KUGELPATRONEN - GESCHOSSE
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Gebräuchliche GeschosstypenDie hauptsächlichen Typen von Jagdbüchsengeschossen sind folgende:
Überhaupt kein Mantelgeschoß mehr ist schließlich das in Österreich hergestellte ABC-Geschoß: Ein Massivgeschoß aus dem vollen Tombak-Material mit einer kleinen vorne eingesetzten Bleispitze. Der gesamte Geschosskörper deformiert sich im vorderen Teil in Form von sich einrollenden Streifen, der hintere Teil bleibt kompakt. So dass die Energie in Anpassung an die Stärke des Wildes optimal ausgenützt wird. Damit kehr diese neueste Konstruktion gewissermaßen zum Prinzip der alten Bleigeschosse zurück, nur eben dass ihr Material sehr viel fester und zäher ist als Blei und sich daher auch für moderne Patronen mit starker Ladung und hohen Geschossgeschwindigkeiten eignet. Der Büchsenlauf wird allerdings durch das Massivgeschoß stärker beansprucht als durch Mantelgeschosse. Das gleiche Prinzip der „angepassten Verformung“ (anstatt Zerlegung) im Wildkörper liegt auch einigen ausländischen (meist aus USA) Geschosskonstruktionen zugrunde, wie den Silvertip-, Power point- und Core lokt-Geschossen. Weiteres gibt es noch das FANGSCHUSS GESCHOSS und ist speziell für den Fangschuss konzipiert. Es liefert keinen Ausschuss, der für erfolgreiche Nachsuchen enorm wichtig ist. 100%ige Energieabgabe im Wildkörper. |
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Bezeichnung der Patronen: Büchsenpatronen werden bei uns allgemein nach dem Geschosskaliber und nach der Hülsenlänge bezeichnet. Die Angabe 7 x 57 bedeutet: Kaliber 7 mm, Hülsenlänge 57 mm. Ein angefügtes R (7x 57R) bezeichnet die Hülsenausführung für Kipplaufgewehre (R= Rand des Hülsenbodens, an dem beim Öffnen des Verschlusses der Patronenauszieher eingreift; die entsprechende „randlose“ Hülse für Repetierbüchsen hat stattdessen eine Rille über dem Hülsenboden). Diese Kurzbezeichnung ist bei allen in Deutschland gefertigten Büchsenpatronen auf dem Hülsenboden eingeprägt. Gebräuchliche Büchsenkaliber sind 5,6 mm, 6,5 mm, 7 mm, 8 mm und 9,3 mm. Unter den ausländischen Kalibern hat sich besonders das Kaliber 7,62 mm (.30-06, .308) bei uns eingeführt, ebenso das Kaliber 6,2 mm (.243) und 6,8 mm (.270) sowie verschiedene Patronen im Bereich des Kalibers 5,6 mm (.22, .222). (Die angelsächsische Bezeichnung, wie z.B. .222, .243 usw., gibt das Kaliber in Zehntelzoll an).Mit Kaliber und Hülsenlänge allein ist eine Büchsenpatrone noch nicht genau bezeichnet, weil sie je nach Pulverladung, Geschossgewicht und Geschoßkonstruktion verschieden laboriert sein kann. Bei der handelüblichen Munition genügt zur genauen Bezeichnung die Angabe von Geschossgewicht und Konstruktion, z.B. 7 x 57,9 g TMR (=9g schweres Teilmantel-Rundkopfgeschoß) oder 7 x 57, 10,5gTIG (=10,5g schweres Torpedo-Idial-Geschoß), 7 x 57, 11,2g HMBI. (= 11,2g schweres H-Mantelgeschoß mit Bleispitze) usw. Der Vollständigkeit halber kann dazu noch die Pulversorte und das Gewicht der Pulverladung angegeben werden, vor allem bei Ladungen, die von den handelsüblichen abeichen. |
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Quelle Test: Jagdkunde von Fritz Nüßlein BLV Verlagsgesellschaft Skizze Büchsentranonen mit ballistische Daten: HIRTENBERGER PATRONEN |