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Transport von Hunden

Abhandlung über das Jagdrecht – Transport von Hunden

Des Jägers treuester Gefährte soll natürlich überall mit dabei sein. Nicht nur im Revier, sondern auch im Alltag oder auf Reisen. Wie Sie ihren Vierläufer sicher und gesetzeskonform im Auto befördern, verrät dieser Artikel.

Die Methoden zum Transport von Tieren mit dem Auto sind in Artikel 169 der Straßenverkehrsordnung festgelegt, der Folgendes festlegt: – es ist erlaubt, nur ein Tier im Auto frei im Fahrgastraum zu befördern, solange es den Fahrer nicht stört oder ablenkt; – zwei oder mehr im Auto transportierte Tiere müssen in speziellen Käfigen oder Behältern oder im hinteren Fach des Fahrersitzes transportiert werden, getrennt durch ein spezielles Trennnetz oder ähnliche Mittel. Wenn dies dauerhaft ist, muss es vom Department of Land Transportation genehmigt werden. Wer unter Verstoß gegen diese Bestimmungen Tiere mit dem Auto transportiert, wird mit einer Verwaltungsstrafe von 80 € bis 318 € (Strafaktualisierung des Ministerialerlasses vom 22. Dezember 2010) und mit dem Verlust eines Führerscheinpunktes bestraft.

Der Transport auf Motorrädern und Mopeds ist erlaubt, solange sich das Tier in einem speziellen, solide gesicherten Behälter befindet, der nicht mehr als 50 cm aus der Form herausragt und die Sicht des Fahrers nicht einschränkt oder behindert (Art. 170 C. St .). Bei Verstößen beträgt die Verwaltungsstrafe zwischen 76,00 € und 306,00 € bei Abzug eines Führerscheinpunktes.

Wer also einen oder mehrere Hunde transportiert, muss sich um Folgendes kümmern: – dass das Tier auf keinen Fall mit dem Fahrer in Kontakt kommen kann, indem es ihn vom Fahren ablenkt; – dass das Tier bei einem Unfall nicht in den Fahrer oder die Fahrgäste geschleudert wird; – dass das Tier nicht angebunden oder unter Leidensbedingungen eingesperrt ist.  

Transport von nur einem Hund mit dem Auto.
Es kann in einem speziellen Behälter im Fahrgastraum oder sogar im Gepäckraum transportiert werden; in diesem Fall, solange es nicht geeignet ist, dem Tier Leid zuzufügen Das Tier kann außerhalb eines Behältnisses im Fahrgastraum untergebracht werden, sofern es aufgrund seiner Größe, der Beschaffenheit des Fahrzeugs und sonstiger Umstände nicht möglich ist, dass es mit dem Fahrer in Berührung kommt und ihn beim Fahren stört . Daher muss der Hund, wenn er nicht von einem der Passagiere bewacht und festgehalten wird, auf den Sitzen oder im Raum davor mit Bändern angebunden werden. Die Bindungen dürfen ihm keine Schmerzen bereiten, daher ist eine Art Geschirr erforderlich (es wird nicht empfohlen, das Halsband zu binden, da das Tier bei einem Unfall ernsthaft Gefahr läuft, sich das Genick zu brechen). Die Bänder müssen sicher befestigt werden, zum Beispiel durch die Verwendung der Befestigungen für Sicherheitsgurte.

Transport von zwei oder mehr Hunden mit dem Auto
Die Tiere müssen in Käfigen oder Behältern eingeschlossen sein oder zwischen dem Fahrer und dem Raum hinter ihm, in dem sich die Hunde befinden, muss eine Abtrennung wie ein Netz oder ein Gitter oder eine Platte vorhanden sein. Der Hundehalter der eine größere Anzahl an Hunden transportieren muss, kommt um einen speziellen Anhänger kaum herum. In diesem hat jeder Hund seine eigene Box, außerdem verfügen sie in der Regel über ein extra Fach für Ausrüstung. Darin können Schutzwesten, Ortungsgeräte, Futter und Wasser sowie die Ausrüstung für den Hundeführer untergebracht werden. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass der Anhänger über eine Frischluftzufuhr verfügt. Zudem kann es im Winter darin besonders kühl werden.
Da es sich um Spezialanfertigungen handelt, sind sie entsprechend teuer. Dennoch ist es ab einer gewissen Anzahl an Hunden die beste Lösung.

