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Hubertusfeier im Jagdrevier Mühlbach 2024

Die Hubertusfeier mit Hasenjagd in Mühlbach-Südtirol

Die traditionelle Hubertusfeier in Mühlbach-Südtirol ist ein faszinierendes Fest, das tief in der Kultur und Tradition der Region verwurzelt ist. Jedes Jahr im November, wenn die Natur sich auf den Winter vorbereitet, kommen Jäger, Familien und Freunde zusammen, um den heiligen Hubertus zu ehren. Dieser gilt als Schutzpatron der Jäger und wird oft mit der Legende in Verbindung gebracht, dass er bei einer Jagd eine Vision von einem majestätischen Hirsch hatte, der ihn auf den rechten Weg führte.

Die Hubertusfeier, ein Fest zu Ehren des heiligen Hubertus, ist in vielen Regionen Europas ein vertrauter Brauch, doch in Mühlbach erlangt sie eine ganz besondere Bedeutung. In der malerischen Kulisse der Südtiroler Berge versammelt sich die Gemeinschaft, um das Zusammenspiel von Natur, Tradition und Jagd zu zelebrieren. Die Hasenjagd, die im Rahmen dieser Feierlichkeiten durchgeführt wird, ist nicht nur ein Ereignis, sondern auch eine Gelegenheit, die Bindungen innerhalb der Jägerschaft zu stärken und alte Traditionen lebendig zu halten.

Kontrolle der Waffenpässe, Versicherung und Einzahlungsbestätigung

Die Hubertusfeier beginnt am frühen Morgen mit der Kontrolle der Waffenpässe, Versicherung und Ausstellung der Gastkarten im Vereinshaus von Vals. Jägerinnen und Jäger, gekleidet in traditioneller Jagdbekleidung, versammeln sich und werden in kleinere Gruppen aufgeteilt. Der Höhepunkt der Feier ist die Hasenjagd, bei der erfahrene Jäger und ihre Hunde auf die Spur der scheuen Tiere stöbern. Die Hasenjagd ist in Mühlbach besonders beliebt und wird von der Jägerschaft gepflegt. Sie erfolgt in einem festgelegten Bereich, der sorgfältig ausgewählt wurde. Hierbei kommt es nicht nur auf den Erfolg an, sondern auch auf die Fähigkeiten der Jagdhunde, die oft im Mittelpunkt stehen. Diese Hunde sind speziell ausgebildet und unterstützen die Jäger bei der Spurensuche und dem Aufspüren der Hasen.

Die Jagd ist ein Akt der Wertschätzung gegenüber der Natur. Die Teilnehmer zeigen Respekt vor den Tieren, was in den letzten Jahren zu einem verstärkten Fokus auf nachhaltige Jagdpraktiken geführt hat. Während die Jagd voranschreitet, wird die Gemeinschaft durch gemeinsame Erlebnisse geschweißt – jeder Schuss, jedes Aufeinandertreffen mit einem Hasen wird zu einem Teil der Erzählung, die die Jägerschaft miteinander teilen.
Die Gemeinschaft spielt eine zentrale Rolle während der Hubertusfeier. Es ist eine Zeit des Zusammenkommens, des Austauschs von Geschichten und Erlebnissen, und des Feierns der Gemeinschaft.
Nach der Jagd versammeln sich alle Teilnehmer zu einem festlichen Mittagessen, wobei die Hasenstrecke zur Schau gestellt wird. Das Essen ist nicht nur eine Stärkung, sondern auch ein Symbol für den respektvollen Umgang mit der Natur, der in der Tradition der Hubertusfeier verwurzelt ist. Bei guten Gesprächen und fröhlichem Lachen wird der Tag in geselliger Runde ausklingen, und alte Geschichten über die Jagd werden neu erzählt und gebührend gefeiert. Es wurden auch Nicht-Jäger eingeladen, um die Traditionen kennenzulernen und zu erleben, wie wichtig der respektvolle Umgang mit der Natur ist. Die Einbindung jüngerer Generationen trägt dazu bei, dass das Wissen und die Werte über Jagd und Natur von Generation zu Generation weitergegeben werden.
In Mühlbach werden unter den 27 geladenen Jäger/innen die Gastkarten kostenlos ausgestellt, aber dafür sollte die anwesende Jägerschaft (70 Jäger und Jägerinnen) mit dem Kauf einiger Lose den Aufwand der Hegeschau unterstützen. Die Verlosung sollte auch ein Highlight des Abends werden. Zahlreiche Preise warteten darauf, von den glücklichen Gewinnern entgegengenommen zu werden. Von Sachpreisen über Gutscheine für lokale Restaurants bis hin zu aufregenden Outdoor-Erlebnissen – für jeden war etwas dabei.
Als die Lose gezogen wurden, herrschte gespannte Stille. Jeder Teilnehmer hielt den Atem an, während der Revierleiter von Mühlbach Michael Fischnaller die ersten Nummern verkündete. Lachen und Jubel erfüllten den Raum, als die ersten Gewinner auf die Bühne traten und ihre Preise entgegennahmen. Die Stimmung war ausgelassen und fröhlich, und die Hubertusfeier versprach, ein unvergessliches Erlebnis für alle Anwesenden.

