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NEWSLETTER vom 27. Mai 2016

  

Verwaltungsgericht: Fuchsregulierung im Jahr 2015 war rechtens

Bekanntlich konnten Land und Jagdverband im April vor dem Verwaltungsgericht einen Erfolg in Sachen Murmeltierregulierung erzielen. Vor wenigen Tagen folgte eine weitere Erfolgsmeldung aus dem Verwaltungsgericht: Das Fuchs-Entnahmedekret des Landesrates Arnold Schuler aus dem Vorjahr hat der Anfechtung durch die LAV (Liga gegen Tierversuche) standgehalten; die LAV wurde zum Kostenersatz verurteilt.

Das Richterkollegium würdigte, dass neben dem Gutachten der Wildbeobachtungsstelle der Autonomen Provinz auch ein Gutachten des ISPRA (Höhere Anstalt für Umweltschutz und Forschung in Rom) eingeholt worden war. Nach Ansicht der Richter war das Dekret gut begründet, auch die Schäden seien ausreichend nachgewiesen worden.

In der nächsten Jägerzeitung wird ausführlich über das Urteil sowie über die Auswirkungen auf die heurige Fuchsregulierung berichtet.

  

EU-Waffenrichtlinie – Debatte um Verschärfung nimmt Fahrt auf

Die EU-Kommission arbeitet bereits seit mehreren Jahren an einer Revision der EU-Waffenrichtlinie. Nach den Pariser Terroranschlägen geriet die Kommission unter Zugzwang, weshalb der eigentlich für das Frühjahr 2016 geplante Revisionsvorschlag bereits im November 2015 vorgelegt wurde (wir berichteten in der Jägerzeitung Nr. 1/2016).

Der Richtlinienvorschlag der EU-Kommission sieht eine Vielzahl von Einschränkungen vor, die zum Teil Auswirkungen auf die Legalwaffenbesitzer haben würden. Geht es nach den Vorstellungen der EU-Kommission, soll z. B. der Verkauf von Waffen und deren Bestandteilen unter Nutzung der Fernkommunikationstechnik nur mehr für Händler und Makler zulässig sein. Auch sollen z. B. europaweit standardisierte medizinische Untersuchungen für die Ausstellung und Erneuerung von Waffenpässen eingeführt werden. Weiters sind Einschränkungen für bestimmte Waffenkategorien vorgesehen.

Für eine Änderung der Richtlinie mit Augenmaß setzen sich insbesondere die Dachorganisation der europäischen Jagdverbände (FACE) unter dem Vorsitz von Michl Ebner sowie die Intergruppe Jagd ein, in welcher auch der EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann vertreten ist.

  

Jagdaufsicht stärken

Vielleicht haben einige von Euch den Filmbericht über Tierschützer gesehen, die in Obstanlagen unseres Landes nach Vogelräubern suchten. Sie hatten keine gefunden, allerdings, so der O-Ton in den Nachrichten, das Auto zweier Jäger, die ein Jungtier „erschossen“ hatten.

Um diese Zeit sind seit Jahren unsere Aufseher unterwegs, die Vogelfängern das Handwerk legen wollen. Das ist vor kurzem wieder einmal gelungen. Die Verbands- und Revierjagdaufseher haben in Zusammenarbeit mit den Carabinieri mehrere Vogeldiebe gestellt und insgesamt mehrere hundert Vögel beschlagnahmt. Spätestens nach diesem Ereignis sollte uns bewusst geworden sein, was wir an unseren Aufsehern haben: Fähige, ausgebildete Leute, die dafür sorgen, dass unser Land nicht zur Spielwiese von Übertretern des Jagdgesetzes oder selbsternannter Umweltpolizisten wird. Neben der Kontrollfunktion kommt unseren Aufsehern auch eine neue Aufgabe mehr und mehr zu: Wildkrankheiten erkennen und melden, Interessierte über Vorgänge innerhalb der Wildtierfauna aufklären, Sicherungsmaßnahmen entlang den Straßen gegen Wildunfälle, Beratung, Datenerfassung zur besseren Begründung von jagdlichen Maßnahmen. Die Jagdaufseher müssen in ihrem Beruf und in ihrer Tätigkeit unterstützt und gefördert werden. Davon bin ich überzeugt.

  

Steinwildkolonie Sarntaler Alpen

Auch heuer konnten in den Sarntaler Alpen wieder einige Stück Steinwild freigelassen werden. Sie waren zuvor in den Jagdrevieren Graun und Schnals gefangen und von den Jagdaufsehern markiert worden. Es handelt sich um drei junge Böcke sowie zwei Geißen. Beide Geißen waren mit großer Wahrscheinlichkeit trächtig, somit darf auch in diesem Sommer mit einem weiteren Zuwachs der neugegründeten Steinwildkolonie gerechnet werden.

