| Bericht 100: Rotwildabschuss im Revier Montan |
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Es war kalt und man muss schon mit sich kämpfen um früh am Morgen das warme Bett zu verlassen. Schnell hatte ich die Sachen gepackt ,für Frühstück war keine Zeit. Kurze Autofahrt und dann ein halbstündiger Aufstieg. In einer Decke eingewickelt saß ich nun und wartete das es dämmerte. Das Licht war bereits gut als ich ganz oben in der Schneiße mit dem Glas eine Bewegung war nehmen konnte. Ein Fuchs schnürte einem Rotwild-Wechsel entlang aber wie er kam war er auch wieder weg.
Als es dann richtig hell wurde und
ich nicht mehr daran glaubte Rotwild in Anblick zu bekommen
bäumte ich ab. Meine Gedanken waren bereits bei der Arbeit als
ich mit der Panda Richtung Hofstelle fuhr. Noch kurz
kontrolliere ich einen Wechsel an den Wiesen und war erstmal
überrascht. Den frischen Trittsiegeln zufolge waren nachts ein
Tier mit Kalb aus den darüber liegenden Einständen in Wiesen
eingewechselt aber nicht mehr zurück. Ungewöhnlich, dachte ich
und kontrollierte der gesamten Forststraße entlang gründlich.
Die Erklärung kam anschließend als ich unterhalb an der letzten
Wiese vorbei fuhr. Mitten in der Wiese, im besten Licht stand
ein Hirschkalb!!
Ja meine Lieben Leser, des Jägersglück ist ein Augenblick und ich war überrascht und glücklich über Meinen Abschuss. Auch der Letzte Tropähenbock konnte am Tag zuvor von unserem Jagdkollegen „Felix“ gestreckt werden und so fanden wir Jäger uns am Abend in der Jägerstube ein, um die erlegten Stücke zu begutachten.
Weidmannsheil und Weidmannsdank Bericht und Fotos: Christian Lindner, Revier Montan |