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Wildunfälle sind meldepflichtig

“Ein Wildunfall kann für alle Beteiligten eine traumatische Erfahrung sein.”
 Laut Presseaussendung des Südtiroler Jagdverbandes, wurden in den vergangenen Jahren, etwa 600 bis 900 Wildunfälle gemeldet, wobei die Dunkelziffer weitaus höher ist!

 

Viele Autofahrer stehen nach einem solchen Vorfall unter Schock und zögern, die Notrufnummer 112 zu wählen. Diese Entscheidung hat gravierende Folgen, sowohl für die verletzten Tiere als auch für die Menschen, die möglicherweise Hilfe benötigen. Es ist von großer Bedeutung, die Gründe für dieses Verhalten zu verstehen und Lösungen zu finden, um die Notfallreaktion zu verbessern.

Die rückläufige Meldung von Wildunfällen und das Zurücklassen verletzter Tiere lassen sich nicht auf eine einzelne Ursache reduzieren. Vielmehr handelt es sich um ein Zusammenspiel gesellschaftlicher, rechtlicher und individueller Faktoren. Ein wichtiger Grund, warum viele Autofahrer nach einem Wildunfall nicht anrufen, ist die Unsicherheit über die Situation. Manche Lenker sind schlicht überfordert: Sie wissen nicht, wen sie anrufen sollen, dürfen das Tier nicht erlösen und verlassen aus Unsicherheit den Unfallort.

Oft wird angenommen, dass noch angefahrene und flüchtige Tiere unverletzt sind und keine Hilfe benötigen. Studien zeigen jedoch, dass viele Tiere nach einem Zusammenstoß schwer verletzt sind. Das Ignorieren eines Wildunfalls kann dazu führen, dass leidende Tiere unnötig lange im Schmerz bleiben und bei den meisten Fällen zum Tod führen.

Ein weiterer Grund, warum Autofahrer zögern, die Notrufnummer 112 zu wählen, ist die Angst vor rechtlichen Konsequenzen. Einige Menschen befürchten, für den Unfall verantwortlich gemacht zu werden, selbst wenn es sich um einen unglücklichen Vorfall handelt. Diese Angst kann lähmend sein und dazu führen, dass Hilfe nicht in Anspruch genommen wird.

Unkenntnis über den richtigen Umgang mit Wildunfällen spielt eine wesentliche Rolle. Viele Autofahrer wissen nicht, wie sie sich verhalten sollen, wenn sie ein Tier überfahren. Aufklärung und Informationen könnten hier Abhilfe schaffen. Bildungseinrichtungen und Verkehrssicherheitskampagnen könnten dazu beitragen, das Bewusstsein zu schärfen und den Menschen zu zeigen, welche Schritte im Falle eines Wildunfalls zu unternehmen sind. Konkrete Informationen darüber, wie man sich verhält und wem man helfen kann, sind unerlässlich für eine schnelle und angemessene Reaktion.

Angst vor Alkoholkontrollen mit polizeilichen Konsequenzen spielen eine wesentliche Rolle:
Aus dieser Angst heraus wird der Unfall verschwiegen, selbst wenn ein Tier verletzt zurückbleibt. Ein Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit zeigt, dass ein Autofahrer, der ein Reh überfahren hat, beim Eintreffen der Polizei einen langen bürokratischen Weg ergehen mußte, von der Alkoholkontrolle bis zur Begutachtung des Fahrzeuges, Autoreifen………  Gerade solche Situationen schrecken Autofahrer/innen ab, Hilfe zu holen, auch wenn solche Situationen NUR Einzelfälle sind.

Zeitdruck und Bequemlichkeit:  Insbesondere auf dem Arbeitsweg oder nachts scheuen viele den Zeitaufwand, Polizei, Forstdienst oder Jagdausübungsberechtigte zu verständigen. Der kurzfristige Eigennutzen wird über das Tierwohl gestellt.

Unwissen über Meldepflichten:  Ein erheblicher Teil der Autofahrer weiß nicht, dass Tierunfälle in Italien meldepflichtig sind. In Italien besteht eine Meldepflicht bei Wildunfällen, auch wenn das Tier flüchtet, insbesondere in Regionen wie Südtirol, wo Sie die Notrufnummer 112 wählen müssen, um die örtliche Forstbehörde oder Jagdaufseher zu informieren; das Unterlassen kann rechtliche Konsequenzen haben, da dies Tierschutz und Verkehrssicherheit betrifft, und bei angefahrenen Haustieren ist ebenfalls eine Meldung bei Polizei ratsam, um Tierquälerei zu vermeiden und Hilfe zu organisieren.  Eine rasche Meldung erspart dem Tier unnötiges Leiden! 

