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Hegeschau im Jagdbezirk Brixen 2024

Diese Foto wurde aus der Power Point Präsentation des Südtiroler Jagdverbandes entnommen.

 

Am Wochenende fand in Villnöss die Hegeschau vom Bezirk Brixen statt.

Es war eine großartige Veranstaltung, bei der Jägerinnen und Jäger vom Bezirk Brixen ihre Trophäen und Erfolge präsentierten. Die Hegeschau bot die Möglichkeit, die Vielfalt der heimischen Tierwelt zu bewundern und mehr über die nachhaltige Jagdpraxis zu erfahren. Die Hegeschau in Villnöss ist eine jährliche Veranstaltung, die vom Bezirk Brixen organisiert wird. Sie bietet Jägerinnen und Jägern aus der Region die Möglichkeit, ihre Trophäen und Erfolge zu präsentieren und sich untereinander auszutauschen. Die Ausstellung umfasst eine Vielzahl von Tierpräparaten, Geweihen und anderen Jagdtrophäen.

Die Hegeschau dient nicht nur dazu, die beeindruckenden Trophäen zu präsentieren, sondern auch dazu, die Bedeutung der nachhaltigen Jagdpraxis zu betonen. Jägerinnen und Jäger spielen eine wichtige Rolle im Naturschutz, indem sie den Wildbestand kontrollieren und eine ausgewogene Population der heimischen Tierwelt gewährleisten. Durch die Jagd werden auch Schäden an landwirtschaftlichen Flächen und Wäldern reduziert.
Während der Hegeschau wurden auch informative Vorträge und Diskussionen zu Themen wie Wildtiermanagement, Jagdethik und Naturschutz angeboten. Besucherinnen und Besucher hatten die Möglichkeit, mehr über die verschiedenen Jagdmethoden, die Ausrüstung und die gesetzlichen Bestimmungen zu erfahren.
Die Hegeschau in Villnöss ist nicht nur für Jägerinnen und Jäger interessant, sondern auch für Naturbegeisterte und alle, die mehr über den Naturschutz und die heimische Tierwelt erfahren möchten. Die Veranstaltung bot eine einzigartige Gelegenheit, die Vielfalt der Tierwelt in der Region zu bewundern und das Verständnis für den Wert und die Bedeutung der Jagd zu vertiefen.
Insgesamt ist die Hegeschau eine beliebte Veranstaltung, die jedes Jahr viele Besucherinnen und Besucher anzieht. Sie trägt dazu bei, das Bewusstsein für den Naturschutz und die nachhaltige Jagdpraxis zu stärken und die Verbindung zwischen Jägern, Naturschützern und der lokalen Gemeinschaft zu fördern.

Jagdhornbläsergruppe Peitlerkofel unter der Leitung vom Obmann Hubert Prader und den Hornmeister Albin Bacher

Nach einer musikalischen Einlage der Jagdhornbläsergruppe  “Peitlerkofel -St. Andrä-Afers” wurde der offizielle Teil der Hegeschau  vom Revierleiter von Villnöss Oskar Pramsohler mit folgenden Worten eröffnet: 

Sehr geehrte Damen und Herren, im Namen der Villnösser Jägerschaft begrüße ich Sie mit einem kräftigen Weidmanns Heil!
Signore e signori, a nome dei cacciatori di Funes vi do il benvenuto con un forte Weidmanns Heil!
Bona seira y ben unì a duc, tl inuem dla lia di jagri de funes ve saludi cun n Weidmanns Heil!

Oskar Pramsohler – Revierleiter Villnöss

Als Revierleiter in einem der schönsten Jagdreviere Südtirols erfüllt es mich mit Stolz und Freude, die Hegeschau ausrichten zu dürfen. So kann sich das Revier Villnöss nicht nur vor den anderen Revieren gut präsentieren, sondern auch der einheimischen Bevölkerung die Tätigkeit der Jäger und die Jagd generell näherbringen. Einige Jagdaufseher des Bezirks haben gestern vormittags die
Grundschüler des Tales durch die Hegeschau geführt, und ihnen in 4 Stationen die Thematik Wald und Wild nähergebracht. Am gestrigen Nachmittag haben wir den Bewohnern des Altersheimes Villnöss die Trophäenausstellung gezeigt.
Das Jagdrevier Villnöss hat 65 aktive Jäger und erstreckt sich über eine Fläche von rund 5.500 Hektar. Im Jahr werden rund 150 Stück Schalenwild erlegt. Das Revier verfügt wieder über einen sehr guten Rehbestand, nachdem in den Jahren 2021 und 2022 Wolf und Goldschakal dem Bestand stark zugesetzt hat.
Das Gamswild erholt sich sehr langsam, nachdem die Gamsräude in den Jahren 2008 – 2010 fast den gesamten Bestand dahingerafft hat.
Die Rotwildbejagung gestaltet sich in unserem Tal sehr schwierig. Das naheliegende Wildschutzgebiet der Landesdomäne bietet für diese sehr störungsanfällige Wildart einen idealen Rückzugsort, welchen es bei jagdlichen Störungen aufsucht. Als Reviervorstand haben wir uns diesbezüglich sehr viele Gedanken gemacht und Maßnahmen ergriffen, um einen größeren Erfolg bei der Rotwildjagd zu erzielen. Das Grundprinzip der Jagdstrategie ist es, die Bejagungszeiträume in den Kerngebieten kurz und intensiv zu halten und im Gegenzug dem Rotwild lange Phasen der Jagdruhe zu gönnen. In den Mähwiesen, in den Freiflächen auf der Alm und in den Aufforstungsgebieten wird der Jagddruck hochgehalten, um Schäden in den landwirtschaftlichen Kulturen zu minimieren sowie die Verjüngung der Freiflächen zu beschleunigen.
Wir haben versucht, die Jäger dahingehend zu sensibilisieren, jagdliche Fehler zu vermeiden und im Gegenzug günstige Gelegenheiten unbedingt zu nutzen. Erfolgreiche Kahlwildjäger werden prämiert, durch sehr niedrige Sonderprämien für das Wildbret und durch Verkürzung der Wartezeit auf den mehrjährigen Hirsch.
Und schließlich muss auch die Domäne in die Abschussplanerfüllung miteinbezogen werden, da es sich immer um dieselbe Rotwildpopolation handelt.
Wir versuchen, diese Jagdstrategie nicht als starr und unantastbar zu sehen, sondern jährlich kleine Änderungen und Anpassungen zu machen. Dadurch erhoffen wir uns einen größeren Erfolg, auch weil sich keine Wildart so schnell anpassen kann wie das Rotwild.

Bevor ich das Wort an den Bezirksjägermeister Rino Insam weitergebe, möchte ich mich noch bedanken:
Beim Reviervorstand, der viel Zeit investiert, vor allem in die Vorbereitung dieser Hegeschau
• bei allen Villnösser Jägerinnen und Jägern für die tatkräftige Mithilfe bei der Organisation dieser Veranstaltung.
• Beim Verbandsjagdaufseher Martin Schmiedhofer, bei den Jagdaufsehern des Bezirkes Brixen und vor allem bei unserem Jagdaufseher Andreas Delueg, für die Vorbereitungsarbeiten für die Hegeschau
• Bei der Gemeinde Villnöss für die zur Verfügung Stellung des Kulturhauses
• Bei der Grundschuldirektion Klausen dafür, dass sie für 1 Woche auf die Turnhalle verzichtet haben
• Bei allen, die uns Sachpreise für die Verlosung zur Verfügung gestellt haben
• Bei der Raiffeisenkasse Villnöss für die finanzielle Unterstützung
• und beim Südtiroler Jagdverband für die gute und konstruktive Zusammenarbeit

Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche allen Anwesenden einen schönen Abend!

