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Die Geschichte der Jagd reicht bis in die Urgeschichte zurück. In der Antike und im Mittelalter entwickelten sich die Jagdmethoden weiter, ab 1500 wurde die Jagd zu einem Privileg des Adels und mit der Entwicklung von Feuerwaffen zu einem Sport für Wohlhabende. Die Errungenschaften der industriellen Revolution zogen neben gesellschaftlichen Veränderungen auch eine Neuregulierung der Jagd und ein Bewusstsein für Natur- und Artenschutz nach sich. Seit dem 20. Jahrhundert gewinnen ethische Fragen über den Umgang mit Tieren und den Schutz bedrohter Arten an Bedeutung.

Die Ausstellung “Jäger und Gejagte – Die Geschichte der Jagd” führt die Besucher auf eine faszinierende Reise durch die Entwicklung der Jagdmethoden und Techniken von den Anfängen bis in die Gegenwart und beleuchtet dabei die Bedeutung der Jagd im gesellschaftlichen, künstlerischen und politischen Kontext.

Gezeigt werden Leihgaben aus der Brunnenburg in Dorf Tirol, aus dem Museum Zeitreise Mensch in Kurtarsch, vom Südtiroler Jagdverband in Bozen, vom Südtiroler Archäologiemuseum sowie Volkskundemuseum und Leihgaben aus privater Hand. Bemerkenswerth ist die große Anzahl von ausgestellten Südtiroler Tiergarten sowie die historischen Jagdwaffen, Alltagsgegenstände und Trophäen.

Die Ausstellung ist vom 03. April bis 01. November 2026 im Kornkasten der Burg Taufers täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet.