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NEWSLETTER vom 12. Juni 2017

 

Waffenpässe: Licht und Schatten

Seit rund zwei Jahren sind die Quästuren verpflichtet, die Bestimmungen zur Erneuerung bzw. Ausstellung des Waffenpasses restriktiv handzuhaben. All jenen, die wegen Straftaten wie Diebstahl, Körperverletzung oder unerlaubten Waffentragens verurteilt wurden, wird der Waffenpass nicht erneuert. Staatsweit geht man davon aus, dass bisher mehrere tausend Jäger der Verschärfung zum Opfer gefallen sind.

Einem Südtiroler Jäger, der gegen die verweigerte Verlängerung seines Waffenscheins rekurriert hatte, gab das Verwaltungsgericht Bozen kürzlich Recht. Der Rekurssteller war im Jahr 1976 wegen leichter Körperverletzung verurteilt worden. Einige Jahre darauf wurde der Jäger rehabilitiert und erhielt daraufhin den Waffenpass, der ihm in den folgenden Jahrzehnten mehrmals verlängert wurde. Die letzte Verlängerung seines Waffenpasses scheiterte dann an der restriktiven Auslegung des Waffengesetzes.

Das Verwaltungsgericht gab nun dem Rekurs des Jägers statt. Nach Ansicht des Gerichts müsse die zuständige Sicherheitsbehörde sämtliche Umstände des konkreten Falls berücksichtigen.

Inzwischen hat das Verwaltungsgericht vier weitere Urteile gefällt. Drei Rekurse wurden angenommen. Ein Fall wurde dagegen abgewiesen.

In den nächsten Monaten ist mit einigen weiteren Urteilen zu rechnen. Im Idealfall könnte das Verwaltungsgericht das Verfassungsgericht in Rom anrufen, um die restriktive Auslegung der Bestimmungen überprüfen zu lassen. Es wäre nicht das erste Mal, dass das Verfassungsgericht eine Bestimmung aus dem Waffengesetz für verfassungswidrig erklärt.

Parallel zu den Rekursen sind weiterhin Bemühungen um eine Gesetzesänderung im Gange, die darauf abzielen, den alten Zustand wiederherzustellen: Der Quästor soll wieder von Fall zu Fall entscheiden können.

 

Gerichtsbarkeit sichert Südtirols Jagdsystem ab

Das Südtiroler Jagdsystem kann getrost als Vorzeigemodell bezeichnet werden. Seit Jahrzehnten wird die Jagd in Südtirol in den mittlerweile 145 Revieren kraft Gesetzes sowie in den historisch gewachsenen 51 Eigenjagden ausgeübt. Das Verwaltungsgericht Bozen hat mit dem Urteil Nr. 126/2017 die Weichen dafür gestellt, dass dies auch in Zukunft so bleibt.

Eine Interessentschaft hatte einen Rechtsstreit angestrengt, der auf eine Angleichung der Südtiroler Bestimmungen an die staatlichen Vorschriften abzielte. Dies hätte einerseits zur Folge gehabt, dass die einzelnen Jagdreviere beträchtliche Jagdflächen verloren hätten. Andererseits stellte der Rekurs auch eine Gefahr für die historischen Eigenjagden dar. Diese waren vom Rekurssteller als „ungerecht“ bezeichnet worden. Es war die Forderung in den Raum gestellt worden, dass sich die Eigenjagden aus Gründen der Gleichberechtigung bei Konzessionsverlängerung einem Wettbewerb mit anderen Grundeigentümern stellen müssten, die ebenfalls Interesse an der Errichtung einer Eigenjagd hätten.

Das Verwaltungsgericht teilte diese Auffassung nicht und folgte damit der Argumentation des Landes und des Südtiroler Jagdverbandes, der sich in das Gerichtsverfahren eingelassen hatte, um das bewährte Südtiroler Jagdsystem zu verteidigen.

Das Urteil untermauert die Rechtmäßigkeit unserer bewährten Jagd und ist einmal mehr Ansporn dafür, weiterhin für die Aufrechterhaltung dieser Tradition einzutreten.

 

Landesvorstand konstituiert sich

In seiner ersten Sitzung hat sich der neugewählte Landesvorstand konstituiert. Gleichzeitig wurden auch der Landesjägermeister und seine beiden Stellvertreter gewählt.
Berthold Marx stellte sich zur Wahl und erhielt eine große Zustimmung. Seine beiden Stellvertreter für die nächsten fünf Jahre sind Günther Rabensteiner aus Welsberg und Sandro Covi aus Sterzing. Sie bilden zusammen mit dem Landesjägermeister den Exekutivausschuss. Als Ersatzmitglieder des Exekutivausschusses wurden Guido Marangoni aus Eppan und Karl Huber aus Tscherms gewählt.

