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Es
war der 3. Mai als ich am Abend auf die Alm
fuhr.
Die Alm ist
heuer zu anderen Jahren einwenig spät dran
und ich suchte mir ein Platz aus wo schon in
den vergangenen Jahren Rotwild erlegt wurde.
Es handelt
sich da um ein Pistenstück wo die Wiese so
richtig grün war. Hier dachte ich mir, da
könnte es wieder gut sein. Mit dabei war
unser Jungjäger Elmar, der mich seit dem
Ersten immer begleitete. So richteten wir
uns einen Tucker ein und begannen um 18 Uhr
den Ansitz. Plötzlich gegen 19.45 trat
Rotwild aus, aber an der anderen Talseite.
Wir sprachen es mit meinem
Spektiv an, es
war Kuh und Kalb. Ob es jetzt ein Hirschkalb
oder ein Weibliches war könnte ich nicht
behaupten. Sicher war wir waren am falschen
Platz.
Wir
beobachteten diese 2 eine längere Zeit und
vergasen ganz die Piste im Auge zu behalten.
Elmar beteuerte ständig “do
miasmer ummi, do
miasmer ummi.“
Aber ich sagte immer, nix do,
entn
kannt
jo
oaner
Sitzn.
Hait
bleibmer do.“
Mit Recht, denn gegen 20,00 Uhr stand
plötzlich in der Piste ein Stück Rotwild.
Wir begannen es anzusprechen, Zeit hatten
wir ja. Es war Weiblich kurzes Haupt, aber
alleine.
Des hot in,
sigsch
net
wos
fir an
Bauch . Mir als
Bauer sogsch du
nichts, sagte Elmar.
Mogsch
schiassn,
isch sicher a
Schmole,
erwiderte ich. „Na, na!“ meint Elmar. „Ok,
guat i
schias !
Wern mir
schun segn wer
recht hot,“meinte
ich. Ich maß die Distanz, 220 m, nahm
meine R93 mit Kal
7x 64 und lies die Kugel fliegen.
Das Stück lag
nach 30 m Flucht. Die Freude war groß, als ich
Recht behielt und ein Schmaltier mit 44 kg
bergen konnte.
Das 2.
Highlight war, ich konnte meine Kühlzelle
die ich mit meinem Vater im Winter selbst
gebaut hatte, mit diesem Stück einweihen.
Wir feierten
mit noch weiteren
Jagdkammeraden bis spät in die
Nacht.
Um 3 Uhr
mussten wir wieder los, denn wir lassen
keinen Tag und keine Chance aus. Unser
Motto: "Auf geats mir
gian wieder
jagern“!
Weidmannsheil
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Bericht und Fotos:
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Tobias Burgauner, Revier Kastelruth
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