Zusammenfassung: Die Entscheidung vieler Autofahrer, die Notrufnummer 112 nach einem Wildunfall nicht zu wählen, wird aus Unsicherheit, Angst vor rechtlichen Konsequenzen und mangelndem Wissen resultiert. Um die Situation zu verbessern, ist es entscheidend, sowohl über rechtliche Schutzmaßnahmen als auch über den richtigen Umgang mit solchen Unfällen aufzuklären. Es ist an der Zeit, die Gesellschaft dazu zu bewegen, Verantwortung zu übernehmen und im Notfall zu handeln. Nur so kann sichergestellt werden, dass verletzte Tiere die Hilfe erhalten, die sie dringend benötigen.

Mit zunehmender Urbanisierung und gesellschaftlicher Distanz zur Land- und Forstwirtschaft geht oft auch das Verantwortungsgefühl gegenüber Wildtieren zurück. Das Tier wird nicht mehr als Teil eines Ökosystems wahrgenommen, sondern als „Sachschaden am Fahrzeug“.

 

Siehe auch unsen Bericht: Bei Wildunfällen- Notrufnummer 112 wählen

Bericht: WP-Südtroler Jagdportal 

 

 

 

 

Fotovideoshow

DAS ERLEBTE ERLEBEN………………

 

Hubertusfeiern und traditionelle Hasenjagden — Ein Rückblick

 

Zwischen Ende September und Anfang Dezember 2025 fanden in unserer Region mehrere Hubertusfeiern statt, die Brauchtum, Gemeinschaft und Naturerlebnis eindrucksvoll verbanden. Diese Veranstaltungen folgten regionalen Traditionen: nach dem feierlichen Gottesdienst und der Hubertuspredigt versammelten sich Jägerinnen und Jäger, Hundehalter sowie zahlreiche Interessierte zu anschließenden Feldereien und Jagdvorführungen. Die Aktivitäten reichten von ordnungsgemäß durchgeführten Hasenjagden in kontrolliertem Rahmen bis zu Vorführungen der Stöberhunde.

Bei diesen Veranstaltungen haben wir umfangreiches Fotomaterial zusammengetragen, die Motive von Jäger, Hornbläsergruppen, Jagdhunden, Feldarbeit und Gemeinschaftsszenen enthält. Ergänzt wird die Bildstrecke durch eine Videofotoshow, die die Stimmung eindrücklich einfängt: vom stillen Glockengeläut bis zum lebhaften Zusammensein am Ende der Veranstaltung. Die Kombination aus Standbildern und bewegten Sequenzen vermittelt einen authentischen Eindruck und eignet sich gut für Besucher, die die Tradition nachvollziehen möchten. Die dokumentierten Bilder zeigen lebendige Brauchtumspflege, verantwortungsbewusste Jagdausübung und eine starke Gemeinschaft.

 

Hubertusfeier in St. Christina Gröden 

In St. Christina im malerischen Grödnertal begann der Tag der Hubertusfeier in den frühen Morgenstunden mit einer traditionellen Hasenjagd, bei der Hasenjäger aus Nah und Fern in respektvoller, kooperativer Stimmung das Umfeld durchstreiften. Gegen Mittag trafen sich Teilnehmer und Dorfbewohner bei der Jägerhütte zur Hubertusfeier: Die feierliche Messgestaltung, Jagdhornklänge und eine Segnung durch den Pfarrer bildeten den Mittelpunkt. In Tracht und mit festlicher Stimmung wurden Dank und Gedenken an die Verbundenheit von Mensch und Natur ausgedrückt. Anschließend folgte ein ungezwungener Austausch bei regionalen Speisen und Getränken, der das Gemeinschaftsgefühl stärkte. Die Veranstaltung verband jagdliche Tradition mit kirchlicher Feierlichkeit und hinterließ bei Besuchern ein Gefühl von Heimat und respektvollem Brauchtum.

 

Hubertusfeier in Mühlbach

Am frühen Morgen versammelten sich die Jägerinnen und Jäger zur traditionellen Hasenjagd mit Hunden rund um Mühlbach. Bei kühlem, klarem Wetter begannen die Streifen wie geplant; die Suchtrupps und die Hundestaffeln arbeiteten koordiniert zusammen, wobei auf sichere Abläufe und Schonung der Wildbestände geachtet wurde.
Gegen Mittag trafen sich die Teilnehmer im Vereinshaus Vals zur Hubertusfeier. Für Speise, Trank und Unterhaltung war bestens gesorgt.  Es folgte ein gemeinsames Beisammensein mit kurzen Grußworten und Austausch über den Vormittag. Die Stimmung war kameradschaftlich; Organisation und Ablauf wurden von den Anwesenden als vorbildlich bewertet.