Bei dieser ersten Sitzung wurde auch der Präsident der Abschussplankommission bestätigt, es ist dies Gottfried Hopfgartner aus Luttach. Zu seinem Stellvertreter wurde Lothar Gerstgrasser ernannt.

Mit den Wahlen auf Landesebene ist das Wahljahr 2017 abgeschlossen worden.

 

Landesregierung genehmigt Änderungen an Durchführungsverordnungen

Die Landesregierung hat mit Beschluss Nr. 486 vom 2. Mai 2017 Abänderungen an den Durchführungsverordnungen in den Bereichen Jagd, Fischerei, Forstwirtschaft und Befahren von Forststraßen in gesperrten Gebieten genehmigt. Die Neuerungen wurden am 23. Mai im Amtsblatt der Region veröffentlicht und sind mit 24. Mai in Kraft getreten.

Ein paar Worte zu den wesentlichen Neuerungen.

-       Die Landesregierung hat beschlossen, dass künftig pro Kopf maximal zwei Schnee- und Steinhühner pro Jagdsaison erlegt werden dürfen. Damit konnte eine vernünftige Kompromisslösung erreicht werden. Ursprünglich war vorgesehen, die Anzahl auf ein Stück zu reduzieren. Im Landtag hatte gar die Forderung im Raum gestanden, die Jagd auf die Hühnervögel für einen längeren Zeitraum gänzlich auszusetzen.

-       Neu ist auch, dass die erlegten Raufußhühner und Steinhühner innerhalb von 24 Stunden dem Jagdaufseher vorgezeigt werden müssen.

-       Über die Vergabe von Jahres- oder Gastkarten an auswärtige Jäger entscheidet künftig ausschließlich die Vollversammlung der Reviermitglieder. Die Möglichkeit der Unterschriftensammlung wurde gestrichen.

-       Geändert wurde auch die Mehrheit, mit welcher die Vergabe beschlossen wird. Brauchte es bisher die absolute Mehrheit aller Reviermitglieder, entscheidet künftig die Vollversammlung mit absoluter Mehrheit der Anwesenden.

-       Neu ist außerdem, dass in Zukunft die Jagdkarte Personen verweigert werden kann, die dem Revier geschuldete Beträge, wie etwa Sonderbeiträge für erlegtes Wildbret nicht bezahlen.

-       Besser geregelt wurde schließlich auch die Möglichkeit der Vergabe von Fahrbewilligungen auf gesperrten Straßen für die Kahlwildjagd. Bisher war die Anzahl der  Fahrbewilligungen an die Reviergröße gekoppelt (bis 5000 Hektar 1 Bewilligung, bis 10.000 Hektar 1 bis 2 Bewilligungen, über 10.000 Hektar 1 bis 3 Bewilligungen). Künftig richtet sich die Anzahl der Fahrbewilligungen nach der Anzahl der freigegebenen Abschüsse. Die Fahrbewilligungen werden ab heuer von den zuständigen Forststationen ausgestellt.

Der Beschluss der Landesregierung ist auf der Webseite des Südtiroler Jagdverbandes abrufbar: http://www.jagdverband.it/de/aktuelles/durchf%C3%BChrungsverordnung-zum-landesjagdgesetz-abge%C3%A4ndert/54-451.html

 

Fuchsbandwurm in Ausbreitung

Die Meldungen über den Fuchsbandwurm besorgen nicht nur die Jägerschaft. Auf unsere Veranlassung hin wurde ein Fachgespräch eingeleitet, bei welchem der Sachstand erhoben und die weitere Vorgehensweise abgeklärt wurden. Nachdem bei einigen Jagdaufsehern ein positives Ergebnis ermittelt wurde, musste eine zweite Kontrolle durchgeführt werde. Der erste Bluttest auf Fuchsbandwurm nämlich zeigt lediglich einen Kontakt mit Bandwürmern an, im zweiten Test hingegen wird bestimmt, ob es sich tatsächlich um den Fuchsbandwurm handelt.

Nachdem an mehreren Füchsen, zuletzt im Wipptal, Fuchsbandwürmer festgestellt worden waren, ist erhöhte Aufmerksamkeit angezeigt. In einer nächsten Untersuchung soll landesweit geprüft werden, ob und wo Füchse in unserem Land mit Fuchsbandwürmern befallen sind. Ein entsprechendes Ansuchen habe ich bereits an die zuständigen Stellen gerichtet.