 

Nach der Rede des Revierleiters Oskar Pramsohler wurde dem Bezirksjägermeister Rino Insam das Mikrofon übergeben:   

 

Bezirksjägermeister RINO INSAM

Liebe Jägerinnen und Jäger….

Viele Gegenden, Täler, Ortschaften unseres Landes werden als besonders schön bezeichnet: Brixen, die schönste Stadt Europas, das Burggrafenamt mit seinen vielen Burgen, der Ritten, das Hochplatau mit dem herrlichen Rundblick, das Unterland mit den behäbigen Weinhöfen, und andere mehr.
Aber Villnöß ist ohne Zweifel ein ganz besonders schönes Tal, und Einheimische und Besucher wissen dies und erleben diese Gegend gern und begeistert.
Wer Villnöß sagt, denk an die Geisler, an die Furchetta und den Sass Rigais, an die liebliche Landschaft mit grünen Waldinseln, an dunkle Hochwälder, großartige Almlandschaften, und an schöne Dörfer, denen die germanisch christlichen Besiedler Heiligennamen gaben: St. Peter, St. Magdlanena, St. Valentin, St. Jakob.  Und einige Namen erinnern an das rätoromanische Erbe des Tales: Coll, Miglànz, Pardèll, Vikòl, Pramstràl – daraus sind geläufige Familiennamen geworden. (Und wir Ladiner verstehen noch das Pramstràl, das pra monasteriale, die Klosterwiese , und auch Villnöß könnte nichts anderes bedeuten als Villes Noes, die Neusiedlung also.)
Heute haben wir das Glück, in diesem wunderbaren Tal, in dessen Hauptort St. Peter, unsere Bezirkshegeschau abhalten zu dürfen, ganz besonders freut mich jetzt den BÜRGERMEISTER VON VILLNÖSS PETER PERNTHALER (siehe Foto unten) in unserer Runde zu haben und möchte ihn um einige Grussworte bitten:

 

Bezirksjägermeister Rino Insam:

Wie Sie hier sehen gibt es in unserem Bezirk 20 Jagdreviere sowie 4 Eigenjagd. Villnöss, das Revier wo wir heuer zu Gast sind, ist eines der größten Reviere in unserem Bezirk mit 5.533 ha.

Zu Beginn möchten wir unserer verstorbenen Jagdkameraden gedenken und bitte deshalb eine Gedenkminute abzuhalten, zu der wir uns bitte alle erheben wollen. Ich bitte dazu die Jagdhornbläsergruppe „Peitlerkofel von St. Andrä/Afers“ unter der Leitung von Bacher Albin, das große „Halali“ zu spielen.

Verstorbene Jäger 2023 – Foto aus der Power Point Präsentation vom SÜDTIROLER JAGDVERBAND

 

Die Freude und Begeisterung bei der Rehwildjagd ist im Bezirk Brixen groß. Es fällt positiv auf, dass die Qualität der Abschüsse im vergangenen Jahr besonders gut war.
Im Vergleich mit dem Vorjahr ist die Rehwildstrecke im Jahr 2023 wieder leicht angestiegen. In den Alpen gilt der Winter als Hauptfaktor für den Rehbestand. Auch der Einfluss von großen Beutegreifern ist nicht zu unterschätzen. Es zeigt sich unter anderem darin, dass sich die Aktivitätszeit des Rehwildes in die Nachtstunden verschiebt.
Im Vergleich mit dem Vorjahr ist die Rehwildstrecke im Jahr 2023 wieder leicht angestiegen. In den Alpen gilt der Winter als Hauptfaktor für den Rehbestand. Auch der Einfluss von großen Beutegreifern ist nicht zu unterschätzen. Es zeigt sich unter anderem darin, dass sich die Aktivitätszeit des Rehwildes in die Nachtstunden verschiebt.
Die geltenden Hegerichtlinien geben eine Klassenverteilung von jeweils ein Drittel Jährlinge, ein Drittel Geißen und ein Drittel Böcke vor. Im Landesdurchschnitt liegt die Klassenverteilung zulasten der Jährlinge. Geißen werden im Verhältnis weniger erlegt.

Die Gamswildstrecke hat in den vergangenen gut 15 Jahren mehr oder weniger stetig abgenommen. Die Ursachen dafür sind sehr vielfältig. Wir möchten uns in Zukunft jedoch verstärkt für den Erhalt dieser wichtigen Wildart einsetzten. Dafür müssen wir auch in der Bejagung umdenken.
Laut Hegerichtlinien dürfen maximal 50 % mittelalte und sollten zumindest 30 % alte Stücke in der Strecke sein. Wie wir sehen liegen wir bei den Mittelalten bei den Geißen mit 39 % zu weit unter dem Richtwert. Dazu ist zu sagen, dass aus wildbiologischer Sicht eine Entnahme von 50 % mittelalten Tieren bereits zu hoch angesetzt ist. Die Vorgabe von zumindest 30 % alten Stücken erreichen wir weder bei den Böcken, noch bei den Geißen. Diese Zahlen sollten uns nachdenklich stimmen. Die Herausforderungen mit denen das Gamswild in den nächsten Jahren und Jahrzehnten konfrontiert wird, wie zum Beispiel der Klimawandel oder die anhaltenden Räudeseuchenzüge, kann die Wildart nur gut durchstehen, wenn wir einen gesunden und vitalen Bestand haben. Das muss unser Ziel für die Bewirtschaftung des Gamswildbestandes für die Zukunft sein.
Das Thema Räude begleitet uns nun seit bereits vielen Jahren. Die Räudewelle reißt auch im Bezirk Brixen nicht ab. Der Schwerpunkt liegt nach wie vor im Revier Pfunders.

Graphik: Südtiroler Jagdverband

Im vergangenen Jahr wurde die Abschussplanerstellung für Rotwild landesweit neu aufgesetzt. Die Erwartungen waren dementsprechend hoch, die Abschusspläne so gut als möglich zu erfüllen. Das Ergebnis war sehr positiv, die Abschusspläne wurden zu 97 % erfüllt. Diese Zahl zeigt eindrücklich, dass die Jägerschaft den öffentlichen Auftrag ernstgenommen und nach bestem Wissen und Gewissen umgesetzt hat. Ein großes Lob an alle, die dabei ihren Beitrag geleistet haben.

Ein Wunsch wäre es, dass man in Zukunft bei der Abschussplanung ein einfacheres System, ähnlich dem Rehwild, findet. Wir sind bereits auf einem guten Weg.
Landesweit ist das Alter der Hirsche zunehmend. Ich hoffe, dass das auch bei uns im Bezirk Brixen in Zukunft so sein wird. Das Geschlechterverhältnis zwischen Hirschen und Kahlwild von 1:1,01 ist ausgesprochen gut.
Wenn man die Zahlen der erfüllten Abschusspläne mit den Zählungen auf Revierebene vergleicht, erkennt man, dass sich das Rotwild im Jahresverlauf weiträumig bewegt.

Nach wie vor kommt der Niederwildjagd eine immer geringere Bedeutung zu. Dies ist sehr zu bedauern, zumal die Niederwildjagd für die Gemeinschaft innerhalb der Jägerschaft sehr wichtig ist.
Das Dekret zur Fuchsregulierung hat es uns ermöglicht die Jagdzeit zu verlängern und bereits ab Mitte Juli auf Fuchsjagd zu gehen. Die gewissenhafte Eintragung der Abschüsse in die digitale Datenbank bildet die Grundlage für das Dekret des Folgejahres. Im vergangenen Jahr wurden 196 graue Hasen, 24 weiße Hasen, 5 Schneehühner, 243 Murmeltiere, 55 Spielhähne und insgesamt 173 Füchse, davon 96 im Zeitraum des Dekretes erlegt, was die Wichtigkeit des Dekretes verdeutlicht.