 

Treffen der Freunde der Hasenjagd bei der Gasserhütte (Villanderer Alm)

Im Monat September versammelten sich Mitglieder des Vereins „Freunde der Hasenjagd“ in entspannter Atmosphäre in der Gasserhütte auf der Villanderer Alm. Rund 50 Teilnehmer tauschten sich bei regionalen Speisen und Getränken über Erfahrungen, aktuelle Beobachtungen und die bevorstehende Saison aus.
Themenschwerpunkte war der Führungswechsel. Als neuer Präsident wurde Johann Blasbichler bestätigt. Beiräte: Alexandra Wild, Walter Prader, Alois Lageder, Martin Rigler und Peter Gaiser.
Organisatorisch wurden Termine für gemeinsame Veranstaltungen  vereinbart.  Das Treffen endete mit einem kurzen Ausblick auf das nächste Zusammenkommen und einem herzlichen Dank an die Gastgeber der Gasserhütte.

Alles Videos können sie mit einer größeren Auflösung bei YOU TUBE ANSEHEN  

Bericht und Videos: WP-Südtiroler Jagdportal 

Vorbereitung zur Jagdausbildung mit Jagdfieber.it

Jagdfieber.it – Wenn jagdliche Tradition auf moderne Ausbildung trifft

Die Jagdausbildung in Südtirol steht vor einem Wandel. Zwischen jahrzehntelanger Erfahrung und modernen Lebensrealitäten haben viele angehende Jägerinnen und Jäger eines gemeinsam: zu wenig Zeit für klassische Präsenzkurse. Beruf, Familie oder Pflegeverpflichtungen lassen oft keine regelmäßigen Kursabende zu – und genau hier setzt Jagdfieber.it an.

Abbildung1 Für eine Professionelle Schulung arbeitet Alexander in seinem eigenen dafür eingerichtetem Studio

Das Online-Lernportal wurde 2024 von Alexander, passioniertem Jäger und Ausbilder, gegründet. Sein Ziel: eine zeitgemäße, praxisorientierte Jagdausbildung, die niemanden ausschließt – auch nicht jene, die abends nicht mehr von zuhause wegkönnen.

Als Informatiker setzt Alexander bewusst auf digitale Instrumente und Technologien, welche die Vorbereitung deutlich erleichtern können

 

 

 


Wie alles begann

Die Idee entstand aus einer simplen, aber entscheidenden Frage eines Arbeitskollegen:

„Alexander, wie bereitet man sich eigentlich gut auf die Jägerprüfung vor, wenn man Familie und Job hat?“

Da es darauf kaum passende Antworten gab, entwickelte Alexander ein völlig neues Konzept:
Jagdtradition, vermittelt über moderne Plattformen – authentisch, praxisnah und mit echter Leidenschaft.

Was anfangs skeptisch beäugt wurde, hat sich längst bewährt: Die Erfolgsquoten der Teilnehmer sprechen für sich, und viele bestätigen, dass sie sich bei Jagdfieber bestens begleitet fühlen – fachlich wie menschlich.

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Abbildung 2 Beim Abfragen wird das gelernte nochmals vertieft

Kursablauf – Moderne Ausbildung mit jagdlicher Praxisnähe

Was Jagdfieber.it von klassischen Jagdkursen unterscheidet, ist der durchdachte Mix aus digitalem Lernen und praxisnaher Ausbildung.
Von Beginn an war klar: Es reicht nicht, Unterricht einfach online zu übertragen – man muss verstehen, wie angehende Jäger wirklich lernen.

In vielen traditionellen Kursen zeigte sich:
Teilnehmer fotografieren Präparate, drucken sie aus und lernen mit Bildern zuhause.
Diesen Ansatz hat Jagdfieber konsequent weitergedacht und daraus ein professionelles, digitales Lernsystem entwickelt.

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Der digitale Vogelkasten – 850 hochwertige Abbildungen für effizientes Lernen

Anstelle unzähliger Fotos und Zettel gibt es bei Jagdfieber den digitalen Vogelkasten,
eine Sammlung mit über 850 hochauflösenden Abbildungen von Vögeln, speziell für die Vorbereitung auf die Jägerprüfung in Südtirol konzipiert.

Zum digitalen Vogelkasten (Vogelkunde / Ornithologie)

Damit können die Teilnehmer Vogelarten systematisch lernen, vergleichen und Unterschiede gezielt einprägen.
Die Bildqualität ist so gewählt, dass selbst feine Merkmale – etwa an Gefieder, Schnabel oder Lebensraum – deutlich erkennbar sind.

 


Waffenkunde – Praxisnah, persönlich und mit echten Experten

Neben dem digitalen Lernen legt Jagdfieber.it besonderen Wert auf praktische Ausbildung an der Waffe.
Die Waffenkunde findet parallel zum Kurs in Kooperation mit erfahrenen Partnern vor Ort statt – darunter Standorte in Meran, Salurn, Feldthurns und Bruneck.

Die Ausbildung ist in vier Praxiseinheiten gegliedert und beginnt rund einen Monat vor der Prüfung.
Unterrichtet wird jeweils mittwochs um 19:00 Uhr im Frontalunterricht, wo die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit haben, unter Anleitung erfahrener Büchsenmacher und Ausbilder Waffenhandhabung, Waffengesetz, Sicherheitsvorschriften und jagdrechtliche Grundlagen praxisnah zu trainieren.