Durch die Hubertusfeier wird nicht nur ein Brauch lebendig gehalten, sondern auch das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Respekt gegenüber der Umwelt gestärkt. So bleibt die Hubertusfeier in Mühlbach ein bedeutendes Ereignis, das die Herzen der Jägerschaft berührt, die Gemeinschaft zusammenführt und noch lange in Erinnerung bleibt.

 

Siehe eine grössere Auflösung unter YOU TUBE – klicke HIER 

 

Bericht: WP – Südtiroler Jagdportal

 

 

Stacheldrähte – Eine unsichtbare Gefahr für Tier und Mensch

In einer Welt, in der wir oft von der Natur abgeschottet leben, sind es manchmal die unsichtbaren Gefahren, die die größte Bedrohung darstellen. Stacheldrähte, einst als praktisches Mittel zur Abgrenzung von Eigentum oder zur Sicherung von Grenzen gedacht, haben sich als ernsthafte Gefahr für sowohl Tiere als auch Menschen erwiesen. Dieses Thema verdient unsere Aufmerksamkeit, denn die negativen Auswirkungen von Stacheldraht sind weitreichend und oft tragisch.
Zunächst einmal ist es wichtig zu verstehen, wie Stacheldrähte funktionieren und warum sie gefährlich sind. Diese Drähte sind mit scharfen Spitzen ausgestattet, die dazu dienen, unbefugte Personen oder Tiere abzuhalten. Hunde, die neugierig sind oder einfach nur spielen möchten, können jedoch leicht in Kontakt mit diesen Stacheln kommen. Verletzungen sind oft schwerwiegend und reichen von oberflächlichen Schnittwunden bis hin zu tiefen, infizierten Wunden, die eine tierärztliche Behandlung erfordern.

Stacheldrähte wurden ursprünglich im späten 19. Jahrhundert entwickelt, um Weiden abzustecken und Vieh zu schützen. Doch mit der Zeit hat sich ihre Anwendung ausgeweitet – von militärischen Zäunen bis hin zu Grenzabsperrungen. Was als praktische Lösung begann, hat sich in vielen Fällen in eine potenzielle Falle verwandelt. Tiere, die in ihrer natürlichen Umgebung umherstreifen, sind oft nicht in der Lage, die Gefahren von Stacheldraht zu erkennen. Verletzungen durch den Draht sind häufig und können für die betroffenen Tiere fatale Folgen haben. Wildtiere, die versuchen, Zäune zu überwinden, bleiben oft hängen und erleiden schwere Verletzungen oder verhungern, während sie gefangen sind.
Aber nicht nur Tiere sind betroffen. Auch Menschen sind in Gefahr. In ländlichen Gebieten werden oft Stacheldrähte verwendet, um Grundstücke voneinander abzugrenzen. Unachtsamkeit kann hierbei zu Verletzungen führen, insbesondere bei Kindern, die möglicherweise neugierig sind und auf die Zäune klettern. Darüber hinaus kommt es immer wieder zu schweren Unfällen, wenn Menschen und Tiere in der Dunkelheit auf Stacheldraht stoßen.
Ein weiteres, oft übersehenes Problem ist die psychologische Auswirkung von Stacheldrahtzäunen. Diese können ein Gefühl der Bedrohung und Isolation hervorrufen, sowohl für Menschen, die in der Nähe leben, als auch für die Tiere, die in den angrenzenden Gebieten leben. Die Errichtung von Stacheldrahtzäunen kann auch das soziale Gefüge in Gemeinden beeinträchtigen, indem sie den Zugang zu natürlichen Ressourcen und Lebensräumen einschränken.
Ein Beispiel für die extreme Gefährlichkeit von Stacheldraht ist die Situation an einigen Grenzen der Welt. Menschen, die in der Hoffnung auf ein besseres Leben die gefährlichen Überquerungen wagen, sind oft den scharfen Kanten von Stacheldrahtzäunen ausgesetzt. Dies zeigt, dass die Gefahren von Stacheldraht nicht nur physischer Natur sind, sondern auch soziale und humanitäre Dimensionen haben.