Im Jagdrevier Brixen wurde auch ein Schwarzkittel in unserem Bezirk erlegt.

In den letzten Jahren hat die Nachfrage nach dem hochwertigen Lebensmittel Wildbret stetig zugenommen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil viele Reviere bereits über moderne Kühlzellen verfügen und das Wildbret dadurch sachgemäß gelagert und verarbeitet werden kann. Ich hoffe, dass wir uns auch in Gröden dieser positiven Entwicklung bald anschließen können.

Nach diesem ausführlichen Jahresrückblick,  wurde nun der italienische Stellvertreter vom Jagdbezirk Brixen SANDRO COVI auf das Rednerpult gebeten:
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Der Landesjägermeister Günther Rabensteiner in seiner Rede:

Lieber Revierleiter, lieber Bezirksjägermeister, werte Ehrengäste, liebe Revierleiter, liebe Jägerinnen und Jäger, liebe Jagdaufseher, liebe Hundeführer, liebe Jagdhornbläser, werte Eigenjagdinhaber, liebe Naturfreunde und Interessierte, Euch allen ein herzliches Grüß Gott und ein Weidmannsheil!

Landesjägermeister Günther Rabensteiner

Wir haben seit einigen Monaten einen NEUEN LANDESRAT LUIS WALCHER. Ich freue mich schon auf die Zusammenarbeit.
Es ist wichtig, dass Politik, Verwaltung und Verband Hand in Hand gehen und es ist wichtig, dass die Jagd als eines der vielen Ehrenämter im Land die Wertschätzung bekommt, die sie verdient.
Auf den neuen Landesrat wartet viel Arbeit. Wir sind bereit, wie bisher kräftig mitanzupacken. Mit uns Jägern wird es sicher nicht langweilig. Ich wünsche dem Landesrat jedenfalls viel Erfolg für dieses schöne Ressort.

ERFOLG IST EIN MOTOR im Leben, im Beruf, im Sport, in der Gesellschaft. Der Motor der Jagd, das sind wir Jäger. Und dieser Motor hat im vergangenen Jagdjahr sehr viel und sehr zuverlässig gearbeitet.

Das Ergebnis bei der Abschussplanerfüllung 2023 war sensationell. Die Abschusspläne beim Rotwild wurden landesweit insgesamt zu 98% erfüllt, beim Kahlwild sogar zu 99,9%. In den zwei rotwildreichsten Bezirken wurde sogar mehr als 100% des genehmigten Kahlwildes erlegt: Im Vinschgau 104% und in Meran 101%. Von den genehmigten Hirschen wurden 92% erlegt.

Ich danke allen Jägerinnen und Jägern für ihren Einsatz, der einmal mehr beweist, dass die Jägerschaft ihrem öffentlichen Auftrag gewissenhaft nachkommt.
Ich danke auch unseren Partnern, dem Bauernbund, der Abteilung Forstwirtschaft und der Landwirtschaft für die gute Zusammenarbeit und dass sie die neuen Abschussplanung auf Populationsebene mittragen.
Ich denke, wir sind damit auf einem guten Weg, der dem Wild und dem Wald zugutekommen wird.

Eine Wildart, der wir als Jäger großes Augenmerk schenken sollten, ist das Gamswild.
Dem Gamswild wird in Zukunft der Klimawandel arg zusetzen und wir müssen alles tun, um die Bestände gesund zu erhalten. Deshalb haben wir im vergangenen Mai und im Juni Vortragsabende mit dem Wildbiologen Hubert Zeiler organisiert. Für einen gesunden Gamsbestand ist es enorm wichtig, dass genügend alte Gams im Bestand stehen. Dazu muss die Mittelklasse unbedingt geschont werden. „Schaut auf Eure Gams!“ hat uns Zeiler bei seinem Vortrag ans Herz gelegt. Genau das wollen wir tun und uns in Zukunft bei der Abschussplanung noch mehr am Bestand orientieren.

Wir Jäger schauen nicht nur auf Hirsch und Gams, sondern auf alle Tierarten und auf die Natur als Ganzes.
Wir bemühen uns, die Gesellschaft dafür zu sensibilisieren, Rücksicht auf das Wild zu nehmen, denn mittlerweile sind viele Freizeitsportler immer öfters auch in der Dämmerung und sogar in der Nacht unterwegs, und das Wild findet immer weniger Ruhe, es wird beim Äsen gestört, aber auch in der Brut- und Setzzeit.

Besonders wichtig ist dem Südtiroler Jagdverband der Schutz der Raufußhühner.
Wie jedes Jahr haben auch im Jahr 2023 wieder viele Reviere Lebensraumverbesserungen für Raufußhühner durchgeführt. In Zahlen waren es 15 Reviere, die über den Landschaftsfonds gefördert wurden. Sie haben insgesamt rund 2.400 Arbeitsstunden geleistet haben, Hinzu kommen aber noch viele Eigeninitiativen von Revieren, die komplett selbständig umgesetzt wurden und die wir nicht genau beziffern können. Dieser ehrenamtliche Einsatz für die alpinen Lebensräume kommt nicht nur den Hühnervögeln zugute, sondern auch vielen anderen Tieren.

Eine sehr positive Bilanz konnten wir 2023 auch wieder bei der Kitzrettung ziehen. 840 Personen, darunter vor allem Jäger und unsere Jagdaufseher, haben im vergangenen Jahr über 1.800 Rehkitze aus den Mähwiesen gerettet und dabei 8.000 ehrenamtliche Stunden geleistet.

Die Jagdaufseher, die Jägerinnen und Jäger leisten viel für das Wild, für die Natur und für die Allgemeinheit. Deshalb wollen wir als Verband diesen Einsatz auch sichtbar machen.
Seit Herbst ist der Jagdverband aus diesem Grund auch auf INSTAGRAM aktiv.
Wir wollen damit auch die jüngere Generation erreichen, die heute nur mehr wenig Zeitung liest, Radio hört oder Fernseh schaut.
Unser Auftritt auf Instagram ist sehr gut angelaufen. Gleich in den ersten Monaten konnten wir schon weit über 26.000 Menschen erreichen. Unser Ziel ist es, die Öffentlichkeit auf diese Weise über die vielfältigen Aufgaben und Tätigkeiten der Jagd zu informieren.

Liebe Jägerinnen und Jäger, ein neues Jagdjahr steht vor der Tür und ein neues Jahr ist immer auch mit Erwartungen und Wünschen verbunden. Was wünschen wir uns? Was wünsche ich mir?

  • Ich wünsche mir, dass die Gesellschaft, die Politik und die Verwaltung anerkennt, was sie an uns hat, dass wir viele wichtige Aufgaben übernehmen für das Wild, für die Natur, für die Kultur in Südtirol.
  • Ich wünsche mir, dass zu strittigen Themen jene Menschen gehört werden, die Erfahrung haben, die wissen, wie es geht und nicht Ideologen und Fanatiker.
  • Ich wünsche mir, dass sich die Jägerinnen und Jäger bewusst sind, dass wir mit der Befugnis zu Jagen auch eine große Verantwortung auf uns nehmen und dass wir immer nach den Gesetzen der Weidgerechtigkeit zu handeln haben.
  • Ich wünsche mir auch, dass wir Jäger an unseren Traditionen und Bräuchen festhalten und diese nicht in Vergessenheit geraten.