In den circa 90-minütigen Einheiten wird nicht nur Theorie vermittelt – hier wird richtig angepackt:
Von der sichere Umgang über das korrekte Entladen bis hin zu Waffenpflege, Montage und Munition.
Auch typische Prüfungssituationen werden nachgestellt, damit die Kandidaten sich auf alle Abläufe optimal vorbereiten können.


Der Ansprech-Simulator – Wild erkennen wie in der echten Prüfung

Mit der neuen Prüfungsordnung 2025 hat sich die Jagdprüfung in Südtirol deutlich verändert:
Bilderkennung spielt nun eine ebenso große Rolle wie das klassische Präparat.

Um diese Entwicklung praxisnah aufzugreifen, hat Jagdfieber.it den Ansprech-Simulator entwickelt –
eine interaktive Lernumgebung, in der Kandidaten ihr Wissen zur Wildansprache trainieren können.
Hier wird das Ansprechen von Reh, Gams, Hirsch & Co. realistisch geübt – exakt so, wie es später in der Prüfung verlangt wird.

Zum Ansprech-Simulator (Wildkunde)


Von der Theorie zur Praxis – die realistische Prüfungssimulation

Am Ende des Kurses folgt der entscheidende Schritt: die Praxisprüfungssimulation in Präsenz.
In einem eigens eingerichteten Schulungsraum stehen über 100 Vogelpräparate, zahlreiche Bälge, Decken, Felle, Schädel, Kiefer, Trophäen und Lernpräparate zur Verfügung – genau das, was auch in der echten Prüfung verlangt wird.

Abbildung 3 In der Prüfungssimulation wird Theorie mit Praxis verbunden

 

Hier machen die Teilnehmer den Sprung von der digitalen Theorie zur praktischen Anwendung.
Die Ergebnisse sind beeindruckend: Rund 95 % der Präparate werden beim ersten Versuch richtig zugeordnet, die restlichen Unsicherheiten gezielt in dieser Phase korrigiert.

Damit ist der Kurs vollständig abgerundet – digital lernen, praktisch festigen, erfolgreich bestehen.

 

 


Fazit

Jagdfieber.it ist mehr als ein Online-Kurs – es ist eine Bewegung, die zeigt, dass Jagdleidenschaft und moderne Bildung perfekt zusammenpassen.
Wer die Jägerprüfung in Südtirol anstrebt, findet hier den idealen Begleiter – flexibel, praxisnah und mit Herz für die Jagd.

Weitere Informationen unter: www.jagdfieber.it

Bei Wildunfällen-Notrufnummer 112 wählen

Die Straßen sind oft von Unsicherheit geprägt, besonders wenn es um Verkehrsunfälle geht. Viele Autofahrer reagieren auf die Angst vor einem Wildunfall, indem sie einfach davonfahren oder den Unfallort ignorieren. Diese Reaktion stellt nicht nur ein moralisches Dilemma dar, sondern kann auch schwerwiegende Folgen für die Betroffenen und die Gesellschaft insgesamt haben.
Zunächst ist es wichtig zu betonen, dass das Ignorieren eines Wildunfalls mehr als nur eine persönliche Entscheidung ist. Wenn ein Autofahrer nach einem Zusammenstoß mit einem Tier einfach weiterfährt, wird das leidende Tier oft nicht versorgt. Zum Beispiel kann ein verletztes Wildtier, das auf der Straße liegt oder schwer verletzt im Wald verschwindet, große Schmerzen erleiden und möglicherweise nicht überleben. Das Wohl der Tiere sollte in der Gesellschaft ein zentrales Anliegen sein. Es gibt zahlreiche Organisationen und Jagdaufseher mit Suchhunden, die sich um verletzte Tiere kümmern, doch diese Hilfe kann nur geleistet werden, wenn der Unfall gemeldet wird.


Ein weiterer Aspekt ist die gesellschaftliche Verantwortung. Wenn Autofahrer in einer Notsituation einfach davonfahren, sendet das eine Botschaft, dass es in Ordnung ist, sich aus der Verantwortung zu stehlen. Dies kann dazu führen, dass andere Verkehrsteilnehmer ebenfalls unachtsam werden. Eine Gemeinschaft, die sich umeinander kümmert und Verantwortung übernimmt, ist oft sicherer und stabiler. Beispielhaft zeigt sich dies in Städten, in denen eine Kultur des Mitgefühls und der Verantwortlichkeit gefördert wird; dort wird eher Hilfe geleistet und das Bewusstsein für Verkehrssicherheit gestärkt.

