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Endlich
war es wieder so weit, der erste Juli war der Beginn unser
jährlichen Wette, bei der es galt so viele Füchse wie möglich,
mindestens jedoch einen Fuchs mehr als die anderen zu schiessen,
da der letzte die Getränke, der vorletzte die Pizzas und der
drittletzte das Taxi zu bezahlen hat! Nahe unseres Hauses konnte
ich in einem Feld schon einige Tage vorher einige Jungfüchse
beobachten, die ich dann auch mit etwas Speck angefüttert habe,
wobei ich festgestellt hatte, je kleiner die Stückchen Speck, je
länger hielten sie sich im Feld auf ;-) All so begab ich mich
morgens in die Örtlichkeit "Wolfa". Alls ich schon einige Zeit
ansaß und es schon Taghell war, tauchte plötzlich auf ca.200m
ein Fuchs auf. Schnell legte ich mich auf den Bauch und
versuchte den schnürenden Fuchs ins Absehen zu bekommen. Alls er
endlich für einen Moment innehielt, krümmte ich an der bereits
eingestochenen Waffe den Finger und lies der 270Wby Mag. freien
Lauf. Das Geschoss band den Fuchs (ein Rüde) an seinen Platz,
kurz zuckte noch einige Male die Lunte und dann war wieder Ruhe
eingekehrt.
So stand
es 1:0:0:0:0:0:0!
Am
Abend galt es wieder an den gleichen Platz zu gehen, natürlich
nicht ohne vorher ein bisschen Speck als Luder aus zu bringen.
Es war noch ziemlich hell als der erste Jungfuchs den
schützenden Waldrand verlies. Er suchte die Wiese nach dem Speck
ab und als er breit stand schoss ich zum zweiten mal an diesem
Tag und auch dieser Fuchs blieb im Feuer liegen. Kurz darauf sah
ich am Waldrand einen weiteren Fuchs der versuchte Wind in den
Fang zu bekommen. Jedoch war er noch zur hälfte verdeckt und er
machte auch keine Anstalten den schützenden Waldrand zu
verlassen! So musste ich das Gewehr sehr gut herrichten, da die
Jungfüchse nicht besonders groß sind und dann auch noch nur die
Hälfte anzielen zu können ist nicht gerade einfach. Alls das
Fadenkreuz ruhig stand und der Fuchs sich immer noch nicht
bewegte versuchte ich ihm die Kugel anzutragen, was mir zum
Glück auch gelang, und somit hatte ich den dritten Fuchs an
diesem Tag erbeutet! Die Waffe war wieder geladen, jedoch hatte
ich wenig Hoffnung das noch ein Fuchs kommen würde! Doch nur
eine viertel Stunde später schnürte bereits wieder ein Jungfuchs
heran! Diesmal hatte ich ziemliche Schwierigkeiten den Fuchs ins
Absehen zu bekommen, da die Nacht schon hereinbrach und zudem
Gewitterwolken den Himmel verfinsterten. Jedoch schnürte der
Besagte langsam in meine Richtung und so konnte ich doch noch
erkennen als er Blatt stand. Wiederum krümmte ich den Finger und
erneut hallte ein Büchsenknall übers Tal hinweg. Vom
Mündungsfeuer geblendet konnte ich jedoch nicht erkennen ob der
Fuchs liegt. Also packte ich meine Sachen zusammen und ging zum
Anschuss, wo zu meiner Freude auch dieser Fuchs sein Leben
gelassen hat.
So war der
Zwischenstand 4:0:0:0:0:0:0
Weidmannsheil
Bericht und Fotos: Peter
Taferner
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