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Um
nun auch endlich zu meinem Küchenreh zu kommen und meine
Kühltruhe mit Wildbret fühlen zu können haben wir heute am
31.12 die letzte Möglichkeit auf Schalenwild zu jagen genutzt.
Gegen 8:30 Uhr treffen wir uns beim Hans unserem Jagdchef.
Wir
das sind Willi der Bruder vom Hans, Regina Jungjägerin und
Tochter von Hans sowie Matthias Sohn unseres Jagdchefs und
angehender Jungjäger und ich. Nach kurzer Besprechung starten
wir in jene Region in der wir es letzte Woche schon ohne Erfolg
versucht hatten. Matthias und Terrierhündin Cora durchstreiften
ein etwa 1km langes und 300m breites Waldstück während wir Jäger
bereits unsere Stände bezogen hatten. Etwa eine Viertelstunde
verging als Matthias in meiner Nähe auftauchte und gleichzeitig
zwei Rehe aus dem Waldstück auszogen und die Weide flüchtig
überquerten und im angrenzenden Jungwald verschwanden, die
Entfernung zu groß um den flüchtigen Wild einen sicheren Schuss
anzutragen so blieb die Kugel im Lauf. Ein Schuss der gefallen
war hat sein Ziel nicht gefunden. So treffen wir uns erfolglos
bei unseren Autos und begeben uns in einen Revierteil der an die
Nachbargemeinde angrenzt.
Ich musste- während die anderen bereits ihre Stände bezogen
hatten- mit meinem Auto noch knapp einen Kilometer fahren um
meinen Stand zu erreichen. Mittlerweile hat Matthias bereits mit
dem Durchgehen begonnen und noch bevor ich meinen
Stand
erreichen konnte kamen mir schon 6 Rehe und ich konnte ihnen nur
zusehen wie sie hochflüchtig ins fremde Revier abgingen. Als ich
meine Position bezogen hatte konnte ich nur mehr hoffen das den
bereits ausgewechselten Stücken noch weitere folgten. Während
meines Wartens fielen dann zwei Schüsse, angespannt leuchtete
ich den Waldrand ab als plötzlich ein einzelnes Stück flüchtig
im Waldinneren bergwärts zieht.
Ich kam auch diesmal nicht zu Schuss weil etwa 400m entfernt
zwei Wanderer das angenehme Wetter für einen Ausflug auf jener
Wiese nutzten die die Rehgais überquerte. Per Handy teilte man
mir mit das Regina für mein Küchenreh verantwortlich zeichnete.
Nach einigen Erinnerungsfotos ging es zu Hause an die rote
Arbeit.
Ein WAIDMANN´S HEIL unserer Regina zum Gaisenabschuss
Bericht und Foto:
Hermann Großalber, Oberösterreich
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