Nach einem Wildunfall sollte jeder Fahrer anhalten und die Situation beurteilen. Ein Beispiel dafür ist die häufige Begegnung mit Rehen und auch Rotwild auf ländlichen Straßen. Wenn ein Reh/Hirsch udgl.  angefahren wird, kann es oft schwer verletzt überleben. In solchen Fällen ist es wichtig, dass der Fahrer Hilfe ruft, um das Tier von seinem Leid zu befreien. Das Ignorieren solcher Situationen fördert nicht nur das Leiden der Tiere, sondern zeigt auch, dass Menschlichkeit und Mitgefühl in der Gesellschaft verloren gehen.
Ein Wildunfall kann für alle Beteiligten eine traumatische Erfahrung sein. Viele Autofahrer stehen nach einem solchen Vorfall unter Schock und zögern, die Notrufnummer 112 zu wählen. Diese Entscheidung hat gravierende Folgen, sowohl für die verletzten Tiere. Es ist von großer Bedeutung, die Gründe für dieses Verhalten zu verstehen und Lösungen zu finden, um die Notfallreaktion zu verbessern.
Ein wichtiger Grund, warum viele Autofahrer nach einem Wildunfall nicht anrufen, ist die Unsicherheit über die Situation. Oft wird angenommen, dass das Tier keine Hilfe benötigt. Studien zeigen jedoch, dass viele Tiere nach einem Zusammenstoß verletzt sind und dringend Hilfe benötigen.
Ein weiterer Grund, warum Autofahrer zögern, die Notrufnummer zu wählen, ist die Angst vor rechtlichen Konsequenzen. Einige Menschen befürchten, für den Unfall verantwortlich gemacht zu werden, selbst wenn es sich um einen unglücklichen Vorfall handelt. Diese Angst kann lähmend sein und dazu führen, dass Hilfe nicht in Anspruch genommen wird. Ein Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit zeigt, dass die Gesetzgebung in vielen Ländern Autofahrer schützt, die nach einem Wildunfall Hilfe rufen. Ein solcher rechtlicher Schutz sollte den Menschen die Angst nehmen, Hilfe zu leisten und die Situation zu melden.

Zusätzlich spielt auch die allgemeine Unkenntnis über den richtigen Umgang mit Wildunfällen eine Rolle. Viele Autofahrer wissen nicht, wie sie sich verhalten sollen, wenn sie ein Tier überfahren.

Die Notrufnummer 112 sollte umgehend gewählt werden, wenn ein Wildunfall passiert oder verletzte Tiere beobachtet werden.

Diese Handlung rettet nicht nur Leben, sondern sorgt auch für eine rechtzeitige Hilfe und Unterstützung.
Ein gut informierter Bürger weiß, dass ein Anruf unter der Nummer 112 nicht nur ein einfacher Schritt ist, sondern eine wichtige Maßnahme zum Schutz von Menschen und Tier darstellt.

Ein weiterer Aspekt ist die Verantwortung eines jeden Verkehrsteilnehmers. Wer einen Wildunfall verursacht oder ein verletztes Tier sieht, sollte nicht wegschauen. Die Natur und ihre Lebewesen verdienen Schutz und Respekt. In vielen Ländern gibt es Gesetze, die das Melden von Wildunfällen vorschreiben. Diese Regelungen sind wichtig, um die Tierpopulationen zu überwachen und deren Lebensräume zu schützen. Wenn beispielsweise ein verletztes Tier auf einer Straße liegt und niemand die Nummer 112 wählt, könnte dies nicht nur für das Tier, sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer vor allen für Motorradfahrer oder Radfahrer gefährlich werden.

Darüber hinaus ist das Thema Wildunfälle auch ein Hinweis auf den Zustand von Straßen und die Notwendigkeit von Sicherheitsmaßnahmen. Wenn Wildwechselbeschilderungen nicht vorhanden oder unzureichend sind, steigt das Risiko für Unfälle. Ein Beispiel aus der Schweiz zeigt, dass spezielle Wildbrücken und Zäune helfen können, die Tierüberquerungen zu lenken und somit Unfälle zu reduzieren. Diese Maßnahmen könnten nicht nur Leben retten, sondern auch die Anzahl der Wildunfälle verringern und die Sicherheit auf den Straßen erhöhen.
Zusätzlich spielt die Aufklärung eine wesentliche Rolle. Viele Menschen sind sich nicht bewusst, wie wichtig es ist, in solchen Situationen zu handeln. Schulen und Gemeinden könnten Informationsveranstaltungen anbieten, um das Bewusstsein für Wildunfälle zu schärfen.

 

Der Kuckuck ist zurück

Kuckuck Foto und © Kaser Burkhard

Kuckuck Foto und © Kaser Burkhard

Kuckuck, kuckuck…..! Dieser Ruf gehört zu einem das bekannteste heimische Vögeln.
Seine charakteristischen Laute sind nicht zu überhören. Sie brachten dem Kuckuck einen Ruf als Wahrsager ein. Ein bekannter Reim lautet: “Kuckuck, Kuckuck, sag mir doch, wie viel’ Jahre leb’ ich noch?”