Jemand hat einmal gesagt: Wünschen kann man sich viel, aber man muss auch dafür arbeiten, dass diese Wünsche in Erfüllung gehen können.
In diesem Sinne versichere ich Euch, dass ich auch dieses Jahr wieder gemeinsam mit unserem Geschäftsführer Benedikt Terzer, mit den Bezirksjägermeistern und dem ganzen Team im Südtiroler Jagdverband wieder voll im Einsatz stehen werde, damit diese Wünsche in Erfüllung gehen

Ich danke Euch für Eure Unterstützung, wünsche Euch einen guten Anblick für die bevorstehende Jagdsaison, ein unfallfreies Jagdjahr, viel Gesundheut, Freude für die Jagd, verbunden mit einem kräftigen Weidmannsheil!

Die Redner und Ehrengäste betonten die Bedeutung der Jagd für den Naturschutz und die Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts. Sie dankten den Jägern für ihr Engagement und ihre Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit der Natur. Zudem wurde auf die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Jägern, Landwirten und Naturschützern hingewiesen, um eine nachhaltige und verantwortungsvolle Jagdpraxis sicherzustellen. Die Grussworte und Referate wurden von den Anwesenden mit großem Interesse und Applaus aufgenommen.

Um die Fotos zu vergrößern, klicken sie auf die jeweiligen Bilder

Referat vom Abteilungsdirektor der Forstverwaltung Brixen CHRISTOPH HINTNER    

 

Referat vom EU Parlamentarier HERBERT DORFMANN 

 

Nach den Grussworten dieser Ehrengäste nun eine musikalische Einlage der Jagdhornbläsergruppe PEITLERKOFEL

 

Nach der musikalischen Einlage der Jagdhornbläsergruppe Peitlerkofel,  beendete Rino Insam den offiziellen Teil mit einem Dank an die vielen Mithelfenden und an das Jagdrevier Villnöss für die gelungene Veranstaltung und lud alle Ehrengäste zum Abendessen ein, für Speise und Getränke war für alle Anwesenden bestens gesorgt.

FOTOVIDEO

 

 

Bericht, MP3 und Fotos: WP Südtiroler Jagdportal
Danke für die Zusendung der Referate 

 

Jagertoge Ratschings 2024 – Ergebnislisten

Am vergangenen Wochenende fanden die Jagertoge mit einem erfolgreichen  traditionellen Luftgewehrschießen in Ratschings statt. Die Teilnehmer aus der Region und darüber hinaus trafen sich in der idyllischen Umgebung, um ihre Treffsicherheit und ihr Geschick unter Beweis zu stellen. Die Schützen konnten sich auf eine professionell ausgestattete Schießanlage verlassen, die optimale Bedingungen für ein spannendes Wettkampferlebnis bot. Unter den strengen Augen der Schiedsrichter zeigten die Teilnehmer ihr Können und kämpften um den Titel des besten Schützen. Die Atmosphäre war geprägt von Konzentration, Präzision und sportlichem Ehrgeiz. Am Ende des Tages wurden die Gewinner in verschiedenen Kategorien gekürt und konnten stolz ihre Trophäen entgegennehmen. Das traditionelle Luftgewehrschießen in Ratschings war ein voller Erfolg und wird sicherlich auch im nächsten Jahr wieder stattfinden.

 

 

Jagdrevier Ratschings Ergebnislisten der Jagertoge 2024

 

Hegeschau des Jagdbezirkes Oberpustertal 2024

Zufriedene Jäger, Abschussplan fast zur Gänze erfüllt, Räude immer noch ein Thema

 

Zum zweiten Mal lud das Jagdrevier Welsberg zur Hegeschau des Jagdbezirkes Oberpustertal und der Revierleiter, Bezirks- und Landesjägermeister Günther Rabensteiner konnte dazu zahlreiche Ehrengäste, Jäger und Jägerinnen begrüßen.

Die Jagdhornbläsergruppe Amperspitz umrahmte den offiziellen Teil der Hegeschau musikalisch.

Aber auch Führungen speziell für die Kinder und Senioren fanden statt. Damit wollte man vor allem Öffentlichkeitsarbeit betreiben und das Verständnis für die Jagd stärken, vertiefen und sie vielen Menschen näherbringen, wie Bezirksjägermeister Günther Rabensteiner betonte.

 

Der offizielle Teil der Hegeschau begann am Sonntag mit der Begrüßung aller Gäste und mit einem herzlichen Willkommen zur Hegeschau des Bezirkes Oberpustertal 2024 in Welsberg.

Die Jagdhornbläsergruppe Amperspitz

Revierleiter von Welsberg Günther Rabensteiner (klicken Sie auf die Bilder um zu vergrößern)

Der Revierleiter von Welsberg Günther Rabensteiner in seinem Referat:
Nach 7 Jahren ist es wieder so weit:  die Hegeschau des Bezirkes Oberpustertal wird nach dem Jahre 2017 erneut in Welsberg ausgerichtet. Es ist uns eine große Freude und Ehre, diese wichtige Jahresjagdveranstaltung hier bei uns im Paul Troger Haus von WELSBERG organisieren zu dürfen. Dass wir diesen Zuspruch erhalten haben, verdanken wir besonders dem Bezirksvorstand des Oberpustertal. Keine kleine Aufgabe für unser Revier, doch wir haben die Herausforderung gerne angenommen und es ist uns auch bestens gelungen, Ihnen heute eine musterhafte Hegeschau hier in Welsberg zu präsentieren.

Das Revier Welsberg mit seinen 1200 Ha, mit 19 Mitgliedern, davon 1e Jägerin und 18 Jägern, ist eines der kleineren Reviere im Bezirk Oberpustertal. Unsere durchschnittliche Jahrestrecke der letzten 10 Jahre kann mit 11 Stück Rotwild und mit 30 Stück Rehwild pro Jagdjahr mehr als zufriedenstellend sein.

Doch nun zum heutigen Ereignis:
für die Organisation einer solchen Hegeschau bedarf es der Mithilfe vieler freiwilliger Personen. Ich nutze nun die Gelegenheit meinem Jagdvorstand, sowie unserer Jägerin und allen Jägern und deren Frauen, der freiwilligen Feuerwehr, dem Gemeindepolizist und allen anderen Helfern ein großes Lob und einen herzlichen Dank auszusprechen. Für die kulinarischen Vorbereitungen geht ein Vergelt’ s Gott an den Catering Service Hell Werner und für den tadellosen Bedienungsservice Herrn Jesacher Christian mit seinem Team.  Für die musikalische Umrahmung sei den Jagdhornbläsern „Amperspitz“ aus Taisten gedankt. Für die Bühnen- und Saaldekoration, sowie dem wunderschönen Natur Habitat mit Tieren und Vögeln unserer Umgebung, geht ein riesiges Kompliment und Dankeschön an unseren ehemaligen Jagdaufseher Peter Burger. Für die Errichtung des Zaunes auf der Bühne ein Dankeschön unseren Jäger Markus Agostini und für die “weidmännische” Tischdekoration danken wir unseren lieben Frauen.  Ein besonderer Dank an die Gemeinde Welsberg, und an das E-Werk Welsberg. Danken möchte ich auch der Wildbioligin Dr. Nadia Kollmann vom Südtiroler Jagdverband für die Power Point Zusammenstellung, sowie an dem  Forstinspektor Dr. Günther Pörnbacher für das außergewöhnlich schöne Rednerpult (Zirmbaum aus Prags)!

