Jagderlebnis 2017: Der Maibock

Wenn es im 2017 noch einen Maibock geben sollte, ja dann an diesem verlängerten Wochenende!

Am 24.Mai konnte ich bereits am Mittag Feierabend machen! Auto packen, Smeily in der Box versorgt und auf in den Schwarzwald, ins Revier! Wie es halt so ist, man rechnet mit 4 Std Reisezeit, draus werden aber 5 1/2 Std, Stau grrrr. Aber die Vorfreude ist nun mal grösser, als der Stauärger! Geschafft, leichte Sommerkleidung gegen Camoanzug in der Jagdhütte gewechselt, Smeily verpflegt.  Um 19.15 Uhr bin ich aufgebäumt, mal ein paar Minuten entspannt, ja bin angekommen, belohnt mit einem munteren Vogelkonzert! Geniessen, doch jetzt wurde mal die tolle Sturmfläche mit ihrem Jungwuchs ab geglast, nebst der tollen Fauna und Vögeln hatte ich kein Anblick! Am 25.05. Vatertag würde ja passen den Maibock zu erlegen! Am 04.30 Uhr holte mich der Wecker aus dem Traumland. Smeily noch gassi führen und dann ab auf Ansitz! 2 Hochsitze wurden vom Forst auf unsere Anfrage umgestellt. Ich hatte im Plan auf jedem der 2 Ansitze ne halbe Std anzusitzen, wenn nichts in Anblick kommen würde, auf einen bewährten Ansitz zu wechseln! Erst gegen 7.00 Uhr wechselte ich dann auf nen begehrten Hochsitz. Ich war noch keine 5 Meter auf dem Pirschweg fing es unweit von mir an paaapaa paaapaaa! Soll ich noch rauf auf den Hochsitz, probiere es. Aufgebäumt, noch nicht parat stand der Bock 40 m links von dem Hochsitz! Durch das ZF beobachtete ich wie er die Reste vom Winterhaar mit dem Äser heraus kämmte! Als er seine Deckenpflege unterbrach stand er wie man sich das wünscht, wenig hinter Blatt haltend brach der Schuss! Mit einem Satz zur Seite und zwei drei Fluchten verschluckte ihn der Jungwuchs! Nach einiger Zeit machte ich mich auf zum Anschuss! Der mir meinen Haltepunkt bestätigte! So beschloss ich den Smeily ebenfalls noch arbeiten zu lassen. Nach anfänglichem nervösem suchen , zurück zum Anschuss, dann arbeite er die Schweissspur konsentiert aus. Nach 70 m wurde der Bock verendet gefunden!

Waidmannsdank

                                                                                           Bericht und Foto: Kari Schmid