Es gibt mehr als 140 verschiedene Kuckucksarten und 50 von ihnen betreiben Brutparasitismus. Dabei haben die meisten Kuckucksarten sich an die Umstände angepasst und sind bei der Eiablage zeitlich flexibel. Man vermutet, dass ein Kuckuck den Nestbau eines möglichen Wirtsvogels beobachtet und dabei die Reifung der Eier zeitlich synchronisiert. Legt der Wirtsvogel die Eier ab, ist es auch Zeit für den Kuckuck. Der Vogel ist gar in der Lage, ein fertiges Ei eine gewisse Zeit zu halten, bevor es abgelegt wird. Diese Fähigkeit verschafft die nötige zeitliche Flexibilität.
Der Kuckuck legt Eier in fremde Nester, das ist bekannt. Doch wussten Sie, dass die Weibchen die Eiablage aktiv hinauszögern können?

Jetzt im April ist er zu hören, der signifikante Kuckucksruf. Die Vögel sind aus ihrem Winterquartier in Afrika zurückgekehrt und bereichern bis August die Artenvielfalt hierzulande.

Kuckuck – Foto © You Tube

Der Kuckuck ist ein einsamer Zugvogel mit ausgeprägten Instinkten
Das Max-Planck-Institut hat in einer Studie die Flugwege des Kuckucks unter die Lupe genommen. Heraus kam, dass die Tiere kaum je ihre Flugroute ändern. Sie rasten auf ihrem Weg zurück nach Afrika stets an denselben Plätzen in Europa sowie der Sahelzone. Ein Kuckuck mit dem Sommerquartier Dänemark rastet zum Beispiel auf dem Rückweg nach Afrika in Italien, in der östlichen Sahelzone, an der Elfenbeinküste (Westafrika) und erreicht dann im Tschad sein Winterquartier. Anders als andere Vogelarten ist der Kuckuck ein Einzelgänger. Er bewältigt die 5.000 Kilometer lange Strecke meistens ganz allein. Die ist umso erstaunlicher, da auch junge Kuckucke den Weg auf Anhieb selbstständig finden.
Der Kuckuck gehört zu den bekanntesten Vögeln, selbst die Jüngsten können seinen Ruf nachahmen. Doch kaum jemand kann sagen, warum Wirtsvögel das Kuckucksei nicht bemerken und wie es dem cleveren Vogel gelingt, seine Eier unerkannt unterzubringen. Lesen Sie jetzt fünf spannende Fakten über den Kuckuck.

Kuckuckeier

Kuckuckseier – Der Kuckuck gleicht die eigenen Eier optisch an die Eier des Wirtsvogels an

Zeitpunkt der Eiablage abhängig vom Wirtsvogel
Der Kuckuck legt Eier in fremde Nester, das ist bekannt.  Die Eier der Wirtsvögel unterscheiden sich hinsichtlich der Größe und der Färbung erheblich voneinander, denn jede Vogelart hat ihre eigenen Eier. Warum bemerken die Wirtsvögel dann nicht das Kuckucksei? Es ist kaum zu glauben, aber der Kuckuck gleicht die eigenen Eier optisch an die Eier des Wirtsvogels an. Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Anpassung davon beeinflusst wird, von welcher Vogelart das Weibchen selbst ausgebrütet wurde.
Der Kuckuck legt seine Eier in fremde Nester. Dabei bevorzugt er beispielsweise die Nester von Rotkehlchen, Bachstelze, Zaunkönig und Hausrotschwanz. Die Eier sind im Durchschnitt 22,73 × 16,34 mm groß.  Damit sind sie meist etwas größer als die Eier der Wirtsvögel. In Färbung und Musterung gleichen die Kuckuckseier dem Gelege sehr gut, wie die folgenden Abbildungen von Gelegen mit Kuckuckseiern zeigen.
Erstaunliche Vielfalt: Gesprenkelt, bräunlich, blau… das Aussehen von Kuckuckseiern entspricht stets dem Gelege der Vögel, die der Brutparasit „betrügen will“. Der Kuckuck legt Eier in fremde Nester, das ist bekannt. Doch wie bringt der Kuckuck diese Bandbreite an unterschiedlichen Imitationen hervor? Einer genetischen Studie zufolge sind die weiblichen Tiere auf eine bestimmte Wirtsvogelart geprägt und vererben die entsprechende Ei-Optik.

Kuckuckskücken schlüpft zuerst

Maskerade: Kuckuck ähnelt Habicht
Diese Wirtstiere haben eine bestimmte Gemeinsamkeit: Sie sind allesamt kleiner als der Kuckuck und sie fürchten sich vor größeren Raubvögeln. Sie verwechseln den Kuckuck nach Vermutungen von Ornithologen mit einem Habicht, denn beide Vogelarten kennzeichnet ein Streifenmuster am Unterleib. Die ahnungslosen Wirtsvögel fliehen bei seinem Anblick und der Kuckuck hat freien Zugang zu den Nestern.