 

Bezirksjägermeister Günther Rabensteiner:

Grußworte des Bezirksjägermeisters Günther Rabensteiner:

Als Bezirksjägermeister begrüße ich Sie alle und heiße ich Sie recht herzlich willkommen zur Hegeschau des Bezirkes Oberpustertal!
Für den heutigen Festakt haben sich Landeshauptmann Dr. Arno Kompatscher, der Landesrat Dr. Luis Walcher, der Senator Dr. Meinhard Durnwalder, der Europaparlamentarier Dr. Herbert Dorfmann, der Direktor der Domänenverwaltung Dr. Albert Wurzer, sowie der SBB Obmann des Pustertales Manfred Vallazza und der Abteilungsdirektor der Forst Dr. Günther Unterthiner entschuldigt.
Im Jagdjahr 2024 sind einige Jäger leider von uns gegangen und ich ersuche Sie freundlichst, sich nun kurz zu erheben, um den Verstorbenen eine ehrende Gedenkminute zu widmen, während die Jagdhornbläsern „Amperspitz“ aus Taisten das große „Halali“ blasen.

 

Als ich vor 7 Jahren zum Bezirksjägermeister gewählt wurde, habe ich mir 3 große Aufgaben und Ziele gesetzt: an erster Stelle steht wohl das Zusammenwachsen der 15 Revierleiter, die Kameradschaft, die es gilt, untereinander regelmäßig zu pflegen, das Miteinander-reden und dann, ganz wichtig, das gemeinsame Auftreten, was in unserem Bezirk bestens gelungen ist. Wir müssen gemeinsam auftreten, in einem Waggon sitzen, nur damit werden wir als Bezirk stark und verdienen somit die notwendige Aufmerksamkeit.
Die Informationen vom Landesjagdvorstand an die Revierleiter und Jäger im Bezirk weiterzuleiten war das 2.te Ziel. Die Informationen müssen offen und transparent sein und direkt an die Basis des Bezirkes weitergegeben werden.  Erfolge werden nur eingefahren, wenn wir von „unten nach oben arbeiten“, d. h., wenn die Basis, die Jäger in den einzelnen Revieren und dann die Vertreter in den Bezirken in die Vorbereitungsarbeiten des Landesjagdausschusses mit eingebunden werden. Somit wird erreicht, dass die gesamte Jägerschaft hinter den zu treffenden Entscheidungen, Abänderungen und Neuerungen steht und Konflikte bereits im Vorfeld so weit als möglich vermieden werden können.
Und die dritte Aufgabe, die Öffentlichkeitsarbeit. Das Jagdwesen muss der Bevölkerung unbedingt noch nähergebracht werden. Es gibt so viele Mitbürger, die eigentlich sehr wenig Bezug zu Themen wie „Hege und Pflege“ haben, und so haben wir anlässlich unserer Hegeschau am Freitagvormittag 65 Kinder von den Kindergärten Welsberg und Taisten, sowie 160 Schülerinnen und Schüler der Grundschulen Welsberg und Taisten zur Hegeschau eingeladen. Auch der Besuch von 35 Senioren und Pensionisten aus Welsberg hat uns sehr gefreut: es war interessant zu sehen, mit welchem Interesse und mit welcher Wissbegierde sie bei der Sache waren. Vom ehemaligen Jagdaufseher Burger Peter, Verbandsaufseher Reinhard Pipperger und Jagdaufseher Hubert Burger wurden Führungen durch die gesamte Hegeschau gemacht, wobei das Wesen der Jagd, das Wild und die Wichtigkeit eines rücksichtsvollen Umgangs zwischen Menschen und Natur den Besuchern bestens erklärt und nahegelegt wurde. Für diese Besucher erscheint die Jagd nun vielleicht in einem neuen Licht, sie können sich etwas darunter vorstellen und viele sind der Jagd nun freundlich gesinnt. Das erscheint mir besonders wichtig, denn Themen wie Beziehung Mensch/Natur und dazugehörend auch die Jagd muss schon bei den Jugendlichen Boden fassen, denn schließlich sind sie unsere Zukunft und sie müssen das Erhaltene nach uns weiter pflegen. Als kleines Geschenk für ihren Besuch erhielten die Kinder das „Wild- Memory“ des Südtiroler Jagdverbandes.

Nun zur Jahresstrecke 2023:
1086 Trophäen können sie heute bei unserer Hegeschau in Welsberg besichtigen!
KLICKEN SIE AUF DIE BILDER ROTWILD
Beim Rotwild wurden von 344 genehmigten 323 Stück erlegt. Aufgeteilt sind das 122 von 133 bei den männlichen und 201 von 211 bei den weiblichen. Der Abschussplan wurde somit 2023 zu 95% erfüllt, dies zeugt davon, dass die Jägerinnen und Jäger unserer Reviere mit viel Engagement bei der Sache waren. Es wurden mehr Alttiere als Schmaltiere erlegt. Großes Lob. Im Verhältnis wurden für einen Hirsch 1,6 Stück Kahlwild erlegt.
GAMSWILD
Insgesamt wurden 490 von 534 genehmigten Gamsen erlegt. 167 Böcke von 178 bewilligten; 127 von 173 bewilligten weiblichen und 196 von 183 bewilligten Jährlingen. Das sind 94% Erfüllung bei den Böcken, 73% bei den Geißen und 107% bei den Jährlingen. Der Anteil an Jährlingen und jungen Stücken ist eher hoch. Bei den Böcken wurde über die Hälfte der Stücke aus der Mittelklasse entnommen. Die Mindestanforderung der Hegerichtlinien, 30 % aus der Altersklasse zu entnehmen wurde in den letzten 10 Jahren nicht erreicht. Alte Stücke spielen bei einer sozialen Wildart wie dem Gamswild wichtige Schlüsselrollen und führen zu fitteren Gamsbeständen. Ein gut strukturierter Bestand ist vitaler und kommt mit Krankheiten wie beispielsweise der Gamsräude besser zurecht. Eine schonende und zurückhaltende Bejagung der Mittelklasse ist für das Gamswild von zentraler Wichtigkeit und bestätigt unseren verantwortungsvollen Umgang mit dieser faszinierenden Wildart.
REHWILD
Von 943 genehmigten Rehen wurden 890 erlegt = 94% Abschusserfüllung. Es wurden 441 männliche von 469 bewilligten und 449 von 474 bewilligten weibliche Rehe erlegt. Dabei wurde der Abschuss zu 94% beim männlichen, sowie 95% beim weiblichen bestens erfüllt. 
NIEDERWILD
77 Feldhasen, 20 Schneehasen, 209 Füchse (100 mit Dekret) – Hühnervögel 25 Spielhähne und 10 Schneehühner – 0 Steinhühner – 81 Murmeltier und 2 Wildschweine...So viel zur Jahresstrecke 2023.

Auch aus dem Bereich Wildpädagogik gibt es Neuigkeiten. Ab sofort sind die neuen Hermi Hermelin Schlüsselanhänger in der Geschäftsstelle Südtiroler Jagdverband erhältlich. Sie können im Rahmen von Umweltbildungseinsätzen als kleines Geschenk verteilt werden. Bald wird auch „Hermis wildes Malbuch“ erscheinen. Es ist in Zusammenarbeit mit Jagd Österreich entstanden.
Im SJV haben wir seit Jänner Herrn Peter Preindl als Direktions Assistent angestellt, um unseren Geschäftsführer ein wenig zu entlasten. Ich wünsche ihm viel Freude und Einsatz bei seinem neuen Aufgabenbereich.

