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Events und Highlights selber eintragen

 

Sie haben die Möglichkeit, Ihre eigenen Events und Highlights selber einzutragen zu ändern oder zu löschen!

Geben Sie einfach die relevanten Informationen wie Datum, Uhrzeit, Ort und eine kurze Beschreibung ein.

Sie können auch Bilder Flyer oder Links zu weiteren Informationen hinzufügen. Ihre Einträge werden dann in unserem Veranstaltungskalender oder Highlight-Bereich angezeigt, damit andere Nutzer davon erfahren können.

So können Sie Ihre eigenen Events und Highlights teilen und andere daran teilhaben lassen. Viel Spaß beim Eintragen!

 

Gewehre einschießen mit Jagdbeginn

Eine wichtige Aufgabe für Jäger und Jägerinnen

 

 

Die Jagd ist eine uralte Tradition, die nicht nur zur Nahrungsbeschaffung dient, sondern auch den Erhalt und die Kontrolle der Wildbestände gewährleistet. Um das Wild effektiv und ethisch zu erlegen, ist es unerlässlich, dass Jäger und Jägerinnen ihre Gewehre vor dem Jagdbeginn einschießen. Diese wichtige Aufgabe sichert nicht nur die Präzision und Effektivität des Schusses, sondern trägt auch zur Sicherheit bei.

Gemäß Rundschreiben des Quästors und des Landeshauptmannes von Südtirol ist das Einschießen der Büchse im Revier während der allgemeinen Jagdzeit (1. Mai bis 31. Jänner des darauffolgenden Jahres) gestattet. Das Einschießen der Büchse im Revier gilt als Jagdausübung. Somit dürfen nur jene Personen die Büchse im Revier einschießen, die dort zur Jagdausübung berechtigt sind.

Das Einschießen eines Gewehrs vor dem Jagdbeginn ist von großer Bedeutung, da es dem Jäger oder der Jägerin ermöglicht, die Präzision und Genauigkeit seines oder ihres Schusses zu optimieren. Ein korrekt eingeschossenes Gewehr stellt sicher, dass das Wild schnell und ethisch erlegt wird und unnötiges Leiden vermieden wird. Zusätzlich sorgt das Einschießen eines Gewehrs für eine erhöhte Sicherheit während der Jagd, da es das Risiko von Fehlschüssen und damit verbundenen Gefahren minimiert.
Der Prozess des Einschießens eines Gewehrs erfordert Geduld, Sorgfalt und Genauigkeit. Zunächst sollte der Jäger oder die Jägerin sicherstellen, dass das Gewehr in einwandfreiem Zustand ist und alle Komponenten richtig funktionieren. Dies umfasst eine Überprüfung der Visiereinrichtungen, des Abzugs und des Laufs. Sobald das Gewehr überprüft wurde, kann der Einschießprozess beginnen.
Beim Einschießen eines Gewehrs werden in der Regel Zielscheiben verwendet, um die Präzision des Schusses zu testen. Der Jäger oder die Jägerin wählt eine bestimmte Entfernung, beispielsweise 100 oder 200Meter, und zielt auf die Zielscheibe. Es ist wichtig, dass der Jäger oder die Jägerin eine stabile Schießposition einnimmt, um genaue Ergebnisse zu erzielen. Nach jedem Schuss wird das Ziel überprüft, um festzustellen, ob Anpassungen an der Visiereinrichtung vorgenommen werden müssen. Dieser Vorgang wird wiederholt, bis das Gewehr optimal eingeschossen ist und die Schüsse das gewünschte Ziel treffen.

Durch das Einschießen des Gewehrs wird sichergestellt, dass die Schüsse das gewünschte Ziel treffen und eine effektive Jagd ermöglichen.

Es ist wichtig, Gewehre vor dem Jagdbeginn einzuschießen, da dies mehrere Vorteile mit sich bringt:

  1. Präzision: Durch das Einschießen des Gewehrs können Sie sicherstellen, dass Ihre Schüsse genau und präzise sind. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Sie das Wild schnell und effektiv erlegen, ohne unnötiges Leiden zu verursachen. Ein korrekt eingeschossenes Gewehr ermöglicht es Ihnen, Ihre Treffgenauigkeit zu verbessern und das Wild mit einem sauberen Schuss zu erlegen.
  2. Vertrautheit: Das Einschießen des Gewehrs ermöglicht es Ihnen, sich mit der Handhabung und dem Verhalten des Gewehrs vertraut zu machen. Sie können die Abzugsreaktion, den Rückstoß und andere Aspekte des Gewehrs kennenlernen, um eine bessere Kontrolle über Ihre Schüsse zu haben. Dies trägt zur Sicherheit bei und hilft Ihnen, sich während der Jagd selbstsicherer und kompetenter zu fühlen.
  3. Zielfernrohrkalibrierung: Wenn Sie ein Zielfernrohr verwenden, ist es wichtig, es einzuschießen, um sicherzustellen, dass es richtig kalibriert ist. Durch das Einschießen des Gewehrs können Sie die Zielpunkte justieren und sicherstellen, dass das Zielfernrohr genau auf das Ziel ausgerichtet ist. Dies ist entscheidend, um genaue Schüsse abzugeben und das Wild effektiv zu treffen.
  4. Sicherheit: Ein korrekt eingeschossenes Gewehr minimiert das Risiko von Fehlschüssen und unvorhersehbaren Abweichungen. Durch das Einschießen stellen Sie sicher, dass das Gewehr ordnungsgemäß funktioniert und zuverlässig ist. Dies trägt dazu bei, Unfälle oder gefährliche Situationen während der Jagd zu vermeiden und die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten.