Sollte die Verbreitung des Parasiten gegeben sein, so sind an exponierten Personengruppen Blutuntersuchungen angezeigt.

Nachdem die Inkubationszeit zwischen 5 und 20 Jahren beträgt, kann bei regelmäßigen Untersuchungen leicht einem möglichen Krankheitsausbruch vorgebeugt werden.

Über weitere Details werden wir unsere Mitglieder auf dem Laufenden halten.

  

Weidmannsheil

Berthold Marx – Landesjägermeister

 

 

Diesen Newsletter erhalten alle Revierleiter und ferner alle Interessierten, die darum angefragt haben.

 

 

NEWSLETTER del 12 giugno 2017

 

 

Porto d’armi: luci e ombre

Da circa due anni le Questure sono tenute ad applicare in maniera restrittiva le disposizioni in tema di rinnovo e rilascio del porto d’armi. A tutti coloro i quali abbiano subito condanne per reati penali come furto, lesioni personali o porto abusivo di armi, il porto d’armi non viene rinnovato. Su scala nazionale si stima che siano nell’ordine delle migliaia i cacciatori già rimasti vittime di questo inasprimento.

Recentemente un cacciatore che aveva presentato ricorso contro il negato rinnovo del porto d’armi si è visto dare ragione dal TAR di Bolzano. Il ricorrente in questione, nel 1976 aveva subíto una condanna per lesioni personali lievi. Qualche anno dopo aveva ottenuto la riabilitazione e si era visto rilasciare il porto d’armi, che gli è anche stato più volte rinnovato nei decenni successivi. Fino a che, in ragione dell’interpretazione restrittiva della legge sulle armi, l’ultima istanza di rinnovo non è andata a buon fine.

Il TAR ha però accolto il ricorso dell’interessato, ritenendo compito dell’autorità di PS valutare le circostanze che avevano connotato la fattispecie nel caso concreto.

Sempre il TAR ha nel frattempo emesso quattro ulteriori sentenze, accogliendo altri tre ricorsi e respingendone uno.

Al di là del riferirne, per il momento non è possibile fare una stima delle possibilità di successo di ricorsi futuri, ma nei prossimi mesi sono attese alcune altre sentenze. Nel migliore dei casi il TAR potrebbe sollevare la questione di legittimità costituzionale in via incidentale, per sottoporre la normativa riguardante il rilascio dei porto d’armi al vaglio della Corte Costituzionale. E non sarebbe la prima volta che la Corte dichiara incostituzionale una norma inserita nella legge sulle armi.

Parallelamente al fronte dei ricorsi, continuano gli sforzi per addivenire a una modifica di legge, e cioè per tornare alla situazione precedente ovvero riconoscere ai Questori una discrezionalità che consenta loro di decidere caso per caso.

 

Dal TAR una garanzia per il sistema di caccia altoatesino

Di una cosa il sistema di caccia altoatesino può essere certo, ed è quella di essere considerato un sistema esemplare. Da decenni la caccia in provincia di Bolzano viene esercitata nelle riserve di diritto, che sono attualmente 145, e nelle 51 riserve private ‘storiche’. Il TAR di Bolzano, con sentenza n. 126/2017 ha posto le basi affinché così continui ad essere anche in futuro.

Una cosiddetta amministrazione separata dei beni di uso civico aveva avviato un contenzioso legale mirante a un adeguamento alle prescrizioni statali delle norme vigenti in provincia di Bolzano. Da un lato, la conseguenza sarebbe consistita nel fatto che le singole riserve di caccia avrebbero perso considerevoli superfici cacciabili, dall’altro il ricorso rappresentava un pericolo per le riserve private storiche, definite dal ricorrente illegittime. La richiesta era infatti che, per ragioni di par condicio, al momento del rinnovo delle concessioni la procedura prevedesse una gara aperta anche ad altri proprietari terrieri interessati all’istituzione di una riserva privata.

Il TAR non ha condiviso tale punto di vista, e ha invece sposato la linea della Provincia Autonoma di Bolzano e dell’Associazione Cacciatori Alto Adige, che pure si era costituita in giudizio al fine di difendere il valido sistema di caccia altoatesino.

La sentenza emessa suffraga in effetti la legittimità della forma di caccia da noi posta in essere e ci sprona a continuare ad adoperarci per il suo mantenimento.

