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Schusszeichen

Schusszeichen

Beim Schuss auf Schalenwild sollte der Jäger die „Schusszeichen“ beachten: Am Zeichnen des Wildes erkennt man, ob und wie das Wild getroffen oder ob gefehlt wurde. Auch nach dem Schuss liegt das Wild nicht immer im Feuer

Das Reagieren des Wildes kurz nach dem Schuss bezeichnet man als Schusszeichen. Die Reaktionen des Wildes sind je nachdem welches Körperteil oder welches Organ getroffen wurde, mehr oder weniger typisch. Aber man sollte sich nicht darauf verlassen, es gibt auch Abweichungen von der Regel. Auch bei rasanten und kleinkalibrigen Geschossen zeichnet Wild nicht unbedingt typisch. Stärkere Stücke und Sauen zeichnen wenig oder gar nicht. Schusszeichen sind deshalb nur ein Hinweis.
Diese Beobachtungen lassen für uns in Verbindung mit den Pirschzeichen am Anschuss den Schluss zu, ob das Wild tödlich getroffen wurde oder nur ein Lauf- oder Streifschuss vorliegt, wenn das Wild nicht im Feuer liegen sollte. Zu den Schusszeichen gehört auch der sogenannte Kugelschlag.

Pirschzeichen

Pirschzeichen sind die von einem Stück Schalenwild am und um den Anschuss sowie auf der Flucht- und Wundfährte hinterlassenen Zeichen, die Aufschluss darüber geben können, wo das Geschoss getroffen hat. Die wichtigsten Pirschzeichen sind:

  • Schweiß
  • Schnitt- und Risshaar
  • Knochensplitter
  • Schwarten-, Deckenteile und Hautfetzen
  • Haare und Borsten
  • Teile innerer Organe (beispielsweise Leberstücke)
  • Pansen – und Gescheideinhalt.
  • aber auch Eingriffe und Ausrisse der Schalen
  • zerbrochene Äste oder abgestreiftes Laub oder Nadeln.

Generell gilt, dass man Schalenwild nur beschießen sollte, wenn es breit steht oder breit und ruhig zieht. Das gibt die Gewähr für die Abgabe eines sicheren Schusses auf die Kammer. Dabei sollte nicht auf zu große Entfernungen geschossen werden.

Zeichnen im Schuss

Beim Schuss auf das Haupt, den Träger, die Wirbelsäule oder das Becken: In diesem Fall bricht das Wild im Schuss urplötzlich zusammen und kommt nicht mehr auf die Läufe. Meist kann man dann davon ausgehen, dass der Schuss entsprechend sitzt. Notfalls ist ein Fangschuss abzugeben.
Wird durch das Geschoss nur ein Dornfortsatz der Wirbelsäule getroffen und die Wirbelsäule nicht zertrümmert (Schuss durch die „Federn“)oder wird nur die Trophäe getroffen, bricht das Wild ebenfalls urplötzlich zusammen, liegt auf dem Rücken und schlegelt. Es wird aber schon nach kurzer Zeit des Benommenseins wieder hoch und flüchtet zunehmend schneller. Die Nachsuche wird entsprechend schwierig und führt oft nicht zum Erfolg.
Bei Weidwund-Schüssen reagiert das Wild je nach Sitz des Schusses unterschiedlich. Wird das große Gescheide, der Weidsack, die Leber oder die Nieren getroffen, zeichnet das Wild mit Krümmen des Rückens und geht schwer krank, nicht hochflüchtig, ab. Es wird sich alsbald niedertun. Solche Stücken sollte man krank werden lassen und nicht aus dem Wundbett hochmachen. Für die notwendige Nachsuche ist eine Pause von mindestens drei Stunden einzuhalten. Das gilt auch für Schüsse durch das kleine Gescheide. Solche Schüsse quittiert das Wild oft durch Ausschlagen mit den Hinterläufen. Weidwund-Schüsse führen selten zum augenblicklichen Verenden oder zum Verbleiben des Wildes am Anschuss. Die Stücke sollten nur mit einem firmen Schweißhund nachgesucht werden. Es ist eine Unsitte, zuerst selbst zu suchen und nachdem alles zertreten und „verstänkert“ wurde, einen erfahrenen Schweißhunde-Führer um Hilfe zu bitten.
Klagt ein Stück Wild unmittelbar im Schuss, liegt meist ein Schuss auf einen Laufknochen vor oder die Nieren wurden getroffen. Auch in diesen Fällen muss das Wild Ruhe haben und krank werden, bevor eine Nachsuche angesetzt werden kann. Schwache Sauen klagen gelegentlich, auch wenn kein Knochenschuss vorliegt.
Bei Schüssen in die Kammer liegt in den meisten Fällen das Stück am Anschuss oder es bricht nach kurzer Flucht in der Fährte zusammen. Bei Tiefblatt- oder Herzschüssen kommt es zu einer steilen, rasenden Flucht, bis das Gehirn blutleer wird, die – vor allem bei sehr rasanten, gelegentlich auch großkalibrigen Geschossen – zirka 100 Meter andauern kann.
Entscheidend ist für das Verbleiben am Anschuss, dass das Geschoss seine Energie an den Wildkörper abgibt und sowohl beim Ein- als auch beim Ausschuss eine entsprechende Schockwirkung hinterlässt. Ruhig verhoffende, äsende oder ziehende Stücke reagieren stärker auf den Schock als hochflüchtige Stücke, etwa auf der Drückjagd.

