Jägerinnentreffen 2010 in Schlinig (Vinschgau)

Am 27. Juni trafen sich bei traumhaftem Wetter ca. 200 Jägerinnen und Jäger zum 14. Jägerinnentreffen im schönen Vinschgau.

Sehr erfreulich war die Anwesenheit einer Gruppe von Jägerinnen aus dem benachbarten Münster und dem Trient.

Mit „typisch „vinschgerischem Frühschoppen“ und Kasverkostung von der Sennerei Burgeis wurden die Jägerinnen in Schlinig empfangen. Musikalisch umrahmt wurde das Ganze von der Obervinschger Böhmischen.

 

Geschlossen marschierten alle in reger Diskussion zur Schliniger Alm, wo zu allererst der Durst gestillt werden musste.

Bei der Hl. Messe, zelebriert von Pater Peter Perkmann vom Kloster Marienberg, beteten und sangen Jägerinnen und Jäger gemeinsam „das Gebet der Jäger“ und „Du großer Gott wenn ich die Welt betrachte“. Den musikalischen Beitrag dazu leisteten die Jagdhornbläsergruppe „St. Eustachius“ aus Mals mit Hornmeister Martin Aondio und Obmann Andreas Steck.

 

Ingrid Andreaus, eine der 16 Jägerinnen aus dem Vinschgau, eröffnete den offiziellen Teil, des nun schon traditionellen Treffens und übergab das Wort an den Malser Revierleiter, Otto Jochberger weiter. Dieser begrüßte die gesamte Jägerschaft und erinnerte in seiner Ansprache an das Wirken des verunglückten Leiters des Forstinspektorates Schlanders, Andreas Feichter, der „sein Amt im besten Sinn für Menschen, Wald und Natur ausgeübt hat“ und ersuchte um eine Gedenkminute für alle verstorbenen Jägerinnen und Jäger.

Zu den anwesenden Ehrengästen zählten Otto Jochberger (Revierleiter von Mals), Günther Hohenegger (stellvertretender Bezirksjägermeister), Hansjörg Götsch (Verbandsjagdaufseher Vinschgau), Markus Raffeiner (Verbandsjagdaufseher Meran), Ulrich Veith (Bürgermeister von Mals), Klaus Bliem (Amt für Jagd und Fischrei), Mara Daroit (Südtiroler Jagdverband)

 

Zum Mittag sorgte Luis und sein Team mit Wildspezialitäten und Gulasch vom schottischen Hochlandrind, gesponsert von Müller Lorenz und Schöpf Peter, für den kulinarischen Hochgenuss.

Während es sich die Anwesenden schmecken ließen, zauberte Heinisch Josef aus Matsch mit seiner Motorsäge, aus einem Baumstamm einen Auerhahn, der anschließend unter den Jägerinnen verlost wurde.

 

Dass die Jägerinnen auch tanzen können, zeigte sich als Schorsch und Harald ihr vielseitiges Programm erklingen ließen.

 

Ihr Geschick unter Beweis stellen, konnten die Jägerinnen beim Pfeil- und Bogenschießen. Unter Anweisung des vinschgauer Bogenschützenvereins „Venostarch“ wurde es für Viele ein besonderes und vor allem lustiges Erlebnis, als es darum ging, die Tierattrappen zu treffen.

 

Laut Organisatorinnen – erkennbar eingekleidet von der Landwirtschaftlichen Hauptgenossenschaft und von Alpinhunting (Astri) – ein rundum gelungener Tag, der nicht nur wegen des Begrüßungsgeschenkes, ein Multifunktionshalstuch (gesponsert von der Baufirma Gemassmer Herbert Schlanders) sondern auch wegen der guten Stimmung noch lange in Erinnerung bleiben wird.

 

Weidmannsheil

 

                                         Bericht : Tanja & Ingrid
                                            Fotos: Armin Raffeiner
 

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