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Die
Gewehre werden nach den verschiedenen Verschlußarten (Kipplauf-, Block-, Zylinderverschluß) als
Kipplauf- usw. Gewehre bezeichnet.
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| Nach
dem Schloß unterscheidet man Hahngewehre bzw.
Handspanner,
mit äußeren
Hähnen, bzw. mit Spannschieber oder - Hebel von Hand zu spannen.
Die Blaser Repetierbüchse R 93 ist ebenso mit
einem Handspanner ausgerüstet, siehe Foto rechts. Eine ausführliche
Beschreibung dieser Waffe finden Sie auf unserer Seite unter "Teile
des Gewehres und Ihre Beschaffenheit"
(Klick).
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| Hahnlose Gewehre, mit inneren Hähnen,
die sich von
selbst beim Öffnen des Verschlusses spannen, nennt man
Selbstspanner. Auch Kombinationen von
Hand- und Selbstspannersystemen sind gebräuchlich (z.B. die separate Kugelschlosspannung bei manchen Drillingen oder Selbstspannerschlosse, die
nachträglich von Hand entspannt werden können). |
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| Nach der
Ladefähigkeit unterscheidet man Einzellader, Mehrlader und Selbstlader.
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| Das
Einzelladesystem ist dadurch
gekennzeichnet, dass in das Gewehr je Lauf nur eine Patrone, und zwar von Hand
geladen werden kann. Alle mehrläufige Gewehre sowie einige einläufige Gewehre
sind Einzellader. |
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| Das
Mehrladesystem
wird für einläufige Gewehre - vorwiegend bei Repetierbüchsen- verwendet. Es ist
gekennzeichnet durch ein Magazin, das unter dem Verschluss oder dem Lauf
angebracht ist, und mehrere Patronen fasst. Beim Öffnen des Verschlusses durch
den Schützen wird die Hülse aus dem Lauf ausgeworfen, beim Schießen eine neue
Patrone aus dem Magazin geladen |
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| Beim
Selbstladesystem,
das ebenfalls nur bei einläufigen Gewehren verwendet wird, ist nur die Füllung
des Magazins von Hand erforderlich. Alle Vorgänge vom Öffnen das Verschlusses
nach dem Abfeuern einer Patrone bis zum Schließen des Verschlusses vollziehen
sich automatisch, indem dafür der Rückstoß oder der Gasdruck ausgenutzt wird.
(Halbautomatik: jeder Schuss erfordert neues Abziehen; Vollautomatik - nur bei
Kriegswaffen: Schüsse lösen sich fortlaufend, solange der Abzug gedrückt
bleibt.. |
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