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Der
Jäger hat die Aufgabe übernommen, die früher in unseren Breitgraden
Wolf, Bär, Luchs hatten, nämlich die schwachen und kranken Tiere
schnell und schmerzlos zu erlegen und so zur Gesundhaltung und
Regulierung der Wildarten beizutragen.
Bei
der Jagd hat der Jäger mit unterschiedlichen Schuss-Entfernungen zu
tun. Das Wild kann 20 oder auch über 300 Meter entfernt stehen, das
Ziel kann hasengroß oder aber auch hirschgroß sein. Die Jagdbüchse
soll diesen Anforderungen gerecht werden. Eine moderne Jagdbüchse
mit Zielfernrohr erfüllt diese Anforderungen. Wenn
der Jäger seine Waffe auf „Fleckschuss“ einschießt, dann geht er
davon aus, dass er eine gewünschte optimale Entfernung wählt (etwa
bis 200 m).Im Jagdbetrieb, dort richtet sich die Schussentfernung
nach dem Standort des Wildes, es kann auf 15 oder auf 400 Meter in
Anblick kommen. Das
ist variabel und vorher nicht planbar. Der Jäger muss natürlich
abwägen, ob der Schuss über eine bestimmte Entfernung noch
vertretbar sicher ist. Besonders bei langsamen Geschossen
(rasanzschwache Kaliber) wird Fleckschuss gewählt. Auch vor allem
bei „Schonzeitbüchsen“, die bei der Raubwildjagd eingesetzt werden,
wird oftmals der Fleckschuss vorgezogen. Dabei kommt erschwerend
dazu, dass das Wild relativ klein ist und sich schon deshalb größere
Entfernungen verbieten, wenn man waidgerecht jagen will.
Die Ausübung der Jagd ist zwangsläufig eng mit dem Umgang mit Waffen
verbunden. Jeder, der unter bestimmten Umständen eine Waffe führen
und benutzen darf, muss sich der Gefahren voll bewusst sein.
Auf keinen Fall darf die ethische Verpflichtung vergessen
werden, die der waidgerechte Jäger seinen Wild gegenüber hat.
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Merke: Bei einem Schuss auf Wild muss genau und tödlich getroffen
werden. Sogenannte „Kunstschüsse“ verbieten sich aus Gründen der
Waidgerechtigkeit und des Tierschutzes!
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Dem Fach JAGDWAFFENKUNDE wird in der Jägerprüfung eine besondere
Bedeutung beigemessen, die es auch für den schon oder bald aktiven
Jäger nie verlieren wird. |
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