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Wildunfälle sind vermeidbar

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 Mit den ändernden Umweltbedingungen (Ernte von Maisfeldern), Beunruhigung der Wildtiere durch den Menschen (Freizeitbeschäftigungen) und auch durch die stets steigende Anzahl an Fahrzeugen steigt das Risiko von Wildunfällen untertags bzw. Dämmerung und Nacht auf den Straßen und auf den Bahngleisen.
Wie anerkannte Statistiken zeigen, gab es in der Saison 2018/2019 österreichweit ca. 76.000 Wildunfälle, das heißt, dass sich auf den Straßen Österreichs alle 7 Minuten ein Unfall mit einem Wildtier ereignet. Der durchschnittliche Versicherungsschaden pro Unfall am PKW betrug ca. 1.600, – Euro.

Mit der Weiterentwicklung unserer bestehenden Systeme haben wir mit dem DAY & NIGHT Wildwarner den optimalen Schutz zur Vermeidung von Wildunfällen.

Unsere Wildwarner, sind optische bzw. akustisch-optische Geräte, die das Wild sowohl AM TAG als auch IN DER NACHT davon abhalten, vor herannahenden Fahrzeugen die Straße oder Bahngleis zu überqueren. Zum anderen muss auch die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer gewährleistet sein, als auch das Tierleid so gut wie möglich verhindert werden.
Unsere Produkte haben sowohl OPTISCHE als auch AKUSTISCHE Warnsignale – sind VOLLKOMMEN WARTUNGSFREI, LANGLEBIG und SOFORT EINSETZBAR.
Das Wild wird durch die vom Wildwarnreflektor ausgesendeten Lichtblitze verunsichert und hat Angst, die Straße plötzlich zu überqueren, wenn sich ein Fahrzeug nähert.

Handeln Sie jetzt – wir beraten Sie gerne Zudem stehen wir Ihnen gerne, als Pioniere der Wildwarnsysteme seit 2003, mit Kompetenz und viel Erfahrung zur Seite und helfen Ihnen, die Straßen optimal gegen Wildunfälle abzusichern.

Vorteile der akustischen Wildwarner
  • Das akustische Signal ist im weiten Umkreis besonders für das Wild gut hörbar.
    Die Kombination zwischen optisch-akustischen Wildwarnern spricht gleichzeitig den Seh- und Hörsinn des Wildes bei Gefahr an!
  • Durch moderne Solartechnologie völlig wartungsfrei!
  • Das in der Frequenz, in Abhängigkeit von der Außentemperatur, verändernde akustische Signal schließt eine Gewöhnung des Wildes aus.
Optische Wildwarnreflektoren zum Schutz von Mensch und Wild!

Neue Generation der Wildwarnreflektoren mit integrierten Spiegeln und deutlich verbesserte Beleuchtungsleistung.

Neue Version erstmalig in zweifarbigem Weiß-Blau zur Optimierung der Lichtleistung.
Konform dem italienischen Straßenkodex, da KEINE Blendung des Verkehrs durch die Spiegelsysteme auftritt, welche bei Ausführungen mit Prismen oder Folien der Fall ist. Diese Varianten sind ohne entsprechende Homologierung nicht zulässig und daher haftet im Falle eines Unfalles der Straßenbetreiber.
Geeignet für jede Geländeform
Spiegelgeometrie erzeugt Lichtblitze: Stroboskop-Effekt
Blau-Weiß-Kombination wird von Tieren am intensivsten wahrgenommen

Die Reflektorflächen bestehen aus kleinen, unterschiedlich zueinander angeordneten Spiegelflächen. Diese erzeugen bei Lichteinwirkung durch Fahrzeuge viele Lichtblitze, dadurch entsteht ein bewegtes Licht (kein homogenes).

Die Reflektoren sind so konzipiert, dass durch spezielle Anwendung und Winkelung der Spiegelfacetten das Scheinwerferlicht ausschließlich von der Straße weg (90°) reflektiert wird und somit ein Blenden von Verkehrsteilnehmern ausgeschlossen ist. Dadurch konform dem italienischen Straßenkodex und daher für die Installation zulässig.

