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Liebe Jägerinnen, Jäger und
Freunde des Südtiroler
Jagdportals,
der Winter ist in der Natur die
Zeit des Innehaltens, des
Ruhens, der Erholung. Es ist
aber für viele Wildtiere auch
die Zeit eines bitteren
Überlebenskampfes. Man spricht
auch von der Notzeit, die das
Wild durchmachen muß.
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Im Monat März haben die
Diskussionen für und gegen
die Rotwildfütterung kein
Ende gefunden. Täglich gab
es Meinungen von
„Wildexperten“ und Leuten,
die in der Presse Stellung
bezogen. All jene, die keine
„Experten“ sind, wundern
sich wahrscheinlich und
stellen immer noch die
Frage: Warum wird den
Wildtieren in einem so
strengen Winter mit
außergewöhnlich viel Schnee
nicht mit Fütterung
geholfen?
Die Diskussionen rund um die
Wildfütterungen im Winter
haben die Verantwortlichen
des Nationalparks Stilfser
Joch trotz der Aufforderung
der Landesregierung, eine
Winterfütterung
durchzuführen, nicht
reagieren lassen. Sie
blieben bei Ihrer Meinung:
Auch in Zukunft wird es auf
Nationalparkgebiet keine
Fütteraktionen geben, obwohl
dort bis zum 06.03.09 schon
über 300 verendete Hirsche
gefunden worden waren. Die
Zahl liegt wahrscheinlich
noch weitaus höher, weil in
den höheren Lagen wegen
der Lawinengefahr und der
hohen Schneemassen noch
keine Bestandsaufnahme
durchgeführt werden konnte.
Winterauslese ist ein
natürlicher Vorgang, so die
Meinung in der Verwaltung.
Bei dieser Sichtweise ist
die natürliche Auslese durch
den Schnee von grundlegender
Bedeutung für die
Hirschpopulationen,
besonders wenn diese sehr
hohe Dichte aufweisen wie im
Nationalpark Stilfser Joch.
Die in den Wintermonaten
verendeten Tiere stellen
nach dieser Auffassung eine
wichtige Nahrungsgrundlage
für die Fleischfresser im
Wald dar und sind daher
keineswegs eine Vergeudung
von Ressourcen. Vielmehr ist
die Winterauslese ein
natürlicher Mechanismus der
Selbstregulierung, welcher
von Menschen keinesfalls
gleich effizient erreicht
werden kann.
Würde man die
Selbstregulierung
stattdessen durch Zufüttern
aushebeln, kann es an den
Futterstellen zu großen und
unnatürlichen
Konzentrationen von Tieren
kommen. Hier wären
verschärfte, arteigene
Aggression und
Rangordnungskämpfe mit
zusätzlichen
Energieverschleiß die Folge.
Die Winterfütterung kann
mitunter auch eine negative
Energiebilanz für das Tier
nach sich ziehen: Wenn die
Schneedecke eine bestimmte
Höhe erreicht, ist der
Energieaufwand, den die
Tiere aufwenden müssen, um
die Futterstellen zu
erreichen, höher als die
Energie, die über das
Zusatzfutter aufgenommen
wird. Ein Wildhüter schrieb: Durch
die Winterfütterung die
schon ab 15. November
beginnen und mindestens bis
Mitte April durchgeführt
werden sollte, wird das
Rotwild die Strapazen der
Wintertage besser
überstehen, reduziert seine
Bewegungen auf das absolut
erforderliche Ausmaß.
In der Notzeit - je nach
Höhenlage und Äsungsangebot
verschieden zu definieren
- ist es unbedingt
notwendig, das Rotwild mit
passenden Futtermitteln zu
versorgen. Es hilft dem
Rotwild über den strengen
Winter. Einige gutgeführte
Reviere beweisen, daß durch
die Winterfütterung
Rotwildschäden weitestgehend
zu vermeiden sind. Bei uns
entscheiden Wildexperten
wieder mal über Leben und
Tod der Tiere. Wer sich nur
so wenig mit der Natur
befaßt, obwohl ein Mehr
allerdings geboten wäre, und
an Tieren, die Hilfe
brauchen, vorbeisieht, hat
den Beruf verfehlt, so die
harten Worte des
Wildhüters.