Wenn alle im Vorjahr freigelassenen Tiere samt Nachwuchs noch am Leben sind, setzt sich die Kolonie bereits aus dreizehn Tieren zusammen.

Das auf mehrere Jahre angesetzte Projekt sieht die Freilassung von zumindest 20 Tieren vor.

 

Neues Formular für Murmeltier-Schadensmeldungen

Das Amt für Jagd und Fischerei teilt mit, dass das Formular für die Murmeltier- Schadensmeldungen überarbeitet worden ist; für Schadensmeldungen sind ab sofort die neuen Formulare zu verwenden.

Die Formulare sowie eine Anleitung zum Ausfüllen des Gesuches können unter folgendem Link heruntergeladen werden: http://www.provinz.bz.it/forst/wild-jagd/gesetze-wild-jagd.asp

  

Gamswildsymposium in Kufstein im Oktober

„Heimatwild Alpengams erhalten“, so lautet der Arbeitstitel einer Großveranstaltung, die am 27. und 28. Oktober in Kufstein stattfinden wird. In der engeren Planungsgruppe arbeiten der Tiroler Jägerverband, der Bayerische Jagdverband und der Südtiroler Jagdverband unter der Schirmherrschaft der FACE zusammen. Es ist vorgesehen, dass an den zwei Tagen Referate von Gamsfachleuten angeboten werden, in denen es um die Bestandsdynamik und die Zählmethoden, um Stressfaktoren, um die Folgen der Klimaerwärmung und um Bejagungskonzepte geht.

Am zweiten Tag finden Workshops statt zu den Themen Forschung, Lebensraum und jagdliche Richtlinien.

Die Veranstaltung richtet sich an Jägerinnen und Jäger, Forscher, Verwalter, Naturschutzvertreter und Touristiker. Die Ausschreibung wird rechtzeitig bekannt gegeben.

 

Zusammenarbeit mit dem Amt für Jagd und Fischerei

Das Amt für Jagd und Fischerei ist auch unter dem neuen geschäftsführenden Amtsdirektor Dr. Luigi Spagnolli entschieden bemüht, den verschiedenen Notwendigkeiten zur Wildbewirtschaftung und ‑entnahme zu entsprechen. Hilfreich dafür sind die Kontakte zum ISPRA, der höheren Anstalt für Umweltschutz und -forschung. Wir haben in den letzten Wochen öfters Gelegenheit gehabt, uns darüber auszutauschen und glauben, dass die Anpassung von Verwaltungsakten an Vorgaben des ISPRA ein guter Weg ist, die Maßnahmen abzusichern.

  

Weidmannsheil

 

Berthold Marx – Landesjägermeister

 

Diesen Newsletter erhalten alle Revierleiter und ferner alle Interessierten, die darum angefragt haben.

 

   

NEWSLETTER del 27 maggio 2016

  

TAR: il controllo della volpe disposto nel 2015 era legittimo

Come noto, nel mese di aprile la Provincia Autonoma di Bolzano e l’Associazione Cacciatori Alto Adige hanno potuto registrare un successo in tema di controllo della marmotta.

Pochi giorni or sono è giunta un’altra notizia di segno positivo: il decreto dell’assessore provinciale Arnold Schuler del 2015 finalizzato al controllo della volpe, impugnato dalla LAV, ha tenuto. Il TAR ha infatti attestato che le eccezioni e censure non erano fondate, condannando la LAV al risarcimento delle spese di lite.

Il collegio giudicante ha apprezzato il fatto che, oltre al parere dell’Osservatorio faunistico provinciale, fosse stato assunto anche un parere dell’ISPRA (Istituto Superiore per la Protezione e la Ricerca Ambientale). Secondo i giudici il decreto era ben motivato e i danni erano sufficientemente comprovati.  Sul numero del Giornale del Cacciatore in uscita a breve riferiremo più estesamente di questa sentenza e delle prospettive per il controllo delle volpe nel corrente anno.  

Direttiva armi UE – Si infiamma il dibattito sul previsto inasprimento

La Commissione UE, che da ormai diversi anni lavora a una revisione della Direttiva europea sulle armi, all’indomani degli attentati di Parigi si è sentita indotta ad agire e ha anticipato i tempi, presentando già nel novembre 2015 la proposta di revisione attesa per la primavera 2016 (ne abbiamo riferito sul Giornale del Cacciatore 1/2016).

La direttiva che riformerebbe quella precedente ora in vigore prevede una serie di limitazioni che avrebbero delle ricadute sui legittimi detentori di armi. La Commissione punta fra l’altro a far sì che l’acquisizione online di armi e loro componenti sia consentita solo ai rivenditori e agli intermediari. Si vuole poi introdurre a livello europeo una forma standardizzata di visita medica per il rilascio e rinnovo dei porto d’armi. Inoltre sono previste limitazioni per determinate categorie di armi.