Ein Gewöhnungseffekt des Wildes ist auf Grund der unterschiedlichen Stärke und Ausrichtung der Lichtblitze ausgeschlossen.

 

Beratung und Infos bei Firma P&O GmbH, 39050 Völs am Schlern –  Tel: 0471 1726376

 

Siehe die Primäre Homepage www.po-bz.it oder klicke auf die Bilder 

Mailto-Link an info@po-bz.it 

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Wildwarnreflektor – SEITE ZUM DOWNLOAD

Gewehre einschießen mit Jagdbeginn

Eine wichtige Aufgabe für Jäger und Jägerinnen

 

 

Die Jagd ist eine uralte Tradition, die nicht nur zur Nahrungsbeschaffung dient, sondern auch den Erhalt und die Kontrolle der Wildbestände gewährleistet. Um das Wild effektiv und ethisch zu erlegen, ist es unerlässlich, dass Jäger und Jägerinnen ihre Gewehre vor dem Jagdbeginn einschießen. Diese wichtige Aufgabe sichert nicht nur die Präzision und Effektivität des Schusses, sondern trägt auch zur Sicherheit bei.

Gemäß Rundschreiben des Quästors und des Landeshauptmannes von Südtirol ist das Einschießen der Büchse im Revier während der allgemeinen Jagdzeit (1. Mai bis 31. Jänner des darauffolgenden Jahres) gestattet. Das Einschießen der Büchse im Revier gilt als Jagdausübung. Somit dürfen nur jene Personen die Büchse im Revier einschießen, die dort zur Jagdausübung berechtigt sind.

Das Einschießen eines Gewehrs vor dem Jagdbeginn ist von großer Bedeutung, da es dem Jäger oder der Jägerin ermöglicht, die Präzision und Genauigkeit seines oder ihres Schusses zu optimieren. Ein korrekt eingeschossenes Gewehr stellt sicher, dass das Wild schnell und ethisch erlegt wird und unnötiges Leiden vermieden wird. Zusätzlich sorgt das Einschießen eines Gewehrs für eine erhöhte Sicherheit während der Jagd, da es das Risiko von Fehlschüssen und damit verbundenen Gefahren minimiert.
Der Prozess des Einschießens eines Gewehrs erfordert Geduld, Sorgfalt und Genauigkeit. Zunächst sollte der Jäger oder die Jägerin sicherstellen, dass das Gewehr in einwandfreiem Zustand ist und alle Komponenten richtig funktionieren. Dies umfasst eine Überprüfung der Visiereinrichtungen, des Abzugs und des Laufs. Sobald das Gewehr überprüft wurde, kann der Einschießprozess beginnen.
Beim Einschießen eines Gewehrs werden in der Regel Zielscheiben verwendet, um die Präzision des Schusses zu testen. Der Jäger oder die Jägerin wählt eine bestimmte Entfernung, beispielsweise 100 oder 200Meter, und zielt auf die Zielscheibe. Es ist wichtig, dass der Jäger oder die Jägerin eine stabile Schießposition einnimmt, um genaue Ergebnisse zu erzielen. Nach jedem Schuss wird das Ziel überprüft, um festzustellen, ob Anpassungen an der Visiereinrichtung vorgenommen werden müssen. Dieser Vorgang wird wiederholt, bis das Gewehr optimal eingeschossen ist und die Schüsse das gewünschte Ziel treffen.

Durch das Einschießen des Gewehrs wird sichergestellt, dass die Schüsse das gewünschte Ziel treffen und eine effektive Jagd ermöglichen.