Zusammenfassend ist das Einschießen von Gewehren vor dem Jagdbeginn wichtig, um die Präzision und Effektivität des Schusses zu optimieren, die Sicherheit während der Jagd zu gewährleisten und eine verantwortungsbewusste Jagdpraxis zu fördern. Es ist eine Aufgabe, der Jäger und Jägerinnen die gebührende Aufmerksamkeit schenken sollten, um sowohl das Wild als auch sich selbst zu schützen und eine erfolgreiche Jagderfahrung zu gewährleisten.Es ist eine verantwortungsvolle Praxis, die dazu beiträgt, eine ethische und erfolgreiche Jagd durchzuführen. Indem Sie Ihr Gewehr vor der Jagd einschießen, stellen Sie sicher, dass Sie effektiv jagen und das Wild respektvoll erlegen können.

ACHTUNG:

Es ist nicht erlaubt, die Waffen nach dem Einschießen, unbeaufsichtigt im Auto zu verstauen, auch nicht, wenn Waffen im Futteral verpackt werden, da ein Auto nicht als sicherer Aufbewahrungsort angesehen wird. Wenn mehrere Personen gemeinsam unterwegs sind, muss zumindest eine Person im Fahrzeug oder in unmittelbarer Nähe desselben bleiben.
Das ordnungsgemäße und sichere Aufbewahren von Gewehren ist von großer Bedeutung, um Unfälle, Diebstahl und unbefugten Zugriff zu verhindern.  Mehr dazu im Südtiroler Jagdportal unter Waffenrechliche Bestimmungen

Häufige Fragen zur Jagd in Südtirol,  siehe auch auf der WEB-Seite des Südtiroler Jagdverbandes

 

Text: WP Südtiroler Jagdportal

 

Jahresvollversammlung des Südtiroler Jagdverbandes in Abtei

Jagd ist mehr als nur Tiere erlegen

 

Über 130 Revierleiter und zwei Revierleiterinnen trafen sich am Freitag, 3. Mai 2024 zu ihrer Jahresvollversammlung in Abtei. Landesjägermeister Günther Rabensteiner dankte den Repräsentanten der Jagdreviere für ihren gewissenhaften Einsatz bei der Erfüllung der vorgeschriebenen Abschusspläne und zum Wohle der Jagd, des Wildbestandes und der Natur.

Einige der Südtiroler Reviere tun sich im Lebensraumschutz, bei der Kitzrettung, in der Wissensvermittlung und Sensibilisierung für das Wild besonders hervor. „Um diesen Einsatz zu würdigen, wird der SJV im nächsten Jahr einen eigenen Umweltpreis ausgeloben. Die „Goldene Auerhenne“ wird jedes Jahr an ein Revier vergeben, das sich in diesen Bereichen engagiert“, kündigte Rabensteiner an.

Auch Luis Walcher, Landesrat für Land- und Forstwirtschaft lobte die Jägerinnen und Jäger für ihren wertvollen Beitrag zur Vermittlung von Wissen. „Kaum jemand kennt den Wald so gut wie die Jäger, sie schauen auf die Natur und das Wild“, so Walcher, der sich auch von den Zahlen zur ehrenamtlichen Tätigkeit der Jägerinnen und Jäger beeindruckt zeigte.

Als Landesrat für Umwelt- und Naturschutz ist der Lebensraumschutz auch für Landesrat Peter Brunner ein Herzensanliegen, das er gemeinsam mit der Jägerschaft voranbringen will. „Die Politik muss eine gute Basis für die Entfaltung der Jagd schaffen“, ist LR Brunner überzeugt und überbrachte die Grüße der Landesregierung.

Die Referentin des Abends, Jagdwirtin Christine Fischer listete die vielen Leistungen auf, welche die Jäger für die Gesellschaft übernehmen: Sie ernten das gesunde, regionale Wildfleisch, leisten als Naturpädagogen einen Beitrag gegen die Naturentfremdung, sind kulturelle Bewahrer der jagdlichen Traditionen und Partner im Kampf gegen den Klimawandel, indem sie beim Umbau der Wälder eine Schlüsselrolle in Kooperation mit der Forstbehörde übernehmen. Jäger sind als Tierschützer in der Kitzrettung und bei Wildunfällen im Einsatz, sind aktive Förderer der Nachhaltigkeit und nutzen die Wildbestände so, dass diese auch für nachkommende Generationen erhalten bleiben. Sie sind Dienstleister für die Gesellschaft, wenn es um Wildtiere in der Stadt, um Seuchenprävention oder um invasive Arten geht.

