| BERICHT 121: Wieder nicht der Gesuchte |
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Ein weiteres mal begab ich mich bei stockfinsterer Nacht zu meinem Bodensitz auf dem ich mich heuer schon platt gesessen bin und wartete aufs Tag werden. Nur um die Zeit ein wenig zu verkürzen( obwohl mir bei der Jagd nie langweilig wird) blickte ich hinter mir nach unten, umsonst da der Wind ja genau dort hinunter weht. Ich traue fast meinen Augen nicht, stehen doch tatsächlich mitten im Feld zwei Stück Rotwild. Sofort nehme ich das Spektiv, da es ja noch dunkel ist und erkenne einen schwachen Hirsch und ein Stück Kahlwild. Nach einiger Zeit zieht der Hirsch in den Wald .Langsam kommt der Morgengrauen und inzwischen sind 20min verstrichen. Das Tier äst immer noch inmitten des breiten Wiesenstreifens ohne auch nur einmal zurückzuverhoffen zu einem möglichen Kalb. Nach langem hin und her steht mein Entschluss fest das Tier zu Erlegen. Nachdem ich das Leuchtkreuz eingeschaltet habe, suche ich langsam das Blatt des Tieres was nicht ganz einfach ist, da sich der Rucksack anstellt wie eine Gänsewiege und alles andere als stabil ist. Alls ich glaube das es gehen könnte krümmte ich auch schon den Finger und der Schuss brach. Durch das Mündungfeuer konnte ich gar nichts erkennen auch hörte ich kein brechen und auch sonst war totenstille. Ich war mir ziemlich sicher gefehlt zu haben und überlegte schon fieberhaft was ich tun soll da ich den ganzen Tag arbeiten muss und ich jemand bitten müsste bei der Nachsuche mitzuhelfen. Als ich mich zum Anschuss begab sah ich jedoch zu meiner Freude 20m weiter unten das verendete Tier liegen. Und was für eins! 89kg und wie sich herausstellen sollte ca.16-17Jahre alt. Ich hatte alle Mühe das Tier in meinem Kofferraum zu verstauen jedoch hat die Freude mitgeholfen! Waidmannsheil Bericht und Foto: Peter Taferner |