Es ist wichtig, Gewehre vor dem Jagdbeginn einzuschießen, da dies mehrere Vorteile mit sich bringt:

  1. Präzision: Durch das Einschießen des Gewehrs können Sie sicherstellen, dass Ihre Schüsse genau und präzise sind. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Sie das Wild schnell und effektiv erlegen, ohne unnötiges Leiden zu verursachen. Ein korrekt eingeschossenes Gewehr ermöglicht es Ihnen, Ihre Treffgenauigkeit zu verbessern und das Wild mit einem sauberen Schuss zu erlegen.
  2. Vertrautheit: Das Einschießen des Gewehrs ermöglicht es Ihnen, sich mit der Handhabung und dem Verhalten des Gewehrs vertraut zu machen. Sie können die Abzugsreaktion, den Rückstoß und andere Aspekte des Gewehrs kennenlernen, um eine bessere Kontrolle über Ihre Schüsse zu haben. Dies trägt zur Sicherheit bei und hilft Ihnen, sich während der Jagd selbstsicherer und kompetenter zu fühlen.
  3. Zielfernrohrkalibrierung: Wenn Sie ein Zielfernrohr verwenden, ist es wichtig, es einzuschießen, um sicherzustellen, dass es richtig kalibriert ist. Durch das Einschießen des Gewehrs können Sie die Zielpunkte justieren und sicherstellen, dass das Zielfernrohr genau auf das Ziel ausgerichtet ist. Dies ist entscheidend, um genaue Schüsse abzugeben und das Wild effektiv zu treffen.
  4. Sicherheit: Ein korrekt eingeschossenes Gewehr minimiert das Risiko von Fehlschüssen und unvorhersehbaren Abweichungen. Durch das Einschießen stellen Sie sicher, dass das Gewehr ordnungsgemäß funktioniert und zuverlässig ist. Dies trägt dazu bei, Unfälle oder gefährliche Situationen während der Jagd zu vermeiden und die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten.

Zusammenfassend ist das Einschießen von Gewehren vor dem Jagdbeginn wichtig, um die Präzision und Effektivität des Schusses zu optimieren, die Sicherheit während der Jagd zu gewährleisten und eine verantwortungsbewusste Jagdpraxis zu fördern. Es ist eine Aufgabe, der Jäger und Jägerinnen die gebührende Aufmerksamkeit schenken sollten, um sowohl das Wild als auch sich selbst zu schützen und eine erfolgreiche Jagderfahrung zu gewährleisten.Es ist eine verantwortungsvolle Praxis, die dazu beiträgt, eine ethische und erfolgreiche Jagd durchzuführen. Indem Sie Ihr Gewehr vor der Jagd einschießen, stellen Sie sicher, dass Sie effektiv jagen und das Wild respektvoll erlegen können.

ACHTUNG:

Es ist nicht erlaubt, die Waffen nach dem Einschießen, unbeaufsichtigt im Auto zu verstauen, auch nicht, wenn Waffen im Futteral verpackt werden, da ein Auto nicht als sicherer Aufbewahrungsort angesehen wird. Wenn mehrere Personen gemeinsam unterwegs sind, muss zumindest eine Person im Fahrzeug oder in unmittelbarer Nähe desselben bleiben.
Das ordnungsgemäße und sichere Aufbewahren von Gewehren ist von großer Bedeutung, um Unfälle, Diebstahl und unbefugten Zugriff zu verhindern.  Mehr dazu im Südtiroler Jagdportal unter Waffenrechliche Bestimmungen

Häufige Fragen zur Jagd in Südtirol,  siehe auch auf der WEB-Seite des Südtiroler Jagdverbandes

 

Text: WP Südtiroler Jagdportal

 

Jahresvollversammlung des Südtiroler Jagdverbandes in Abtei

Jagd ist mehr als nur Tiere erlegen

 

Über 130 Revierleiter und zwei Revierleiterinnen trafen sich am Freitag, 3. Mai 2024 zu ihrer Jahresvollversammlung in Abtei. Landesjägermeister Günther Rabensteiner dankte den Repräsentanten der Jagdreviere für ihren gewissenhaften Einsatz bei der Erfüllung der vorgeschriebenen Abschusspläne und zum Wohle der Jagd, des Wildbestandes und der Natur.

Einige der Südtiroler Reviere tun sich im Lebensraumschutz, bei der Kitzrettung, in der Wissensvermittlung und Sensibilisierung für das Wild besonders hervor. „Um diesen Einsatz zu würdigen, wird der SJV im nächsten Jahr einen eigenen Umweltpreis ausgeloben. Die „Goldene Auerhenne“ wird jedes Jahr an ein Revier vergeben, das sich in diesen Bereichen engagiert“, kündigte Rabensteiner an.

