| Bericht 131: Gams- und Rotwildabschuss im Revier Montan |
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Immer noch beschäftigt mich der starke Gamsbock dem ich im ersten Schnee begegnet war. Stark im Wildbrett, gute Krucke und auch das Alter müsste passen. Aber wo war der Teifl nur. Immer wenn wir auf Ansitz waren, hat er auf der Forststraße unseren Wagen umschlagen. Jedes mal fanden wir im frischen Schnee seine Spur, bis ich dann eines Tages mit der Geduld am Ende war. Mit zwei Gartenstühlen haben wir uns bei 40 cm Schnee an die Forst-Straße gesessen und auf den Gamsbock gewartet ,der dort täglich einmal vorbeizog. Natürlich nicht als wir dort saßen, ist ja logisch :-) Ich war mit meinem Latein am Ende und entschloss mein Glück nun etwas tiefer im Revier zu versuchen. Zum einen lag dort nicht so viel Schnee und zum anderen haben wir dort zwei starke Rudel mit mehreren Geißen ausmachen könne. Jeden Tag bekamen wir mehrere Böcke in Anblick. Leider waren alle zu jung und keiner ähnelte nur annähernd dem von mir so ersehnten. Dann kam wie so oft auf der Jagd alles ganz anders! Mit von der Partie als Begleiter, mein Jagdkollege Jakob :
Leider ist das für das Kalb, welches bereits zu uns sichert ,zu viel des Guten und es versucht sich aus dem Staub zu machen. Ich habe kein freies Schlussfeld und muss das Wild ziehen lassen. Vielleicht weiter unten denke ich und nutze geschickt die Weise Pracht zu meinen Füßen um lautlos etwa Hundert Meter die Straße entlang, zurück zulaufen. Langsam nach vorne und schon habe ich das Rotwild wieder genau unter mir im Hochwald. Spannen, mitschwingen abziehen und schon schreit die 270ger durch den Morgen und lässt das sehr schwache und verweißte Wilkalb in die ewigen Jagdgründe eingehen. Schnell ist auch der Jakob bei mir und die Bergung gestaltet sich trotz Schnee relativ einfach. Jetzt nehmen wir uns erst mal Zeit ein paar Erinnerungsfotos zu knipsen und alles nochmals Revue passieren zu lassen. Wir stehen nun da, mitten im tief verschneiten heimatlichen Wald, zu unseren Füßen das so begehrte Hochwild und wir sind einfach nur glücklich.
Die Bergung dauerte etwas länger aber bereits zu Mittag konnten wir uns der nassen Klamotten entledigen. Im Kofferraum nun zwei gute Abschüsse und wie wir den Tag ausklingen ließen brauche ich wohl nicht zu schreiben...... Ein großes Dankeschön meiner Netten Haushältern ,die uns am späten Abend dann sicher nach Hause gefahren hat und dem Jakob („Lanze“) ein Weidmannsdank für die Begleitung.
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