| Bericht 27: Pirschen auf Rotwild |
|
Ein erfahrener Jäger behauptete, dass Rotwild immer dem Schnee entgegen geht, eigentlich nicht logisch denn die Äsung ist in den tieferen Lagen besser. Egal dachte ich mir, eins hast ja schon erlegt, heuer musst ich mich nicht mehr narrisch machen, ein Soll habe ich ja erreicht. Gut dann gehen wir mal hoch, auf knapp 2000m hier im Schnee habe sicher von meinen Jagdkollegen meine Ruh, dachte ich mir. Ich pirschte im Wald in Richtung der Lichtungen immer im Auge mein Feuerzeug, denn wenn sich der Wind dreht ist es vorbei .Wegen dem Knacken im Unterholz muss ich mir nach dem langen Regen keine Sorgen machen. Und so erarbeite ich mich Meter für Meter Richtung Lichtung, überall kann ich Rotwild spüren ob Losung oder Trittsigel, irgendwo müssen sie sein dachte ich mir. Als ich an der Lichtung stehe, nd, sah ich ein ganzes Rudel Rotwild. Es beginnt leicht zu schneien, sofort ging ich auf die Knie und spähte hinter einen Baumstumpf auf das Rudel. Kahlwild, alles Kahlwild! Zugleich nimm ich meine R93 Professional in Kal 300 Wheaterbay im Anschlag, spreche
Ich einer Woche 2 Schmaltiere zu erlegen hätte ich mir nie erträumt. Nachdem ich bis heute das zweite Schmaltier erlegt habe, ist jetzt auch der T-Hirsch am 15 Sept. offen. Hurra! Ob ich da auch soviel Glück und Hubertus Segen habe, muss man erst noch sehen.
Weidmannsheil |