Wichtigster Hinweis: Schweiß

Schweiß am Anschuss oder in der Fluchtfährte weist in der Regel auf einen Treffer hin. Die Menge des Schweißes ist ein guter Hinweis, aber nicht immer ein sicherer.
Hat das Stück schräg gestanden oder geäst, kann sich nach dem Schuss die Decke oder Schwarte über den Schusskanal schieben, wodurch nur wenig Schweiß austritt. Anhand der Konsistenz, der Farbe und der Beimischungen des Schweißes kann man Rückschlüsse auf den Sitz des Schusses treffen.
Beim Lungenschuss findet man blasigen, hellroten Lungenschweiß, es können auch Lungenstücke beigemischt sein. Dagegen ist Herzschweiß dunkler und nicht blasig. Leberschweiß ist sehr körnig.
Es empfiehlt sich auch den Schweiß zwischen den Fingern zu reiben und daran zu riechen. Weidwund-Schüsse kann man beispielsweise riechen, weil Panseninhalt mit dem Schweiß vermischt ist.
Knochensplitter sollte man immer gründlich untersuchen und voneinander unterscheiden lernen. Bei Laufschüssen werden immer Splitter von Röhrenknochen zu finden sein, die man von Knochensplittern der Rippen unterscheiden kann.

Bericht-Quelle: Deutsche Jagdzeitung

Vogelarten

Einheimische Vogelarten – Überblick über die häufigsten einheimischen Vögel in unseren Gärten und Wäldern

Egal ob im Garten, auf dem Land, Wald, auf Wiesen oder Bäumen – sogar mitten in der Großstadt – bei uns leben zahlreiche Vögel. Dank verschiedenster Lebensräume – vom Hochgebirge bis zum Wattenmeer – leben bei uns nachgewiesenermaßen 510 heimische Vogelarten! Bis zu 40 dieser einheimischen Vogelarten besuchen regelmäßig Gärten, Vorgärten und Balkone und lassen sich daher sehr gut beobachten.

Wer dem Treiben unserer gefiederten Freunde gerne zuschaut und dem Gesang der heimischen Vögel gerne lauscht, hat auch oft das Bedürfnis zu wissen welche Vogelart das überhaupt ist. Nicht zuletzt auch um den Gartenbewohnern im Winter das artgerechte Vogelfutter anbieten zu können. Passiert auch mir immer wieder, dass ich im Wald/ Garten einen wunderschönen Gesang eines Vogels höre,  aber ihn nicht zuordnen kann, darum haben wir auch versucht viele Vogelstimmen zu  aktivieren.

Um eine Vogelart leicht zu identifizieren sollten Sie sich generell auf die äußerlichen Erkennungsmerkmale wie Gestalt, Größe, Gefiederfarbe, Verhalten und zusätzlich auf den Gesang konzentrieren. Auf diesen Seiten findet ihr einige Vögel/Vogelarten , die man häufig sieht und hört.

– Die wichtigsten Singvögel finden sie bei NABU.de 
– In Südtirol bejagbare Vogelarten, siehe unter “Jagd in Südtirol/Jagdkalender”

Turmfalke

Der Turmfalke (Falco tinnunculus) ist Vogel des Jahres 2007.

Turmfalke: links Männchen und rechts Weibchen

Man kann ihn in ganz Europa beobachten und sehen und man zählt ihn zu den Kurzstreckenziehern. Er gehört zu unseren einheimischen Vogelarten. Der Gerfalke ist weltweit der größte Falke. In Mitteleuropa sind Turmfalken typische Vögel der Kulturlandschaft. Häufig sind sie in Stadt und Landkreis zu beobachten, wo sie sich hoch oben an Gebäuden, vorzugsweise an Kirchtürmen, niederlassen. Nicht umsonst bezeichnen sie die Menschen auch als Mauer-, Dom- oder Kirchfalken. Turmfalken waren ursprünglich Felsbrüter; heutzutage nutzen sie in menschlichen Siedlungsgebieten vor allem hohe Gebäude wie Kirchtürme, Fabrikschornsteine und Hochhäuser zur Brut. An Gebäuden finden sie Nistmöglichkeiten in Mauer- und Fensternischen oder hinter Schallöffnungen von Kirchtürmen. Gelegentlich brüten sie auch in Bäumen, wobei sie alte Nester von Rabenvögeln oder anderen Greifvögeln übernehmen. Turmfalken nisten in der Regel einzeln, selten auch in Kolonien. Die unmittelbare Umgebung des Nistplatzes wird stark verteidigt, ebenso die Nahrungsreviere.
Bei uns ist der Turmfalke noch weit verbreitet, ist aber seit den Sechzigerjahren in den Niederungen wesentlich seltener geworden. Schuld daran sind die ausgeräumten, intensiv genutzten Landschaften, wodurch das Nahrungsangebot und die Nistmöglichkeiten abgenommen haben.