Auch Luis Walcher, Landesrat für Land- und Forstwirtschaft lobte die Jägerinnen und Jäger für ihren wertvollen Beitrag zur Vermittlung von Wissen. „Kaum jemand kennt den Wald so gut wie die Jäger, sie schauen auf die Natur und das Wild“, so Walcher, der sich auch von den Zahlen zur ehrenamtlichen Tätigkeit der Jägerinnen und Jäger beeindruckt zeigte.

Als Landesrat für Umwelt- und Naturschutz ist der Lebensraumschutz auch für Landesrat Peter Brunner ein Herzensanliegen, das er gemeinsam mit der Jägerschaft voranbringen will. „Die Politik muss eine gute Basis für die Entfaltung der Jagd schaffen“, ist LR Brunner überzeugt und überbrachte die Grüße der Landesregierung.

Die Referentin des Abends, Jagdwirtin Christine Fischer listete die vielen Leistungen auf, welche die Jäger für die Gesellschaft übernehmen: Sie ernten das gesunde, regionale Wildfleisch, leisten als Naturpädagogen einen Beitrag gegen die Naturentfremdung, sind kulturelle Bewahrer der jagdlichen Traditionen und Partner im Kampf gegen den Klimawandel, indem sie beim Umbau der Wälder eine Schlüsselrolle in Kooperation mit der Forstbehörde übernehmen. Jäger sind als Tierschützer in der Kitzrettung und bei Wildunfällen im Einsatz, sind aktive Förderer der Nachhaltigkeit und nutzen die Wildbestände so, dass diese auch für nachkommende Generationen erhalten bleiben. Sie sind Dienstleister für die Gesellschaft, wenn es um Wildtiere in der Stadt, um Seuchenprävention oder um invasive Arten geht.

Sorgen bereiten den Jägern derzeit allerdings die langen Wartezeiten bei der Verlängerung der Waffenpässe. Wegen Personalmangels in der zuständigen Behörde warten Jäger mitunter
monatelang auf dieses wichtige Dokument, ohne das es nicht möglich ist, die Jagd auszuüben. „Wenn Jäger monatelang nicht zur Jagd gehen können, wird es für uns auch schwierig, unser Abschuss- Soll zu erfüllen“, fürchtet der Landesjägermeister.

Günther Rabensteiner, Landesjägermeister ®Bild VV SJV 2024

„Die teils extrem langen Wartezeiten für die Verlängerung des Waffenpasses beschäftigen uns Jäger nach wie vor. Zum Teil warten die Jäger 5 Monate und länger auf das Dokument, ohne welches sie nicht auf die Jagd gehen dürfen. Unser Gespräch mit dem neuen Quästor Sartori und mit Landeshauptmann Kompatscher stimmt uns zuversichtlich. In Zukunft sollen Mitarbeiter der Landesverwaltung helfen, den Personalnotstand bei der Bearbeitung der Waffenpässe zu überbrücken.“

Landesjägermeister Günther Rabensteiner dankte auch den Jagdaufsehern und Hundeführern des Landes sowie dem Präsidenten und dem Schriftführer der Abschussplankommission Eduard Weger und Josef Wieser für ihren Einsatz und freut sich über die gute Zusammenarbeit mit den Landesabteilungen Forstdienst und Landwirtschaft, mit dem Amt für Wildtiermanagement und dem Südtiroler Bauernbund.

 

 

 

 

 

Referentin Christine Fischer nahm die Jäger in die Pflicht: „Wir Jäger müssen der Öffentlichkeit erklären, dass wir einen Dienst an der Gesellschaft und an der Natur leisten.“ ® Bild VV SJV 2024

 

Der Männerchor Abtei umrahmte gemeinsam mit der Jagdhornbläsergruppe „Ladinia“ die Feier ® Bild VV SJV 2024

 

 

Text und Fotos: SÜDTIROLER JAGDVERBAND

Danke für die Zusendung