 

Transport eines oder mehrerer Hunde in einem zweirädrigen Kraftfahrzeug Das Tier oder die Tiere müssen in einem gut befestigten Behälter oder Beiwagen gehalten werden, der die Sicht nicht einschränkt.

Transport in Zügen
In Abteilzügen können kleine Hunde in der 2. Klasse frei neben dem Besitzer reisen, sorgfältig beaufsichtigt und sofern die Passagiere im Abteil dies zulassen Große Hunde hingegen sind nur erlaubt, wenn sie nicht stören und an der Leine und mit Maulkorb geführt werden. In Nahverkehrszügen, in denen die Waggons aus einer einzigen Umgebung bestehen, ist der Transport von Tieren nur unter Benutzung der Bahnsteige oder Vorräume der Waggons gestattet.

Für Schnellzüge gelten besondere Regeln.

Transport per Flugzeug
In der Regel ist es erlaubt, einen Hund bis zu einem Gewicht von 10 kg einschließlich Behälter in einem speziellen Behälter mit wasserdichtem Boden zu halten; wenn es dieses Gewicht überschreitet, kommt es in Airline-Käfigen in den Laderaum. Besser ist es, sich im Einzelfall zu erkundigen und sich bei Auslandsaufenthalten nach Gesundheitsverfahren zu erkundigen.

Waffenrechliche Bestimmungen

Meldung und Aufbewahren von Waffen

Die Waffe – das Handwerkszeug des Jägers. Darüber Bescheid zu wissen tut Not. Die rechtlichen Bestimmungen zu kennen kann vor unangenehmen Überraschungen schützen.
»Es gibt auf der Welt drei Sorten von Unwissenden: jene, die nichts wissen, jene, die nichts wissen wollen, und schließlich jene, die sich einbilden, etwas zu wissen.«  

Gerade jetzt wo die Jäger im Revier,  im Bezirk und auch auf Landesebene die Gewehre einschießen, muß immer wieder feststellt werden, dass einige Jäger die Handhabung des Gewehres nicht so genau nehmen. Auch anschließend nach dem Einschießen,  das Gewehr samt Munition im Auto ablegen,  welches in der Nähe des Schießstandes auf einem unbewachten Parkplatz geparkt ist, oder bei der Heimreise vor einem Gastlokal samt Waffen im Auto abgestellt wird.    

Bei einer Kontrolle der Polizeiorgane könnte dies gravierende Folgen haben, denn:  Die Waffen und Munition (auch mit Futteral/Gewehrhülle)  dürfen nicht in einem unbewachten Auto, das im Freien steht, zurückgelassen werden.

 

SIEHE:   Waffenrechtliche Bestimmungen Italien 2009

Übersetzung; Heinrich Aukenthaler – Bericht aus der Jägerzeitung des Südtiroler Jagdverbandes

Auf den folgenden Seiten wird in äußerst knapper, aber präziser Art und Weise das italienische Waffenrecht wiedergegeben. Jede darin aufscheinende Behauptung stützt sich, wenn nicht anders angegeben, auf ganz präzise Rechtsnormen gemäß der gegenwärtigen Interpretation und der Praxis der Quästuren und ist somit als unanfechtbar anzusehen.

Hinweis: Nachdem viele Sachverhalte genaue Definitionen verlangen, wird darauf verwiesen, dass im Zweifelsfall der italienische Originaltext zu konsultieren ist. Dieser kann im Internet auf der Homepage des Autors www.earmi.it ein

 

Jagdbeginn und guten Anblick

 

Südtiroler Jagdportal wünscht Euch einen schönen und geselligen Jagdbeginn, einen erfolgreichen Anblick 2022,  in der Hoffnung, dass uns Corona 19 nicht wieder zwingt Zuhause zu bleiben. Ob für- oder wieder,  zeigen wir ein wenig Eigenverantwortung, ein kollegiales Miteinander und befolgen weiterhin die Hygiene- und Verhaltensregeln auch bei der Jagdausübung.  