Si stanno particolarmente adoperando per addivenire a una revisione misurata della direttiva la FACE (Federazione delle associaziozioni venatorie europee), presieduta da Michl Ebner, e l’Intergruppo caccia in seno al Parlamento europeo, ove siede fra gli altri l’europarlamentare altoatesino Herbert Dorfmann.

  

L’importanza di una buona sorveglianza venatoria

Da anni, in questa stagione, i nostri agenti venatori sono ben all’erta sul territorio, nell’intento di combattere il malcostume delle razzie di uccelli. E proprio di recente sono andate a buon fine delle operazioni significative. Una sinergia fra agenti venatori distrettuali, guardiacaccia di riserva e Arma dei Carabinieri ha portato al sequestro di alcune centinaia di uccelli e alla denuncia di vari responsabili.

Un risultato del genere contribuisce, ove necessario, a rafforzare la consapevolezza circa la valenza del nostro personale di sorveglianza: agenti venatori capaci, preparati, impegnati a far sì che il nostro territorio non diventi il campo-giochi di trasgressori della normativa venatoria o di autoproclamate sentinelle ambientali. Accanto alla funzione di controllo, poi, sui guardiacaccia ricadono compiti crescentemente importanti: riconoscere e notificare le malattie della selvaggina, spiegare agli interessati i processi naturali riferiti alla fauna selvatica, contribuire alla prevenzione degli incidenti con la fauna tramite l’adozione di misure di sicurezza, fornire consulenza, rilevare dati allo scopo anche di poter meglio dimostrare la necessità di interventi venatori.

Nello svolgimento della loro professione, i guardiacaccia vanno supportati e incentivati. Di questo sono convinto.

  

Colonia di stambecchi delle Alpi Sarentine

Anche quest’anno sono stati rilasciati nelle Alpi Sarentine alcuni capi di stambecco precedentemente catturati nelle riserve di Curon Venosta e Senales e marcati dal personale di sorveglianza venatoria: per la precisione, tre giovani maschi e due femmine. Queste ultime erano molto probabilmente gravide, cosicché è ragionevole aspettarsi per la prossima estate un ulteriore incremento della neocostituita colonia. Essa dovrebbe attualmente constare – se tutti i capi immessi lo scorso anno sono ancora in vita – già di 13 esemplari.

Il progetto ha carattere pluriennale e prevede il rilascio di non meno di venti stambecchi.

  

Nuovo modulo per le denunce di danni da marmotte

L’Ufficio caccia e pesca informa che il modulo per le denunce di danni da marmotte è stato rielaborato. Con decorrenza immediata vanno utilizzati i moduli di nuova concezione.

I moduli e le istruzioni per la compilazione possono essere scaricati al seguente link: http://www.provinz.bz.it/forst/wild-jagd/gesetze-wild-jagd.asp

  

Simposio sul camoscio il prossimo ottobre a Kufstein

“Heimatwild Alpengams erhalten” (“Conserviamo il nostro camoscio alpino”): questo il titolo di una grande manifestazione che avrà luogo il 27 e 28 ottobre a Kufstein, in Austria. Nel più ristretto gruppo di pianificazione lavorano fianco a fianco, sotto il patrocinio della FACE, l’Associazione venatoria del Tirolo, quella della Baviera e la nostra. Nei due giorni dei lavori si prevede di proporre interventi di esperti del camoscio, vertenti su aspetti quali le dinamiche di popolazione, i metodi di censimento, i fattori di stress, le conseguenze del riscaldamento climatico, le strategie di gestione venatoria. Vi saranno anche workshop (il secondo giorno) sulla ricerca scientifica, gli habitat e le direttive venatorie.

La manifestazione si rivolge al mondo venatorio, a quello della ricerca, alle istituzioni, agli esponenti dell’ambientalismo e del turismo. L’apertura delle iscrizioni verrà resa nota in tempo utile.

  

Interazione con l’Ufficio provinciale caccia e pesca

L’Ufficio caccia e pesca, sotto la guida del nuovo direttore dr. Luigi Spagnolli, continua ad adoperarsi per rispondere alle varie esigenze e necessità nel campo della locale gestione faunistico-venatoria. Utili al riguardo sono i contatti con l’ISPRA (Istituto Superiore per la Protezione e la Ricerca Ambientale).

Nelle ultime settimane l’Acaa ha avuto più volte occasione per degli scambi di vedute, e siamo dell’avviso che l’adeguamento di atti amministrativi alle prescrizioni dell’ISPRA sia una buona via da percorrere per dare garanzia alle misure di intervento.

  

In bocca al lupo - Weidmannsheil

Berthold Marx, presidente Acaa

 

 Le newsletters dell’Associazione Cacciatori Alto Adige vengono inviate ai rettori altoatesini e ai gentili soci delle riserve altoatesine che ne abbiano fatto richiesta.