Kuckuckskücken mit spezieller Mulde auf dem Rücken
Es ist bekannt, dass ein frisch geschlüpfter Kuckuck die anderen Eier aus dem Nest wirft. Weniger bekannt ist aber, dass einige Kuckucksarten dafür eine speziell geformte Einbuchtung auf dem Rücken entwickelt haben. Gelingt es nicht, die anderen Eier aus dem Nest zu werfen, hat das Kuckuckskind trotzdem einen Vorteil. Es wächst schneller und verschafft sich damit einen lebenswichtigen Futtervorsprung.

Text: MARION ROHWEDDER

 

Wo dürfen Drohnen fliegen?

Die Landwirtschaft hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Wechselhafte Wetterbedingungen erfordern heutzutage eine frühzeitige und flexible Heuernte mit möglichst vielen Grasschnitten, um maximale Futtervorräte anlegen zu können. Dadurch wird der Mähzeitpunkt teilweise immer weiter nach vorn verlegt.
Rehe und andere Wildtiere können dieser rasanten Entwicklung nicht folgen und ihr natürliches Verhalten anpassen. Sie legen nach wir vor ihre Kitze im tiefen Gras ab, in der Annahme die Kleinen hier vor Fressfeinden und anderen Gefahren schützen zu können.
Jährlich sterben durch Mäharbeiten Tausende von Tieren. Da die Rehkitze und Junghasen bis zu einem gewissen Alter keinen Fluchtreflex haben, ist die Gefahr groß, vom Mähwerk erfasst und verstümmelt oder sogar getötet zu werden.

Allgemeine Anforderungen an ein System für die Rehkitzrettung, etc.
Zum zuverlässigen Auffinden von Rehkitzen in Wiesen hat sich die Nutzung von DROHNEN mit Thermalkameras- (Wärmebildkamera-) bewährt. Hierbei wird die Wärmedifferenz zwischen der Umgebung und der Körpertemperatur des jeweiligen Tieres genutzt. Daher beginnt die Rehkitzrettung mit der Drohne auch meistens in den frühen Morgenstunden, wenn die Umgebung noch nicht von der Sonne erwärmt wurde und die Körpertemperatur der Kitze sich deutlich von der Umgebung abhebt. Einzig die Wildschadenbegutachtung könnte allein durch eine RGB Kamera erfolgen, sofern der Anwendungszweck zusätzlich obige Anwendungsfälle abdecken soll, ist auch in diesem Fall eine Drohne mit Thermalkamera nötig.

Darf jeder eine Drohne fliegen? 

 

Drohnenflug Foto © Südtiroler Jagdportal

Kitzrettung mit Drohne und Wärmebildkamera Foto © Südtiroler Jagdportal

Bericht von Julia Koppelstätter  (Südtiroler Tagezeitung)

Über Südtirol fliegen immer mehr Drohnen. Die genaue gesetzliche Lage ist dabei nur wenigen bekannt. Was man als Drohnenpilot darf – und warum die Regeln in Südtirol meist besonders streng sind.

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Auch in Südtirol gibt es immer mehr Hobby-Drohnenpiloten. Doch weder Hobbypiloten noch Passanten oder Grundstücksbesitzer wissen über die genauen gesetzlichen Bestimmungen Bescheid. Auch Polizei und Förster sind nur selten informiert, behauptet Fly Südtirol, ein Unternehmen, das professionelle Drohnenaufnahmen mit geschulten Piloten durchführt.
Bei Flügen von Fly Südtirol, die fast ausschließlich kommerziell durchgeführt werden, kommt es des Öfteren vor, dass sie sich vor Spaziergängern, Wanderern oder Grundstücksbesitzern rechtfertigen müssen. „Sehr viele Leute reagieren ,allergisch‘ auf Drohnen. Viele sind genervt von den Drohnengeräuschen oder haben zum Teil Angst um ihre Privatsphäre“, erklärt Fabian Call, Koordinator von Fly Südtirol.
Oft sind die professionellen Piloten Beschimpfungen oder Drohungen ausgesetzt. Häufig wird auch damit gedroht, die Polizei zu rufen.
Besonders bei Events, die von Fly Südtirol begleitet werden, komme es zu Diskussionen, weiß Call: „Früher reagierte die Mehrheit der Eventteilnehmer sehr neugierig und interessiert, doch heutzutage kommen immer mehr Fragen auf und die Leute wollen Erklärungen. Prinzipiell ist es beispielsweise erlaubt, mit einer Drohne Aufnahmen zu machen, wo Personen sichtbar sind. Es ist jedoch sehr kompliziert, da dabei viele Faktoren zu berücksichtigen sind, zum Beispiel die Distanz zu den Personen und die Erkennbarkeit der Gesichter“, sagt der Koordinator bei Fly Südtirol.
In erster Linie habe das damit zu tun, dass die Passanten Hobbypiloten von professionellen Piloten nicht unterscheiden können. Dabei besitzen letztere die höchsten Flugscheine Italiens und sind somit mit den Vorschriften bestens vertraut. Deshalb wollen sie Hobbypiloten sowie auch alle anderen mit den Regeln bekannt machen.
„Bei den Drohnen gibt es grundsätzlich drei Gewichtsklassen: unter 250 Gramm, bis zu zwei Kilogramm, von zwei bis 25 Kilogramm. Bei der erstgenannten Gewichtsklasse benötigt man nur eine Versicherung und einen QR-Code, aber keinen Drohnenführerschein. Für die zwei letztgenannten Gewichtsklassen gibt es spezifische Führerscheine: A1-A3, A2, A2 Specifico. Je nach Gewichtsklasse und Führerschein gilt es außerdem bestimmte Vorschriften einzuhalten“, sagt der Koordinator bei Fly Südtirol.
Wolle man als Hobbypilot über ein privates Grundstück fliegen, brauche man dafür die entsprechende Drohne, die nicht mehr als 250 Gramm wiegen darf. Dafür ist kein Drohnenführerschein nötig, man muss allerdings 120 Meter über dem Gebäude fliegen. Hat man bereits einen Führerschein, ist es ohne diese Einschränkungen erlaubt.
Aktuell kann den Drohnenführerschein A1-A3 jeder online absolvieren, unterstreicht Call: „Man kann sich ganz einfach anmelden, ein Quiz machen und wenn man besteht, erhält man den Führerschein. Was aber noch lange nicht bedeutet, dass man damit legal überall fliegen darf.”

