Die Rabenkrähe ist
eine Unterart der Aaskrähe. Das Gefieder ist
vollkommen schwarz, nur bei guter Beleuchtung
glänzend. Mit etwa 47 cm Größe ist sie deutlich
kleiner als der Kolkrabe.
Die Rabenkrähe verfügt im Gegensatz zur Saatkrähe,
mit der sie verwechselt werden kann, nicht über ein
nacktes Gesicht und hat einen kräftigen, schwarzen
Schnabel Eine ganze
Anzahl von mittelgroßen Arten der Gattung Corvus aus
der Familie der Rabenvögel bezeichnet man als
»Krähen«, größere Formen dagegen als »Raben«. Beides
sind recht ungenaue Sammelbegriffe, die noch dazu
häufig durcheinandergeworfen und oft auch auf alle
dunklen Rabenvögel gleichermaßen angewandt werden.
In Europa leben als »typische« Krähen Saatkrähen und
Aaskrähen, die wiederum in 2 schwarze und 4
grauschwarze Unterarten aufgegliedert sind. Nebelkrähen
nennt man die bis auf Kopf und
Hals im Kleingefieder grau gefärbten Formen des
östlichen Mitteleuropa, Rabenkrähen dagegen die
völlig schwarzen westlicheren Vögel.
Die Aaskrähe
besitzt ein schwarzes, bläulich schimmerndes
Gefieder
Der
schwarze Schnabel ist dick, der Oberschnabel
vorne gebogen. Der Stoß ist gerade. Die
Beine sind ebenfalls schwarz
Stimme:
Krähen geben ein recht rauhes Gequarre und Gekrächz von sich geben,
im Fluge ,,krah" und bei Ärger „garr
(klick um die Stimme zu hören)
Brut:
Aaskrähen werden im Alter
von 2-3 Jahren geschlechtsreif und bleiben meist ihr
gesamtes Leben lang mit dem einmal gewählten Brutpartner
zusammen. Auch ihr Brutrevier behalten Nebel- und
Rabenkrähen über lange Zeiträume bei; meist sind es
Standvögel, nur nördliche Populationen ziehen zum Winter hin
in mildere Gebiete. In ihren Überschneidungsbereichen
verpaaren sich Angehörige der verschiedenen Rassen häufig
untereinander und bringen mischfarbige und voll
fortpflanzungsfähige Bastarde hervor. Die Artabgrenzung ist
also bei Rabenkrähen (Corvus corone corone) und Nebelkrähen
(Corvus corone cornix) noch nicht vollständig entwickeltFortpflanzung
Aaskrähen finden sich außerhalb der Brutzeit häufig zu
größeren Schwärmen zusammen.
Während der Brutperiode
(Beginn im März/April, in nördlichen Gebieten Mai/Juni) aber
nisten die Brutpaare einzeln auf hohen Bäumen (im Gegensatz
zur Saatkrähe), von wo die Vögel einen weitreichenden
Überblick haben. Das Nest ist recht umfangreich aus Zweigen
zusammengesetzt und auch oft mit Erde verfestigt; die
Nistmulde legen Krähen mit weichem, feinem Material aus. Das
Gelege besteht aus 4 -7, meist 5 Eiern, die allein vom
Weibchen 18-20 Tage lang erbrütet werden. Der männliche
Vogel übernimmt währenddessen die Nahrungsbeschaffung.
Die frisch geschlüpften
Nestlinge sind grau bedunt und betteln mit ihrem
leuchtendrosa gefärbten Sperrachen nach Futter. Sobald nach
der 1. Lebenswoche sich das Weibchen nicht mehr ständig um
die Nesthocker kümmern muß, versorgen beide Elternvögel den
Nachwuchs, bis die jungen Krähen nach 4 -5 Wochen
schließlich das Nest verlassen