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Am
06.10 fuhren ich und ein anderer Jäger mit " Gruimat" um zwei
Rehwildfutterstände für den Winter aufzufüllen. Da der andere
mit dem Traktor fuhr, entschloss ich mich doch noch das Gewehr
ins Auto zu legen, da ich mich ja nicht beeilen musste. Als wir
nach ca.1.5Std die Futterstände aufgefüllt hatten ,begaben wir
uns
wieder
Richtung Talsohle. Da der Traktor voraus fuhr, hatte ich
genügend Zeit auf dem sogenannten "Bruch" zu halten und die
gegenüberliegende Seite abzuglasen. Schon nach kurzer Zeit
konnte ich ein Stück Rotwild ausmachen. Sofort den Rucksack aus
den Kofferraum und direkt auf den Boden, um das Stück mit dem
"langen" anzusprechen. Eindeutig, es war ein Tier! Ein Kalb war
weit und breit keines zu sehen. So nahm ich den
Entfernungsmesser (360 Meter) und so richtete ich eine Auflage
für das Gewehr zurecht. Als das Fadenkreuz ruhig auf dem Blatt
stand ,überkamen mich plötzlich Zweifel! Und wenn das Tier doch
führend ist??? Also alles wieder zusammengepackt, hinein ins
Auto und wie die Feuerwehr Richtung andere Talseite, dort
angekommen schulterte ich schnell den Rucksack und lief den Wald
hinunter bis ich an eine Stelle kam, wo ich das Tier vermutetet.
Doch es war nichts logisch!!! Doch plötzlich trat das Tier doch
noch aus und äste hangaufwärts, so konnte ich gut erkennen das
kein Gesäuge vorhanden war! Neuerlich richtete ich mich für den
Schuss, stach ein und als es Blatt stand krümmte ich den Finger
und der Schuss brach. Auf den Schuss drehte sich das Tier um
180° und ging hochflüchtig ab! Währenddessen repetierte ich, und
als es verhoffte, schickte ich die zweite Kugel hinterher,
worauf es die "Steinlommer" hinunterstürzte. Jetzt erst merkte
ich wie mir die Augen verklebten- bravo, schon wieder eine
Blatzwunde. Als ich diese einigermaßen versorgt hatte, begab ich
mich erneut auf den Bruch, wo auch schon von einem Jagdkollege,
dem "Toni" das Auto stand. Als er kurz darauf kam, erzählte er
mir, das, als er ausgestiegen ist zwei Schüsse gehört hat und
darauf ein Tier die Seite runterstürzen sah. Somit machten wir
uns gemeinsam auf den Weg um das Stück zu suchen, was auch nicht
lange dauerte. Zum Glück half mir der Toni bei der Bergung, was
ein ziemlich kräfteraubendes unterfangen war, da das Tier 85kg
wog und einige Gewässerverbauungen zu überwinden waren.
Danke,
Toni für die große Hilfe!!!
Waidmannsheil
Bericht und Foto: Peter
Taferner
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