Drohnenflug - Foto © Südtiroler Jagdportal

Drohnenflug – Foto © Südtiroler Jagdportal

Zudem kommen noch die unzähligen Flugverbotszonen, die das legale Fliegen in Südtirol umso schwieriger machen. Diese sind nicht durch Hinweisschilder gekennzeichnet, sondern auf einer Karte sichtbar, nur an einzelnen Orten, wie dem Pragser Wildsee zum Beispiel, findet man ein solches Schild. Die Entscheidung über eine Flugverbotszone trifft die Flugaufsichtsbehörde ANAC: „Die italienische Flugaufsichtsbehörde ENAC entscheidet über die Flugverbotszonen, gibt entsprechende Informationen an D-Flight weiter, welche dementsprechend eine Karte erstellt, mit genauen Angaben zur jeweiligen Regelung der einzelnen Zonen. Jeder kann auf diese Karte Zugriff haben. Etwa die Hälfte der Einwohner in Südtirol leben in einer Flugverbotszone. Zudem gibt es eingeschränkte Flugzonen, die je nach Einteilung auf eine maximale Flughöhe von 25, 45 und 60 Metern beschränkt sind, und Drohnenaufnahmen nur mit dem Drohnenführerschein A2-Specifico erlaubt sind. In den dunkelroten Zonen, sprich den Flugverbotszonen, ist neben dem genannten Führerschein eine Genehmigung von Seiten der ENAC nötig, um mit der Drohne zu fliegen. Erst sobald man alle nötigen Flugscheine hat, kann man um eine Genehmigung bei der ENAC anfragen, wobei es nicht immer sicher ist, dass man auch eine bekommt.“
Doch wie Call berichtet, hätten nur wenige Personen in Südtirol die nötigen Flugscheine, um in den eingeschränkten Flugzonen und den Flugverbotszonen zu fliegen.
Würde Fly Südtirol zum Beispiel über einem Hotel in Meran fliegen wollen, müssten sie zuerst bei einem Gremium um Erlaubnis anfragen. Bis diese ausgestellt ist, kann das vier bis fünf Wochen dauern. Außerdem muss man dafür 200 Euro bezahlen.
Auch während des Flugs gelten strenge Regeln, sagt Call: „Wir sind während des Fluges mit einem Co-Piloten verbunden. Je nachdem wo wir fliegen, müssen wir immer mit jemandem in Kontakt sein: in Bozen mit dem Flughafen, in Meran mit dem Krankenhaus und so weiter.“
Welche Drohne dabei zum Einsatz kommt, hängt dabei vom Gewicht der Drohne und vom Flugschein des Piloten ab. Je größer die Drohne, desto höher ist der Anspruch für den entsprechenden Flugschein.
Während des Flugs in den Flugverbotszonen gelten strenge Regeln, sagt Call: „Wir sind während des Drohnenfluges mit einem Spotter verbunden. Je nachdem wo wir fliegen, müssen wir immer mit jemandem in Kontakt sein: in Bozen mit dem Flughafen, in Meran mit dem Krankenhaus und so weiter. “ Die Konsequenzen eines nicht legalen Flugs in einer Flugverbotszone, können hohe Geldstrafen und den Entzug der Lizenzen und des Fluggerätes mit sich ziehen.“

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Quelle:  dieser Bericht wurde uns freundlicherweise von der Neuen Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden) zur Verfügung gestellt.