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Neben
dem einen oder anderen brauchbaren Balg
verwerte ich seit einiger Zeit auch die
Fänge der von mir erlegten Rotjacken.
Nachdem ich meine Füchse hauptsächlich mit
der Kugel erlege ist nicht jeder Balg zum
gerben geeignet und wird in den meisten
Fällen entsorgt abgesehen von der Lunte die
in die Gerberei kommen.
Um an die Fänge der Füchse zu gelangen lege
ich das Ober- und Unterkiefer zu einem
kleinen Teil frei um schließlich die
Kieferknochen großzügig mit der Knochensäge
abzusägen. Nach dem Abkochen lassen sich die
Zähne leicht aus dem Kieferknochen
entfernen, die Zahnwurzel sollte noch in
nassen Zustand gereinigt werden da die
Rückstände so leichter zu entfernen sind.
Nach einer kurzen Trockenzeit lege ich die
Zähne noch einige Minuten zum Bleichen in
Wasserstoff den ich auch zum Bearbeiten
meiner Bocktrophäen verwende. Und wenn dann
wieder einmal Sauwetter herrscht zieht es
mich in meinen Bastelkeller wo ich dann
meinen eigenen Schmuck für den Jagdhut
herstelle.
Broschenrohlinge kann man auf fast allen
Jagdmessen oder im Internet kaufen.
Die Zähne müssen natürlich noch gekürzt und
zugeschliffen werden damit sie in die
Fassungen der Brosche passen. Mit
Zweikomponetenkleber werden die Fänge in den
Fassungen verklebt und nach 20 Minuten
Trockenzeit kann man die fertige Brosche am
eigenen Jagdhut bestaunen.
Wer es probiert – gutes Gelingen.
Waidmann´s
Heil
Bericht und Fotos:
Hermann Großalber, OÖ
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