich
überrascht den Anblick von so vielen Wildtieren bei
einem Morgenansitz zu haben. Bald tauchte auch
noch Meister Reineke auf, draufhin sagte mein Kollege
gleich: "soll ich ihn schießen" und ich antwortete "jojo
schiasn lei". Er richtet sich seine Büchse zuecht,
visierte und gab einen Schuss ab, der Fuchs brach
im Feuer zusammen. Jetzt stießen wir noch mit einem
Gläschen an und gingen den Fuchs holen. Als wir ei Fuchs
angekommen waren, sahen wir, dass es ein alter
Fuchs war, er hatte sich auch die Fangzähne abgebissen.
- Weidmannsheil
Bericht und Foto: Braunhofer Philipp-Revier Sterzing |