 

Costituito il consiglio direttivo provinciale dell’Acaa

Nella sua prima seduta, il neo eletto Consiglio direttivo provinciale Acaa si è costituito. Nell’occasione sono stati eletti il presidente e i due vicepresidenti. Berthold Marx, che aveva proposto la propria candidatura a presidente, ha ottenuto ampi consensi, risultando eletto. Per il mandato quinquennale appena incominciato i suoi due vice saranno Sandro Covi di Vipiteno e Günther Rabensteiner di Monguelfo. Assieme, il presidente e i vicepresidenti compongono la Giunta esecutiva. Membri sostituti per quest’ultima sono stati eletti Guido Marangoni di Appiano e Karl Huber di Cermes.

Nella medesima seduta è stato confermato presidente della commissione per i piani di prelievo Gottfried Hopfgartner di Lutago; suo vice è stato nominato Lothar Gerstgrasser.

Con l’elezione degli organi statutari provinciali si sono conclusi gli appuntamenti elettivi 2017.

  

Approvate dalla Giunta provinciale modifiche di regolamenti d’esecuzione

Con deliberazione n. 486 del 2.5.2017, la Giunta Provinciale di Bolzano ha approvato modifiche di regolamenti di esecuzione nei settori caccia, pesca, foreste e circolazione su strade chiuse in territori protetti.

Vediamo le principali novità.

-    La Giunta Provinciale ha deciso che i titolari di permesso di caccia possono prelevare al massimo due pernici bianche e coturnici per stagione venatoria. Si è in tal modo addivenuti a un ragionevole compromesso. Inizialmente era stata messa in campo la richiesta di ridurre i capi ad uno.

-    Nuovo è anche il fatto che tetraonidi e coturnici prelevati devono essere presentati entro 24 ore all’agente venatorio della riserva.

-    Riguardo al riconoscimento di permessi di caccia annuali e d’ospite a cacciatori esterni, sarà in futuro esclusivamente l’assemblea plenaria delle riserve a decidere; è stata stralciata la possibilità della raccolta di firme.

-    È cambiata anche la tipologia di maggioranza al riguardo necessaria: finora serviva la maggioranza assoluta dei soci della riserva titolari di permesso annuale, mentre in futuro le decisioni verranno prese a maggioranza dei soci presenti alle assemblee plenarie.

-    Altro aspetto: In futuro il permesso di caccia potrà essere negato a chi non abbia effettuato i dovuti pagamenti alla riserva, come ad esempio quelli delle quote sui capi abbattuti, ove previste.

-    È infine cambiata la regolamentazione del rilascio di contrassegni per il transito su strade interdette alla circolazione nell’ambito della caccia ai cervi femmine e piccoli. Finora esso avveniva proporzionalmente all’estensione della riserva, mentre ora si basa sul numero dei capi concessi al prelievo. Da quest’anno i permessi di transito vengono emessi dalle competenti Stazioni forestali.

La delibera della Giunta provinciale è consultabile al link:

http://zeppelinmedia.org/crmpilot/jagdverband/Amtsblatt%20der%20Region%2023%20Mai%202017%20Ab%C3%A4nderung%20DV%20zum%20Landesjagdgesetz.pdf?v=20170608144314

  

Echinococcosi multiloculare in espansione

Le notizie di casi di echinococcosi multiloculare preoccupano, e non solo la comunità venatoria. Su nostro input è stata avviata una consultazione qualificata, in occasione della quale è stato esposto lo stato delle cose ed è stato definito il procedersi successivo. Dopo che alcuni agenti venatori erano risultati positivi in occasione di un primo test, i medesimi hanno dovuto sottoporsi a un secondo controllo. Il primo esame del sangue consente infatti unicamente di appurare un eventuale avvenuto contatto con tenie. È solo tramite il secondo prelievo mirato che si può determinare se si tratti di echinococchi.

Essendo stata accertata su più volpi – ultimamente nell’Alta Val d’Isarco – la presenza di echinococchi, l’attenzione è dovuta. Ho chiesto pertanto alle sedi competenti l’effettuazione di un rilevamento su scala provinciale, teso ad appurare se e dove, in Alto Adige, vi siano volpi portatrici di Echinococcus multilocularis. Qualora venisse accertata un’espansione del parassita, si renderebbe opportuno sottoporre a test del sangue i gruppi di persone esposti. Dal momento che il periodo di incubazione va da 5 a 20 anni, in presenza di controlli periodici è possibile prevenire l’insorgere della malattia.

Terremo i nostri associati al corrente riguardo ai successivi sviluppi.

 

In bocca al lupo, Weidmannsheil

 

Berthold Marx – presidente Acaa

 

La newsletter dell’Associazione Cacciatori Alto Adige viene inviata ai rettori altoatesini e ai gentili soci delle riserve altoatesine che ne abbiano fatto richiesta.