Am Samstag, 7. März 2009
fand in Schlanders eine
Tagung über "Wild, Wald und
Wiese" statt. Nach
einigen Vorträgen kam es zu
einer recht interessanten
Diskussion. Das Traurigste am
ganzen Vortrag war allerdings
das, was man aus den Aussagen
der Park-, Forst- und
Bauernbund-Verantwortlichen
heraushören konnte:
: Man ist
sichtlich froh über den
harten Winter, damit
möglichst viel Wild eingeht,
um in Zukunft vielleicht
weniger Probleme mit dem
Rotwild zu haben. Der Druck
in Richtung Erhöhung der Abschußplan-Zahlen ist
jedenfalls enorm, so eine
Mitteilung eines Jägers, der
bei dieser Tagung anwesend
war. Diese Tagung fand
hinter verschlossenen Türen
statt. Erst nachdem die über
100 Teilnehmer aus der
Jägerschaft und den
Fraktionen der
Forstverwaltung und des
Bauernstandes den Saal
verlassen hatten, baten die
Organisatoren zur
Pressekonferenz. Die
offizielle Begründung: Man
wollte eine sachliche
Diskussion ermöglichen,
befürchtete jedoch, daß dies
in Anwesenheit der Presse
nicht möglich sei bzw. daß
allfällige Emotionsausbrüche
an die Öffentlichkeit
gelangen könnten.
Weidmannsheil
Walter Prader
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Hegeschau Bezirk Brixen und Hegeschau Bezirk Sterzing.
Eine Berichterstattung mit Fotoarchiv über die Veranstaltung
finden Sie bei Hegeschauen 2009. |
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Ihre
Mitarbeit ist gefragt:
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lebt von dem, was Sie uns mitteilen!
Deshalb hier der Aufruf an alle Jäger
und Freunde der Natur. Nur durch Ihre Mithilfe können wir
immer wieder neue Berichte und Fotos online stellen.
Besuchen Sie unser Gästebuch! Und: Wenn Sie etwas verkaufen
oder kaufen, vermitteln oder anbieten möchten, ist
die Online-Show die richtige Seite für Sie.
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Hermelin und
Mauswiesel ähneln sich.
Im Sommer ist das
Hermelin braun, mit weißer Unterseite. Da könnte man es mit dem
Mauswiesel verwechseln, das ganzjährig sein Einheitskleid trägt. Aber
das Hermelin hat jene schwarze Schwanzspitze, die dem Wiesel fehlt.
Ein Bericht von Wolfgang Alexander Bajohr unter Wildbiologie. |
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Verlosung und
Ergebnis: Damit Sie nicht die besten Gewinne
verpassen, können Sie auf einer eigenen
eingerichteten Seite die Ergebnisse
verschiedener Verlosungen nachschlagen und Ihre
LOSE die Sie bei einer Veranstaltung (Jägerball,
Sportveranstaltung, Hegeschau udgl.) erworben
haben kontrollieren. Vielleicht gehören
Sie ja auch bald zum Kreis der glücklichen
Gewinner |
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JAGDERZÄHLUNGEN im Südtiroler Jagdportal
mit Prämierung: Spannend und unterhaltsam
geschriebene Erlebnisse, meisterhaft
erzählte Kurzgeschichten, in denen sich der
Leser wiederfindet, werden wieder in der Rubrik
"Jagderlebnisse" veröffentlicht. Gedanken und
Beobachtungen eines Jägers - jedes Erlebnis soll
eine Abwechslung vom Alltag einleiten und dem
Leser das Erlebte aus Natur, Wald und Wild in
beglückender Freude näherbringen. |
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Sondermodell der G-Klasse auf, das vielleicht
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Langversion unter der Bezeichnung
"Edition30.PUR" angeboten wird, ist praktisch
eine Sparfassung der derzeit allerorten
verfügbaren Baureihe 463. Durch ein zusätzliches
Offroad-Paket 1 und 2, das u.a. eine
Standheizung, eine Sitzheizung für die
Vordersitze, eine verstärkte und begehbare
Motorhaube sowie eine Zentralverriegelung
enthält, läßt sich der G aufrüsten. Besondere
Kennzeichen: als Pur-Version nur drei Farben zur
Auswahl (schwarz, weiß und wüstensand), kein
Schiebedach erhältlich, 5-Gang-Automatik. Im
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Langlebigkeit der Materialien für robusten
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Kurz gesagt: alles, was ein Geländewagen braucht
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schon vorab im Internet bei der
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ausdrücklich wünschen oder angefordert haben verschickt. Alle, die sich
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Rundschreiben per Mail
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