Würde mich wieder sehr freuen,  über Eure Jagderlebnisse berichten zu dürfen, über jegliche Zusendungen von Fotos und Berichte, Eure Erlebnisse würden auch meine Homepage bereichern und vielen Lesern Freude bereiten.

Auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit 2022

Waidmannsheil

Walter

Rangliste vom 23. Luftgewehrschießen – JAGERTOGE RATSCHINGS 2022

Ergebnisse der einzelnen Kategorien 

 

– Kat. Jaeger Allg 2022

 

– Kat. Damen Allg 2022

 

– Kat. Herren Allg 2022

 

– Kat. Kinder Allg 2022

 

– Kat. Wildschwein 2022

 

– Kat. Mannschaft 2022

 

Siehe auch die Ergebnisse der Verlosung 

 

Die Revierleitung bedankt sich auf diesem Wege bei allen Mitgliedern des Reviers und Freiwilligen Helfern für die tatkräftige Unterstützung,bei allen Teilnehmern und Besuchern.
Ein kräftiges “Vergelsgott” allen Sponsoren für die Preise und vorallem dem Skigebiet Ratschings-Jaufen für die Räumlichkeiten.

 

Nein zur Bedrohung von Wald, Wild und Jagd

Foto: Margareth Morandell

Raus in die Natur! Das wünschen wir uns doch alle für unsere Kinder. Weg von den elektronischen Geräten! Warum um Himmels Willen wollen wir dann unseren naturverbundenen Kindern gerade diese Natur verbieten indem wir ihnen verbieten, ihre Väter und Mütter auf die Jagd zu begleiten?
Des Bündners schönste Zeit sei die Jagd. Jagd bedeutet nicht, wie viele Nichtjäger meinen, einfach Tiere abzuschiessen. Jagd bedeutet Natur, Vogelgezwitscher, Ruhe, Freiheit, Wildheit, Unberührtheit. Und diese wilde Unberührtheit, dieses Magische in der Natur, möchte man mit einer Initiative ausgerechnet unseren Kindern vorenthalten, dies in der Zeit der Elektronik, in der unsere Kinder ohne ihre Geräte kaum mehr wissen, was mit sich selbst anzufangen.
Ich bin Nichtjägerin und würde mich selbst als «Vegetarierin, ausser Wildfleisch» bezeichnen. Ich kann es nicht verantworten, wegen ein bisschen Geschmack unsägliches Tierleid in Kauf zu nehmen. Darum esse ich nur das von meinem Mann geschossenes, einheimisches Wildfleisch. Eine Initiative: «Kinder, Fleisch kann man im Laden kaufen, warum sollen Tiere in unseren Wäldern dafür getötet werden? Tiere, die in Freiheit leben durften?» kann ich definitiv nicht nachvollziehen. Irgendwie verstehe ich die Welt nicht, wenn man mit so einer Initiative Kinder vor dem Abschuss eines Hirsches verschonen will, jedoch das Leiden der Massentierhaltung, Massentransporte und Massenschlachtung unterstützt? Wenn man Kinder vor dem unsäglich schönen Freiheitsgefühl der Natur fernhalten möchte, dem Erlebnis, durch einen unberührten Wald zu pirschen, den Vögeln zuzuhören, über Bäche und Wurzeln zu klettern, Tiere zu beobachten, einem Eichhörnchen zuzuschauen? Ein humaner Jäger knallt nicht einfach auf Tiere, sondern beobachtet sie, spricht sie an und schiesst erst, wenn er sicher ist, es auch mit einem sauberen Schuss zu erlegen. Mit Ehrfurcht bedankt er sich bei dem Tier und bei Mutter Natur. Zurück zu den Wurzeln? Zurück zur Natur? Liebe Leserinnen und Leser, gebt diese Chance euren Kindern auch in der Zukunft.

@ Sabine D. von OÖ