Stacheldrähte verletzen vor allem Jagdhunde  – Eine kritische Betrachtung

Hunde und vor allen Jagdhunde sind nicht nur Haustiere, sie sind treue Begleiter und Familienmitglieder. Ihre Sicherheit und ihr Wohlbefinden sollten für jeden Hundebesitzer oberste Priorität haben. Doch in vielen Teilen der Welt sind Stacheldrähte, oft als Sicherheitsmaßnahme eingesetzt, eine ständige Gefahr für unsere vierbeinigen Freunde. Diese Barrieren, die in erster Linie zum Schutz von Eigentum gedacht sind, können fatale Folgen für die Gesundheit von Hunden haben.
Darüber hinaus können diese Verletzungen nicht nur physische Schmerzen verursachen, sondern auch psychische Traumata bei den betroffenen Tieren hinterlassen. Ein Hund, der einmal in einen Stacheldraht geraten ist, kann in Zukunft Angst vor bestimmten Orten oder Situationen entwickeln. Dies kann zu Verhaltensproblemen führen, die ebenfalls das Zusammenleben mit dem Tier erschweren.
Ein weiterer Aspekt, der oft übersehen wird, ist die Verantwortung der Hundebesitzer. Es liegt in ihrer Pflicht, ihre Hunde vor solchen Gefahren zu schützen. Dies kann durch die Wahl eines geeigneten Geheges oder durch die Verwendung alternativer Sicherheitsmaßnahmen geschehen. Anstatt auf Stacheldrähte zurückzugreifen, könnten Zäune mit glatten Oberflächen eingesetzt werden, die sowohl sicher als auch tierfreundlich sind. Außerdem sollten Hunde in Bereichen gehalten werden, in denen sie nicht in Gefahr geraten können.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Stacheldrähte weit mehr sind als nur ein einfaches Material zur Abgrenzung. Sie stellen eine ernsthafte Gefahr für Nutz-Haus- Wildtiere und Menschen dar und sollten nicht leichtfertig eingesetzt werden. Es ist an der Zeit, dass wir uns der negativen Auswirkungen bewusst werden und solche Gefahren beseitigen. Die Natur und die Menschen (Wanderer, Radfahrer, Sportler), die in ihr leben, verdienen es, in einer Umgebung zu existieren, die nicht durch Gefahren wie Stacheldraht bedroht wird. Ein Umdenken in der Verwendung solcher Materialien könnte dazu beitragen, eine sicherere und harmonischere Koexistenz zwischen Menschen und Natur zu schaffen.

 

 

Die Almen, diese malerischen Hochflächen in den Alpen, sind nicht nur Lebensraum für zahlreiche Pflanzen und Tiere, sondern auch ein bedeutendes Element der traditionellen Landwirtschaft. Hier wird oft Vieh gehalten, und die Weiden sind von essenzieller Bedeutung für die Ernährung der Tiere. Doch inmitten dieser idyllischen Landschaften erheben sich immer wieder Stacheldrähte, die das Bild stören und Fragen aufwerfen. Warum sind sie in diesen sensiblen Ökosystemen noch immer erlaubt?

Es lässt sich sagen, dass Stacheldrähte eine ernsthafte Gefahr für Menschen und Tiere darstellen und sowohl physische als auch psychische Verletzungen verursachen können. Es ist unsere Verantwortung als Hundebesitzer, sicherzustellen, dass unsere Tiere in einer sicheren Umgebung leben, die ihnen keinen Schaden zufügt. Indem wir alternative Sicherheitsmaßnahmen in Betracht ziehen und uns bewusst mit den Risiken auseinandersetzen, können wir dazu beitragen, das Wohlbefinden unserer treuen Begleiter zu gewährleisten. Letztendlich sollten wir uns immer daran erinnern, dass der Schutz unserer Hunde nicht nur eine Pflicht, sondern auch eine Herzensangelegenheit ist.

Ich kann es immer noch nicht verstehen,  warum vor allen in den Almen immer noch Stacheldrähte montiert werden, denn mit der heutigen Technik und vor allen ein normaler Draht- oder Holzzaun würde die Gefahr minimieren und vor allen sehr viele Unfälle und Tierqualen vermeiden.

 

 

 

Rehbockabschuss in Laien

Die Jägerin Maria Ploner erlegte am 30. Juni d.J. um 20 Uhr beim Feldgschliererhof in Lajen Ried einen kapitalen Rehbock.

Die Freude war gross als sie auf ca. 180 Meter steil berab einen perfekten Blattschuß anbringen konnte. Auch die Bergung war sehr schweisstreibend, aber das Jagdglück übertraf alle Strapazen.

Es war ein wunderschönes Jagderlebnis

Ein Weidmannsheil an die Jägerin MARIA PLONER