 

Nach einer musikalischen Einlage der Jagdhornbläser Amperspitz wurde nun der italienische Stellvertreter des Bezirkes Oberpustertal Herr Sandro COVI an das Rednerpult gebeten: (Referat in Deutsch übersetzt)

Italienische Stellvertreter des Bezirkes Oberpustertal Herr Sandro COVI

Ich grüße alle anwesenden Ehrengäste, Jägerinnen und Jäger,
Wie Sie gehört haben, wurden die für die letzte Jagdsaison geplanten Abschusspläne mehr als zufriedenstellend umgesetzt, insbesondere was die Hirscharten betrifft.Leider müssen wir jedoch feststellen, dass die Situation bezüglich der Gämsenart derzeit nicht so rosig ist. Nach der Räude Epidemie in den Jahren 2008 bis 2010 wurde mit einer langsamen und stetigen Erholung der Population dieser Art gerechnet. Leider ist dies nicht der Fall, und wenn wir uns die Statistiken der letzten zehn Jahre ansehen, zeigt sich im Vergleich zu 2012, dass die Zahl der bestätigten Gämsen und damit auch die Zahl der durchgeführten Abschüsse auf Provinzebene um über tausend Tiere zurückgegangen ist. Warum dieser bemerkenswerte Rückgang des Bestandes? Die Ursachen sind vielfältig und wurden im Rahmen der Tagung, die am 25. Januar an der Forstschule Latemar stattfand, untersucht und bewertet. In einigen Gegenden unserer Provinz gibt es noch immer die Räude, wenn auch in begrenztem Ausmaß, aber vor allem nicht zu unterschätzen ist die anhaltende Störung durch Wanderer, Tourengeher, Gleitschirmflieger…. ugl. zu allen Jahreszeiten von der Morgendämmerung bis spät in den Abendstunden. Nicht zuletzt die Zunahme der Hirschpopulation. Diese anhaltende Störung hat dazu geführt, dass sich die Gämsenpopulationen in immer kleinere Reviere zurückgezogen haben, was den genetischen Austausch zwischen ihnen verhindert und zu einer Schwächung der Tiere geführt hat, die dann häufig Krankheiten oder strengen Wintern zum Opfer fallen.
Zwar sorgt auch die Jagd für Unruhe, allerdings nicht zu jeder Jahreszeit. Die Lösung, wenn es eine gibt, ist nicht einfach, aber als Jäger können wir versuchen, die Situationen zu verbessern, indem weniger und gezieltere Abschüsse vorgenommen werden, insbesondere im Hinblick auf Altersklassen und das Verhältnis zwischen den Geschlechtern.
Ich möchte auch daran erinnern, welche großartige, oft ignorierte und unterschätzte tägliche Arbeit der Südtiroler Jagdverband Jägerverband leistet, um verschiedene Probleme zu lösen. Diese reichen von der Beziehung zum Wildlife Management Office über den Bauernverband bis hin zu gesetzlichen und privaten Reservaten.
Der Südtiroler Jagdverband organisiert zudem auch Seminare und Aktivitäten, um der jüngeren Generationen unsere Jagdaktivität bekannter zu machen und zu fördern.
Abschließend möchte ich das ständige Engagement des italienischen Jagdverbandes erwähnen, der unsere Leidenschaft gegen ständige Angriffe einiger politischer Kräfte und zahlreicher Verbände verteidigt, die sich unserer Leidenschaft widersetzen.
Mit einem kräftigen Weidmannsheil beendete der italienische Stellvertreter des Bezirkes Oberpustertal Herr Sandro COVI sein Referat

Der Bürgermeister von Welsberg Herr Dominik Oberstaller überbrachte auch einige Grußworte seiner Gemeinde und wies auf die Wichtigkeit der Jagd hin.

Bürgermeister von Welsberg Herr Dominik Oberstaller

Die Jagd, eine der ältesten Formen der menschlichen Nutzung natürlicher Ressourcen, beeinflusst Tier- und Pflanzenarten sowie Ökosysteme und birgt mitunter Konfliktpotenzial mit anderen Naturnutzern (z.B, der Forstwirtschaft, der Landwirtschaft, der Fischerei). In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage der Nachhaltigkeit der Jagd. Zu stark vereinfachte Herangehensweisen sind dabei oftmals einer objektiven Betrachtung und Konfliktregelung hinderlich. Die Schaffung einer gemeinsamen Verständigungsbasis ist für die Kommunikation von tragender Bedeutung. Es stellt sich daher die Frage, welche Aspekte jedenfalls behandelt werden müssen, um eine umfassende, sachliche und lösungsorientierte Diskussion zum Thema Jagd zu ermöglichen. In verschiedenen anderen Landnutzungssektoren wurden bereits Grundlagen für eine nachhaltige Nutzung entwickelt.
Die Integration von Jägern in die Gesellschaft ist eine Grundvoraussetzung dafür, dass das jagdliche Tun breite Akzeptanz und Verständnis findet. Das Verhältnis zwischen Jägern und der Gesamtgesellschaft ist in jagdpolitischer Hinsicht für die zukünftigen Rahmenbedingungen, unter denen die Jagd stattfindet, von wesentlicher Bedeutung, so der Bürgermeister. Darum ist ein gesellschaftliches Engagement der Jäger und regelmäßiger kommunikativer Austausch mit der nicht jagenden Bevölkerung von großer Bedeutung. Die Häufigkeit, Intensität und Qualität der sozialen Kontakte und des Gedanken- und Meinungsaustausches mit der nicht jagenden Bevölkerung beeinflussen maßgeblich das Meinungsbild, das Jäger und Nichtjäger voneinander haben. Wechselseitige Vorurteile können am ehesten durch regelmäßige Kommunikation abgebaut werden so der Bürgermeister.
Zum Schluss noch ein besonderer Dank an den Südtiroler Jagdverband für den unermüdlicher Einsatz, ein besonderer Dank an die Südtiroler Jäger und Jägerinnen die vorbildlich die Reviere pflegen und hegen, ein  Dank an die Forstbehörde die auch mit den Jägern immer gut zusammenarbeiten, ein  Dank an die Jagdhornbläser die immer und ehrenamtlich für die musikalische Unterhaltung sorgen und zum Schluss wünsche ich allen ‚Anwesenden eine gute Unterhaltung ein erfolgreiches Jagdjahr 2024 und wünsche euch ein Weidmannsheil  so die Schlussworte vom Bürgermeister

Frau Dr. Waltraud Deeg, stellvertretend für den neu gewählten Landesrat Dr. Luis Walcher

Landesabgeordnete Dr. Waltraud Deeg

Nach einer kurzen Begrüßung bedankte sich Frau Deeg für die Einladung zur Hegeschau
Ihre Ausführungen: Eine Hegeschau ist für mich immer etwas Besonderes, darum ist es für mich eine Ehre hier einige Worte sagen zu dürfen.
Für mich ist das Fachwissen und der Einsatz der Jäger und Jägerinnen bewundernswert. Sie widmen sich mit Leidenschaft und Hingabe ihrem Handwerk, um das Gleichgewicht in der Natur zu erhalten. Ihre Kenntnisse über die heimische Tierwelt und ihre Fähigkeiten im Umgang mit Waffen und Fallen sind beeindruckend. Doch ihr Einsatz geht weit über das reine Jagen hinaus. Sie sind auch verantwortlich für den Schutz von Wildtieren und Lebensräumen, sowie für die Förderung der Artenvielfalt. Ihre Arbeit ist von großer Bedeutung für den Erhalt unserer Natur und verdient höchste Anerkennung.
Nun darf ich auch einen wichtigen Punkt auf politischer Ebene ansprechen.  Zur Zeit sind wir auf einen guten Weg die autonomen Zuständigkeiten der Jagd wieder herzustellen.  Diese Zuständigkeiten betreffen das Südtiroler Jagdwesen. Unserer Parlamentarier sind sehr bemüht das vorbildliche Jagdwesen und die Eigenständigkeit in Sache Jagdausübung wieder herzustellen.
“Ein sehr wichtiges Thema ist auch die Jugendarbeit in der Jagd. Die Förderung und Einbindung junger Menschen in die Jagd sind von großer Bedeutung, um das Wissen und die Leidenschaft für die Natur und den Umweltschutz weiterzugeben. Durch gezielte Maßnahmen, wie zum Beispiel Jugendjagdlehrgänge, können junge Jägerinnen und Jäger in die Grundlagen der Jagd eingeführt werden. Dabei lernen sie nicht nur den verantwortungsvollen Umgang mit Waffen und die Jagdethik, sondern auch den respektvollen Umgang mit der Tier- und Pflanzenwelt. Die Jugendarbeit in der Jagd trägt somit maßgeblich zur Nachwuchsförderung und zur Erhaltung der jagdlichen Traditionen bei.”

Auch Herr Dr. Günther Pörnbacher, stellvertretend für den Abteilungsdirektor der Forst Herrn Dr. Günther Unterthiner wurde auf das Rednerpult gebeten.

Dr. Günther Pörnbacher

Ein Kompliment an die Jägerschaft von Welsberg für die gelungene Veranstaltung und zugleich ein gr0ßes Kompliment den Jäger und Jägerinnen vom Bezirk Oberpustertal für die Abschusserfüllung. Es ist der wichtig, dass wir den Wald auch durch Schälschäden schützen. Es ist wichtig, Maßnahmen zu ergreifen, um Schälschäden durch Wildtiere zu vermeiden. Dies betrifft nicht nur den Schutz der Wälder, sondern auch die Interessen der Waldbesitzer und Bauern. Durch eine gezielte Bejagung können potenzielle Schäden reduziert werden. Zudem ist eine enge Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren notwendig, um nachhaltige Lösungen zu finden. Durch eine effektive Wildtiermanagementstrategie kann der Schutz der natürlichen Ressourcen gewährleistet werden und gleichzeitig die Interessen der betroffenen Parteien berücksichtigt werden. In diesem Sinne sollten Jäger, Waldbesitzer und Bauern gemeinsam daran arbeiten, Schälschäden durch Wild zu minimieren so der Abschluss von Dr. Günther Pörnbacher.

 

Der Geschäftsführer des Südtiroler Jagdverbandes Herrn Dr. Benedikt Terzer und sein Referat:

Geschäftsführer des Südtiroler Jagdverbandes Herrn Dr. Benedikt Terzer

Verehrte Gäste, geschätzter Bezirksjägermeister, liebe Revierleiter, Jägerinnen und Jäger, Euch allen ein herzliches Grüß Gott und Weidmannsheil!
Wir haben seit einigen Wochen einen neuen Landesrat, Luis Walcher. Ich freue mich schon auf die Zusammenarbeit.
Es ist wichtig, dass Politik, Verwaltung und Verband Hand in Hand gehen und es ist wichtig, dass die Jagd als eines der vielen Ehrenämter im Land die Wertschätzung bekommt, die sie verdient.
Auf den neuen Landesrat wartet viel Arbeit. Wir sind bereit, wie bisher kräftig mitanzupacken. Mit uns Jägern wird es sicher nicht langweilig. Ich wünsche dem Landesrat jedenfalls viel Erfolg für dieses schöne Ressort.
Erfolg ist ein Motor im Leben, im Beruf, im Sport, in der Gesellschaft. Der Motor der Jagd, das sind wir Jäger. Und dieser Motor hat im vergangenen Jagdjahr sehr viel und sehr zuverlässig gearbeitet.

Das Ergebnis bei der Abschussplanerfüllung 2023 war sensationell. Die Abschusspläne beim Rotwild wurden landesweit insgesamt zu 98% erfüllt, beim Kahlwild sogar zu 99,9%.
In den zwei rotwildreichsten Bezirken wurde sogar mehr als 100% des genehmigten Kahlwildes erlegt: Im Vinschgau 104% und in Meran 101%.
Ich danke allen Jägerinnen und Jägern für ihren Einsatz, der einmal mehr beweist, dass die Jägerschaft ihrem öffentlichen Auftrag gewissenhaft nachkommt.
Ich danke auch unseren Partnern, dem Bauernbund, der Abteilung Forstdienst und der Landwirtschaft für die gute Zusammenarbeit
Ich denke, wir sind damit auf einem guten Weg, der dem Wild und dem Wald zugutekommen wird.
Eine Wildart, der wir als Jäger großes Augenmerk schenken sollten, ist das Gamswild.
Dem Gamswild wird in Zukunft der Klimawandel arg zusetzen und wir müssen alles tun, um die Bestände gesund zu erhalten. Deshalb haben wir im vergangenen Mai und im Juni Vortragsabende mit dem Wildbiologen Hubert Zeiler organisiert. Für einen gesunden Gamsbestand ist es enorm wichtig, dass genügend alte Gams im Bestand stehen. Dazu muss die Mittelklasse unbedingt geschont werden. „Schaut auf Eure Gams!“ hat uns Zeiler bei seinem Vortrag ans Herz gelegt.
Wir Jäger schauen nicht nur auf Hirsch und Gams, sondern auf alle Tierarten und auf die Natur als Ganzes.
Als Jäger sind wir in verschiedenen Bereichen ehrenamtlich aktiv, die Liste der Tätigkeiten im öffentlichen Interesse ist groß:
Erfüllung der Abschusspläne auf Schalenwild
Wer würde diese Aufgabe übernehmen, wenn es die Jäger nicht gäbe?
Wenn es die Jäger nicht gäbe, dann müsste das Land wahnsinnig viel Geld in die Hand nehmen, um Leute anzustellen, die diese Aufgabe übernehmen. In Österreich würde das einer Berechnung von Prof. Reimoser zufolge 1 Mrd. Euro pro Jahr kosten.
Mit dem Erlegen von Wild ist es aber bei weiterem nicht getan.
Als Jägerschaft fühlen wir uns dem Wild und dem Wildlebensraum verpflichtet.

