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Liebe Jägerinnen, Jäger und
Freunde des Südtiroler Jagdportals,
gerade der heurige Winter macht den
Wildtieren zu schaffen. Wer schläft, der braucht wenig
Energie, muß wenig Nahrung aufnehmen und daher nicht hinaus
in die Kälte. Echte Winterschläfer wie die kleinen
Säugetiere Igel, Feldhamster, Siebenschläfer oder Murmeltier
senken ihre Körpertemperatur extrem ab und atmen nur noch
wenige Male pro Minute. So schrumpft der Energieverbrauch
bis auf zehn Prozent des Normalwertes. Trotz aller
Energieeinsparung überstehen die Tiere den Winter nur, wenn
sie sich entsprechende Vorräte zulegen. Während Igel,
Murmeltier und Siebenschläfer den Sommer durchfuttern und
sich eine dicke, wärmende und nährende Fettschicht zulegen,
kellert der Hamster Nahrungsmittel in seinem Bau ein. Alle
paar Tage wacht er kurz auf, um ein paar Happen zu sich zu
nehmen. Danach wird weitergeschlafen. Bei extremer Kälte
haben Winterschäfer ein "Notthermostat", das bei zu starkem
Absinken der Körpertemperatur eine Steigerung von
Atemfrequenz und Herzschlag bewirkt, so daß der Körper genug
Wärme produziert. Es kommt entscheidend darauf an, das
Lebenstempo zu drosseln. Größere Säugetiere wie Rotwild,
Gemsen oder Rehe setzen ebenfalls auf die Karte
Energiesparen. Um die Fastenzeit erfolgreich zu überbrücken,
setzen diese Arten ihre Körperfunktionen auch drastisch
herab - ohne dabei aber gleich den Winter durchzuschlafen.
Beispiel Rotwild: Das Herz ruhender Tiere schlägt im Winter
nur 30- statt der normalen 70mal pro Minute. Zudem werden
die Beine und äußeren Teile des Rumpfes weniger stark
durchblutet, und die Körpertemperatur sinkt ab. Beides spart
wertvolle Energie. Sehr viel Energie sparen die Tiere durch
die Verringerung der Bewegungsaktivität. Insbesondere bei
hohen Schneelagen bewegen sich sowohl Rot- als auch Rehwild
möglichst wenig, sofern geeignete Einstände zur Verfügung
stehen. Dabei bevorzugen sie jene Standorte, die ein hohes
Sicherheitsgefühl, guten Klimaschutz sowie ständig
erreichbare Äsung bieten. Große Wanderungen zur
Nahrungssuche werden möglichst vermieden.
Eine unabdingbare Voraussetzung damit das Überleben im
"Energiesparmodus" funktioniert, ist allerdings maximale
Ruhe: Bei Beunruhigung - etwa durch streunende Hunde (jetzt
ganz aktuell die Motorschlittenfahrer in den Alpen),
Tourengeher, Ski- und
Snowboardfahrer außerhalb von Pisten - steigt der
Energiebedarf durch die unnatürlich hohe Bewegungsaktivität
sprunghaft an. Allein die ständige Aufrechterhaltung der
erhöhten Fluchtbereitschaft bei wiederholter Beunruhigung
kostet den Organismus viel Kraft. Hunde sollten deshalb bei
Spaziergängen in der Natur an der Leine bleiben. Sonst ist
die Gefahr zu groß, daß sie ihrem angeborenen Jagdinstinkt
folgend ruhende Wildtiere aufscheuchen.
Verantwortungsbewußte Naturliebhaber bleiben zudem auf
befestigten Wegen, denn auch menschliche Aktivität am Abend
oder in der Nacht fernab der Wege lassen das Wild in Wald
und Flur nicht zur Ruhe kommen.
