Das Steinwild ist seit den 60iger Jahren in Obervinschgau wieder heimisch. Um jedoch Überhege (Überbestand) zu vermeiden, werden gezielt einzelne Stücke abgeschlossen. Überhege führt, wie auch bei anderen Populationen z.B. Fuchs, Rot. und Rehwild zu Krankheiten und schafft Konditionsschwache Wildtiere. Zudem dient die Reduzierung auch dazu, das Gleichgewicht unter den verschiedenen Wildarten zu erhalten
Jäger Thöni Ignaz (Perwarger Natz) mit erlegtem Rehbock Stecher Franz (Fischer Franz) - Altjagdaufseher aus Reschen) mit einem lebenden Rehkitz. Dem Rehkitz wurde der hintere Lauf eingegipst, da dieser gebrochen war. Die Aufnahme stammt aus dem Jahre 1958 

Die Jagdausübung war früher stark geprägt von Kameradschaft und geselligem Beisammensein, wie auf den Bildern ersichtlich. Auch waren meist sogenannte Treiber bei den Jagden, beim anschließenden Essen und beim "Erzählen" der Jagdgeschicken dabei und waren somit den Jägern "gleichgestellt."

Das Gewehr (auch Schlupp genannt) war meist griffbereit - auch bei der Heuarbeit. die Aufnahme stammt aus dem Jahre 1929

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