Wir setzen verschiedene Akzente:
Besondere Aufmerksamkeit widmet die Jägerschaft der Pflege und dem Erhalt der Lebensräume.
Wie jedes Jahr haben auch im Jahr 2023 wieder viele Reviere Lebensraumverbesserungen für Raufußhühner durchgeführt. In Zahlen waren es 15 Reviere, die über den Landschaftsfonds gefördert wurden, darunter das Revier Kurtatsch. Sie haben insgesamt rund 2.400 Arbeitsstunden geleistet haben, Hinzu kommen aber noch viele Eigeninitiativen von Revieren, die komplett selbständig umgesetzt wurden und die wir nicht genau beziffern können. Dieser ehrenamtliche Einsatz für die alpinen Lebensräume kommt nicht nur den Hühnervögeln zugute, sondern auch vielen anderen Tieren.
Sensibilisierung der Bevölkerung für das Wild und dessen Bedürfnisse.
Mittlerweile sind Menschen zu jeder Tages- und Nachtzeit im Wildlebensraum unterwegs, das Wild hat keine Ruhe mehr. Wir versuchen daher besonders in den sensiblen Zeiten, etwa im Winter oder zur Setz- und Aufzuchtzeit die Menschen für ein rücksichtsvolles Verhalten zu sensibilisieren. Unsere Schilderkampagne unter dem Motto „Hier wohnen wir“ (in Zusammenarbeit mit dem SBB, AVS und dem Land) ist eine Aktion von vielen.
Die Südtiroler Jägerschaft ist auch im Tierschutz sehr aktiv:
Im Jahr 2023 wurden in Südtirol 1.800 Rehkitze aus den Mähwiesen gerettet. Es sind dafür mehr als 8.000 ehrenamtliche Handarbeitsstunden geleistet worden, über 800 Jäger, Jagdaufseher und Bauern waren im Einsatz. Wie beeindrucken die Zahl von 1.800 geretteten Kitzen ist, zeigt ein Vergleich: In Südtirol haben wir mehr Kitze gerettet, als Nordtirol und das Trentino zusammen.
Zum Tierschutz gehören auch die Wildwarnreflektoren: Die Jägerschaft hat in Zusammenarbeit mit dem Straßendienst mehrere 10.000 Reflektoren installiert, um Straßenabschnitte sicherer zu machen.
Passieren Wildunfälle, ist die Jägerschaft auch wiederum zur Stelle. Jeder Wildunfall wird in unserer digitalen Datenbank mit Verortung erfasst. Wir können damit der Landesverwaltung punktgenau mitteilen, wo in Südtirol Wildunfälle passieren. Diese Daten leisten somit einen wertvollen Beitrag, damit das Land gezielt Präventionsmaßnahmen zur Verhütung von Wildunfällen umsetzen kann.
Die Jägerschaft leistet eine Vielzahl an wertvollen Tätigkeiten. Schade ist nur, dass vieles dessen, was wir leisten, der Allgemeinheit nicht bewusst ist.
Wir müssen daher noch mehr und noch besser kommunizieren. Wir müssen die PS auf die Piste bringen.
Wir als Südtiroler Jagdverband, indem wir z.B. seit einigen Monaten einen professionell geführten Instagram Auftritt pflegen und damit tausende vor allem jüngere Leute erreichen. Und gleichzeitig hat jeder Jäger, jedes Revier die Möglichkeit, Akzente zu setzen. Ein besonderes Lob an das Jagdrevier Welsberg und die Jagdaufseher, die über 200 Schülerinnen und Schüler zum Thema Wild und Natur informiert haben. Der Jagdverband unterstützt die Reviere mit dem „Jagerrucksock“, dem „Wilden Memory“ und in kürze mit einem Kindermalbuch mit Wildtieren, das mit der Unterstützung der Stiftung Sparkasse entstehen wird.

Liebe Jägerinnen und Jäger, ein neues Jagdjahr steht vor der Tür und ein neues Jahr ist immer auch mit Erwartungen und Wünschen verbunden. Was wünschen wir uns? Was wünsche ich mir?
Ich wünsche mir, dass die Gesellschaft, die Politik und die Verwaltung anerkennt, was sie an uns hat, dass wir viele wichtige Aufgaben übernehmen für das Wild, für die Natur, für die Kultur in Südtirol.
Ich wünsche mir, dass zu strittigen Themen jene Menschen gehört werden, die Erfahrung haben, die wissen, wie es geht und nicht Ideologen und Fanatiker.
Ich wünsche mir, dass sich die Jägerinnen und Jäger bewusst sind, dass wir mit der Befugnis zu Jagen auch eine große Verantwortung auf uns nehmen und dass wir immer nach den Gesetzen der Weidgerechtigkeit zu handeln haben.
Jemand hat einmal gesagt: Wünschen kann man sich viel, aber man muss auch dafür arbeiten, dass diese Wünsche in Erfüllung gehen können.
In diesem Sinne versichere ich Euch, dass ich auch dieses Jahr wieder gemeinsam mit allen Bezirksjägermeistern, mit dem Landesjägermeister und dem ganzen Team im Jagdverband wieder voll im Einsatz stehen werde, damit diese Wünsche in Erfüllung gehen.

Ich danke Euch für Eure Unterstützung und ein kräftiges Weidmannsheil!

 Einlage Jagdhornbläser Amperspitz

 

Der Bezirksjägermeister zum Abschluss: Ich bedanke mich abschließend bei unseren Revierleitern und der Revierleiterin, den Jagdaufsehern, Gamspirschführern, Hundeführer, Jagdhornbläser von Taisten und Antholz und nicht zuletzt bei allen Jägerinnen und Jägern für ihren unermüdlichen Einsatz für ein gutes Miteinander in den Revieren, zwischen den Interessensgruppen und natürlich für unser Wild.

Ein herzliches Dankeschön ergeht an unsere  Sponsoren: der Raiffeisenkasse Welsberg Gsies Taisten,  der Firma Harpf und der Metzgerei Alpsmeat.  Danken möchten ich allen die bei der Organisation der Hegeschau behilfich waren und für diese gelungene Veranstaltung mitgewirkt haben. 

Unter dem Motto „In der Kürze liegt die Würze“ schließe ich den festlichen Akt der Hegeschau 2024 ab und lade alle Ehrengäste um 12.00 h zum Mittagessen ins naheliegende Festzelt ein. Der Hegeschau wünsche ich nun einen weiteren guten Verlauf – genießen Sie noch ein paar schöne Stunden bei uns, unterhalten sie sich gut und kommen sie gesund nach Hause.

FOTOVIDEO

 

Berichte, MP3 Aufnahmen und Fotos: WP Südtiroler Jagdportal

DANKE für die Zusendung der Referate

 

Termine Hegeschauen 2024

Die Hegeschau bietet Jägern und anderen Interessierten die Möglichkeit, einen Überblick über die jagdlichen Aktivitäten und den Zustand des Wildbestands zu erhalten. Sie dient auch als Plattform für den Austausch von Erfahrungen und zur Diskussion von Themen rund um die Jagd und das Wildtiermanagement. Die Hegeschau trägt somit zur Förderung eines nachhaltigen und verantwortungsvollen Umgangs mit der Natur und den Wildtieren bei.

 

 

Bezirk

Termin

Offizieller Teil

Ort/Bericht

Hegeschau Bezirk BRUNECK  Sa 16.- und So 17. März So 17.03 um 10.00 Uhr  Sand in Taufers – Tennishalle  
Hegeschau Bezirk UNTERLAND  Sa 16.- und So 17. März Sa 16.03. um 18.30 Uhr   Kurtatsch – Vereinshaus  
Hegeschau Bezirk VINSCHGAU   Sa 16.- und So 17. März Sa 16.03. um 17.00 Uhr   Schlanders – Kulturhaus  
Hegeschau Bezirk BOZEN Sa 16.- und So 17. März Sa 16.03. um 11.30 Uhr  Eppan – Raiffeisensaal  
Hegeschau  Bezirk OBERPUSTERTAL   Sa 23. und So 24. März  So 24.03. um 10.00 Uhr Welsberg – Paul Troger Haus  
Hegeschau Bezirk STERZING Sa 06. und So 07. April Sa 06.04. um 19.00 Uhr   Wiesen -Festhalle  
Hegeschau Bezirk MERAN  Sa 06.  und So 07. April So 07.04.  um 10.00 Uhr Algund – Peter-Thalguter Haus 
Hegeschau Bezirk BRIXEN  Sa 13. und So 14. April  Sa 13.04. um 18.00 Uhr Villnöss –   Kulturhaus in St. Peter/Villnöss

 

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