Die Steirische Rauhaarbracke

Die Steirische Rauhaarbracke schuf der österreichische Züchter K. Peintinger aus dem Hannoverschen Schweißhund und der Istrischen Rauhaarigen Bracke (Istarski Ostrodlaki Gonic) in der Zeit von 1870 und 1890. Ziel war, einen leichten, unter Hochgebirgsbedingungen einsetzbaren, beweglichen Hund zu schaffen. Sie hat alle guten Eigenschaften des Hannoverschen Schweißhundes. Jährlich werden in Österreich ca.75 Welpen gezüchtet(Stand 2011)

Rassebeschreibung:

Im Hochgebirge und im Wald sind es zwei Eigenschaften, welche die „Steirische“ so wertvoll machen, nämlich ihre große Unempfindlichkeit gegen nachteilige klimatische Einflüsse und ihre Genügsamkeit. Ebenso wie sie sich unempfindliche gegen Regen, Schnee und Kälte zeigt, erträgt sie auch Hitze und Durst. Die Rauhhaarbracke ist ein passionierter, harter Jagdhund, der mit lautem und lockerem Hals auch in den schwierigsten Gebirgsgegenden befähigt ist, dem Wild zu folgen.

Die Steirische Rauhaarbracke ist ein kräftiger, muskulöser Hund, hat einen mittelgroßen Kopf mit leicht gewölbten Oberkopf, Hängeohren und gut entwickeltem Hinterhauptbein. Die Nase ist vor der Stirn etwas abgesetzt, schwarz, und vorn gerade geschnitten. Die Behänge sind nicht übermäßig groß und glatt anliegend, die Augen braun bis gelb. Die mittellange Rute ist an der Wurzel stark, nie gerollt und gut behaart. Sie wird leicht sichelförmig nach aufwärts getragen. Die Behaarung ist hart und grob; das Einzelhaar ist nur wenig gekrümmt, nicht auffällig zottig und fast glanzlos und wird sichelförmig nach oben getragen.  Das Haar ist hart, derb grob, fast glanzlos, jedoch nicht stark gekrümmt oder Zotteln bildend. An den Behängen ist die Behaarung glatter und weicher. Die Farbe gestaltet sich von Hirschrot bis fahlgelb.
Größen: Rüden 47 - 53 cm, Hündinnen 45 - 51. Bei dieser Rasse wird ein Zangengebiss gefordert; sie kann aber auch auf Schere schließende Zähne haben.

Foto: Hündin "ANKA"  des Senn Richard 

Die klaren Augen sind meist braun bis gelb, stets lebhaft blickend. Die Arbeit besteht aus brackieren, in auch schwierigen Gebirgsgegenden

siehe auch die Seite des Österreichischen Brackenvereines www.bracken.at