BERICHT 92: Wie jedes Jahr wartete ich sehnlichst auf die Passjagd
Endlich war der 15 November 2011 da, die Passjagd kann beginnen.
Zwar lag kein bisschen Schnee, aber ansitzen wollte ich dennoch gehen.
Gegen 23.00 Uhr weckte mich mein Wecker ( Fuchsbellen ) also los, hab mir vorgenommen bis um 01.00 Uhr auf den Fuchs zu warten. Die Routine beim packen der sieben Sachen war noch nicht vorhanden, nach kurzer Fahrt musste ich zurück, hatte ich doch die Fuchsbremse vergessen, (Hundetrockenfutter) Nach kurzer Fahrt erreichte ich den Ansitzposten, zwei drei Handvoll Trockenfutter über den Bach geworfen, setzte ich mich nun warm eingemummt zur Lauer.
Der Mond spendete genug Licht um auf der andern Bachseite irgendwelche Bewegungen wahrzunehmen.
Gegen 00.45 Uhr dachte ich schon langsam ans Nachhause fahren, denn ausser einer Hauskatze liess sich nichts erblicken, eine ganze Weile schaute ich dem Haustieger zu, nach kurzem Sichern, wechselte Diese nun eiligst wieder zum Stall zurück. Für mich hiess das nichts anderes als Fuchs im Anmarsch.
Ein paar Minuten später konnte ich hinter den Laublosen Ästen eine Bewegung wahrnehmen, ein Schatten näherte sich dem Luderplatz. Bald einmal wirkte die Fuchsbremse, eifrig nahm er das hingeworfene Hundefutter auf. Durch mein ZF konnte ich Ihm  folgen bis er breit stand, kurz zeriss der Knall die Nachtruhe. Mein erster Rüde in der Neuen Passjagd lag im Feuer.
Ein schöner Balg, der ein Teil meines Jagdchilet werden soll.
 
Weidmannsheil
 

 

                                                                                                                      Bericht und Foto: Kari Schmid

 

 

 

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