KAHLWILDJAGD

Wie schon so oft wenn ich frei hatte, begab ich mich am Morgen auf Kahlwildjagd! Diesmal entschied ich mich für einen Ansitz oberhalb des Dorfes. Hier wechselte vielleicht dass Kahlwild vorbei wenn es von den nächtlichen Äsungsplätzen am Talboden wieder hinauf in den Bergwald zu den Tageseinständen zog. Es war November und es war mit -13°Celsius eisig kalt!! Um 6Uhr erreichte ich den Ansitz und um nicht ganz zu erfrieren hatte ich mir eine Bettflasche eingepackt die ich mir nun hinter die Jacke steckte und somit war es einigermasen erträglich! Es war mittlerweile kurz vor sieben und seit ca. einer halben Stunde Schusszeit, alls ich plötzlich den Träger eines Tieres sah. Ganz vorsichtig, mit jedem Schritt sichernd kam ein Alttier über den Forstweg, gefolgt von eienm Kalb und einen geringen Spiesser. Immer wieder hielt sie inne um zu sichern um dann wieder ganz vorsichtig, Schritt für Schriet weiter zu ziehen und dann machte das alte Tier einen Satz und schon war sie nach oben in den Wald gewechselt! Nun musste alles sehr schnell gehen. Um ja nicht das Kalb zu versäumen zielte ich aufs Kalb und sobald es sich ein bisschien drehte, schoss ich um dem Kalb ja nicht die Möglichkeit zu geben um es dem Tier gleich zu tun und für mich unerreichbar in den Wald zu wechseln. Das Kalb blieb im Feuer liegen und alls die Tannenhäher mit ihren Rufen , die sie mit dem Schussknall begannen, verstummten, wartete ich ob das Tier vielleicht noch einmal zurückkommt! Vergebens! Ich sass noch drei Stunden aber dann packte ich meine Sachen zusammen . Mittlerweile zitterte ich am ganzen Körper von der eisigen Kälte!- grösser jedoch war die Freude über dieses erlegte Kalb , da ich sehr gerne auf Rotwild jage und es mich immer besonders glücklich macht wenn es mir gelingt ein Stück zu erlegen!

 

Waidmannsheil

 

                                                                                                             Bericht und Foto: Peter Taferner