In solchen
Notzeiten
sind Jäger verpflichtet, dem Wild durch Fütterungen zu
helfen, obwohl hier immer wieder die Frage der Notwendigkeit
des Fütterns unseres heimischen Wildes diskutiert wird. Eine
Winterfütterung soll in enger Absprache mit der vor Ort
zuständigen Revierleitung geschehen
. Eigeninitiativen sind nicht
erwünscht. Die Fütterung in Notzeiten ist aber nur eine
Maßnahme der Jäger. Ziel der Winterfütterung ist es, zum
einen die Tiere in Zeiten geringer Futtermengen vor dem
Verhungern zu bewahren und zum anderen den Wald vor (Verbiß-)Schäden
zu schützen. Wenn fehlende Nährstoffe durch Zufütterung
ersetzt werden, schälen oder verbeißen die Tiere seltener
die Rinde oder Zweige der Bäume. Bei der Fütterung gilt es,
die Bedürfnisse der einzelnen Arten zu berücksichtigen. Wie
jüngste Forschungsergebnisse zeigen, haben zum Beispiel
Rotwild und Rehe völlig unterschiedliche Ansprüche an das
Winterfutter. Falsche
Fütterung kann dem Wild mehr schaden als nutzen. Darum
sollte man strukturarme
getrocknete Futtermittel (z.B. Getreide, Kraftfutter etc.)
jetzt nicht füttern, weil ernsthafte Ernährungsschäden die
unerwünschte Folge sein können
Waidmannsheil
Walter Prader
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selbst, was sich bei uns alles tat. Klicken Sie auf das
Bild, um zur jeweiligen Seite zu gelangen. |
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VERANSTALTUNGEN TERMINE: Um das Engagement der
Jäger/innen zu stärken, werden auch außerhalb der Jagdzeiten
immer wieder Veranstaltungen organisiert.
Solche
Treffen pflegen nicht nur die Kameradschaft unter den
Waidmännern, wo sie sich auch sportlich beweisen
können, sondern ermöglichen immer wieder einen
Erfahrungsaustausch zwischen den Jagdkameraden. Die
Veranstaltungen finden Sie im Südtiroler Jagdportal unter
TERMINE. |
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HEGESCHAUEN in Südtirol: Aktuelle Termine sind
online. Der Südtiroler Jagdverband und die jeweiligen
Jagdreviere organisieren die Veranstaltungen vorbildlich und
warten neben den Gehörnen des Schalenwildes und erlegten
Rotwildtrophäen, Präparaten von Raub- und Niederwild sowie
mit verschiedenen Belustigungen und Informationen auf. Mehr
dazu im nächsten Rundschreiben |
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IHRE MITARBEIT
IST AUCH DIESES JAHR GEFRAGT:
Die Homepage lebt von dem, was
Sie uns mitteilen!
Deshalb hier der
Aufruf an alle Jäger und
Freunde der Natur. Nur durch Ihre Mithilfe können wir immer
wieder neue Berichte und Fotos online stellen.
Wir freuen uns immer über Anregungen, aktuelle
Mitteilungen, Termine und Bilder rund um das Waidwerk und Ihre
Jagderfolge und Aktivitäten. |
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JAGDERZÄHLUNGEN 2009 im Südtiroler Jagdportal
mit Prämierung: Spannend und unterhaltsam
geschriebene Erlebnisse, meisterhaft
erzählte Kurzgeschichten, in denen sich der
Leser wiederfindet, werden wieder in der Rubrik
"Jagderlebnisse" veröffentlicht. Unter
den Einsendungen werden wieder Wildabschüsse und
Sachpreise vergeben. |
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ASTRI
HUNT JAGDBEKLEIDUNG:
Partner und Sponsor des heurigen
Wettbewerbes Jagderzählungen 2009.
ASTRI HUNT JAGDBEKLEIDUNG hat die Produktpalette
erweitert. Besuchen Sie das Fachgeschäft im
Ötztal, dort wo Preis und Qualität stimmen!
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Dieses Rundschreiben wird nur an diejenigen, die es
ausdrücklich wünschen oder angefordert haben verschickt. Alle, die sich
für das kostenlose Rundschreiben schon registriert haben,
erhalten es auch weiterhin. Alle übrigen können das
Rundschreiben per Mail
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