Sorgen bereiten den Jägern derzeit allerdings die langen Wartezeiten bei der Verlängerung der Waffenpässe. Wegen Personalmangels in der zuständigen Behörde warten Jäger mitunter
monatelang auf dieses wichtige Dokument, ohne das es nicht möglich ist, die Jagd auszuüben. „Wenn Jäger monatelang nicht zur Jagd gehen können, wird es für uns auch schwierig, unser Abschuss- Soll zu erfüllen“, fürchtet der Landesjägermeister.

Günther Rabensteiner, Landesjägermeister ®Bild VV SJV 2024

„Die teils extrem langen Wartezeiten für die Verlängerung des Waffenpasses beschäftigen uns Jäger nach wie vor. Zum Teil warten die Jäger 5 Monate und länger auf das Dokument, ohne welches sie nicht auf die Jagd gehen dürfen. Unser Gespräch mit dem neuen Quästor Sartori und mit Landeshauptmann Kompatscher stimmt uns zuversichtlich. In Zukunft sollen Mitarbeiter der Landesverwaltung helfen, den Personalnotstand bei der Bearbeitung der Waffenpässe zu überbrücken.“

Landesjägermeister Günther Rabensteiner dankte auch den Jagdaufsehern und Hundeführern des Landes sowie dem Präsidenten und dem Schriftführer der Abschussplankommission Eduard Weger und Josef Wieser für ihren Einsatz und freut sich über die gute Zusammenarbeit mit den Landesabteilungen Forstdienst und Landwirtschaft, mit dem Amt für Wildtiermanagement und dem Südtiroler Bauernbund.

 

 

 

 

 

Referentin Christine Fischer nahm die Jäger in die Pflicht: „Wir Jäger müssen der Öffentlichkeit erklären, dass wir einen Dienst an der Gesellschaft und an der Natur leisten.“ ® Bild VV SJV 2024

 

Der Männerchor Abtei umrahmte gemeinsam mit der Jagdhornbläsergruppe „Ladinia“ die Feier ® Bild VV SJV 2024

 

 

Text und Fotos: SÜDTIROLER JAGDVERBAND

Danke für die Zusendung

Jagdbeginn

Die Jagdsaison, die in vielen Ländern am 1. Mai beginnt, ist ein aufregender Zeitpunkt für Jäger und Naturfreunde.

 

In den meisten Revieren wird der 1. Jagdtag zum einschießen der Gewehre genutzt.
Bevor die eigentliche Jagd beginnt, ist es entscheidend, die Gewehre auf die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten des Jägers einzustellen. Dazu gehört das Anpassen der Zieloptik, die Überprüfung der Visierung und die richtige Justierung des Abzugs. Darüber hinaus ist es ratsam, das Einschießen der Gewehre regelmäßig zu wiederholen, um sicherzustellen, dass die Treffgenauigkeit erhalten bleibt. Durch regelmäßiges Training und Einschießen kann der Jäger sein Können verbessern und seine Schusstechnik optimieren.
Insgesamt ist das Einschießen der Gewehre ein unverzichtbarer Teil der Jagdvorbereitung. Es stellt sicher, dass der Jäger über ein gut eingestelltes und präzises Gewehr verfügt und somit die Grundlage für eine ethisch vertretbare und erfolgreiche Jagd schafft.

 

Während dieser Saison haben Jäger die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten zu testen, ihre Kenntnisse über die Tierwelt zu erweitern und die Natur in ihrer ganzen Pracht zu erleben.
Ein erfolgreiches Jagdjahr bedeutet nicht nur, eine gute Beute zu erlegen, sondern auch die Natur zu respektieren und zu schützen. Jäger sind sich bewusst, dass sie Teil eines größeren Ökosystems sind und dass ihr Handeln Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt hat. Daher ist es wichtig, verantwortungsbewusst zu jagen und die Jagdgesetze und -regeln zu beachten.
Die Jagd bietet jedoch nicht nur die Möglichkeit, Wildtiere zu erlegen, sondern auch die Gelegenheit, die Natur intensiv zu erleben. Jäger sind oft frühmorgens oder in den Abendstunden unterwegs, wenn die Natur erwacht oder zur Ruhe kommt. Sie können die Geräusche des Waldes hören, die frische Luft atmen und beobachten, wie sich die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum bewegen.
Darüber hinaus ist die Jagd auch eine soziale Aktivität, bei der Jäger sich treffen, Erfahrungen austauschen und gemeinsam Zeit in der Natur verbringen können. Es ist eine Gelegenheit, Freundschaften zu pflegen und sich mit anderen Jägern über ihre Erfahrungen und Erlebnisse auszutauschen.
Ein erfolgreiches Jagdjahr bedeutet also nicht nur das Erlegen von Wild, sondern auch das Erleben und Schätzen der Natur. Es ist eine Zeit, in der Jäger ihre Leidenschaft für die Natur und das Wildleben ausleben können und gleichzeitig Verantwortung für den Naturschutz übernehmen.

Das Team vom Südtiroler Jagdportal wünscht allen Jägerinnen und Jägern einen guten Anblick und vor allen eine unfallfreie Jagdsaison