Aussehen vom Turmfalken: Turmfalken erreichen eine Körperlänge von ca. 35 cm und eine Flügelspannweite von ca. 75 cm, wobei die Weibchen geringfügig größer sind als die Männchen. Die beiden Geschlechter unterscheiden sich deutlich durch ihre Färbung: Zwar ist bei beiden die Oberseite rotbraun und die Unterseite cremefarben mit schwarzen Flecken, jedoch sind beim Männchen Kopf und Schwanz grau gefärbt, während die Weibchen eine durchgängig braune Färbung aufweisen. Der Schnabel ist bei beiden an der Basis gelblich und an der Spitze grau, die Füße sind gelb mit schwarzen Krallen. Junge Turmfalken Weibchen und Männchen sehen fast gleich aus, der Unterschied lieg in der Größe und im Gewicht. Jungvögel sehen den adulten Weibchen zum Verwechseln ähnlich. Das Gefieder vom jungen Männchen gerändert sich bei der nächsten Mauser. Turmfalken sind ungefähr 38 cm groß und sie können bis zu 15 Jahre alt werden. Man kann sie im Frühjahr gut beim Balzflug beobachten. Man hört dann ihre Rufe schon von weitem. Die Nahrung der Falken ist vielseitig. Turmfalken ernähren sich von Wühlmäusen, Käfern, großen Insekten, Eidechsen, Regenwürmern und kleinen Vögeln (z.B. Blaumeise, Grünfink). Charakteristisch für Turmfalken sind die langen, schmalen Flügel und der abgerundete Schwanz. Im Flug werden die Schwanzfedern dicht aneinandergelegt, sodass er ganz schmal erscheint.
Auf ihrem Speiseplan stehen Wühlmäuse an erster Stelle, die meistens beim Rüttelflug erspäht werden. Hat der Turmfalke eine Maus entdeckt, dann geht er im Sturzflug runter. Die Geschwindigkeit im Sturzflug und Geradeausflug im ist wesentlich langsamer als beim Wanderfalken. Turmfalken haben sehr gute Augen und sehen auch Insekten im Flug. Ihre Sehkraft ist um einiges besser als bei uns Menschen. Um Energie zu sparen wird im Winter vom Ansitz aus nach Beute Ausschau gehalten. Wenn die Nahrung (Wühlmäuse) Im Winter knapp ist werden auch Vögel erbeutet. Was fressen Turmfalken? Häufiger konnten wir auch schon beobachten, dass sich die Turmfalken Regenwürmer suchen. Wenn die Nahrung (Mäuse) knapp wird, wird sich von Regenwürmern und Vögeln ernährt. Die Gewölle, auch Speiballen genannt werden an der Uni untersucht. Die Gewölle vom Turmfalken sehen ziemlich mickrig aus, wenn die Nahrung ausschließlich aus vielen Regenwürmern besteht

Turmfalke Paarung: Die Turmfalken haben eine Jahresbrut im Zeitraum von April bis Juli. Turmfalken brüten in Elster- und Krähennestern, Kirchtürmen und auch in eigens für Falken gebauten Nisthilfen. Sie legen 4 bis 7 Eier/Gelegegröße und brüteten ca. 30 Tage. Die Nestlingsdauer beträgt in der Regel 33 Tage. Danach werden sie noch 30 Tage mit Nahrung versorgt, bis die jungen Turmfalken selbstständig jagen können und dann das Revier ihrer Eltern: Wenn die Jungen noch klein sind, werden sie ausschließlich vom Weibchen gefüttert, das die Beute mit dem Schnabel zerkleinert und gleichmäßig unter dem Nachwuchs verteilt. Älteren Nestlingen wird dann aber die Beute als Ganzes übergeben, so dass die Jungen oft in Streit darüber geraten und bei schlechter Beuteversorgung immer wieder die Schwächsten auf der Strecke bleiben.

Verhalten: Der Turmfalke verhält sich wie viele andere Vögel, wenn sie das Nest verlassen haben. Die ersten Tage bleiben sie noch am Brutplatz zusammen. Nach dem verlassen des Brutortes, halten sich die jungen Männchen und jungen Weibchen von einander getrennt auf. Die jungen Weibchen sind größer und stärker und die Männchen hätten dass Nachsehen, wenn sie miteinander spielen, denn dann könnten die Weibchen die Männchen verletzen. Vieles wird von den Eltern oder von den Geschwistern gelernt. Einer macht etwas vor und der andere macht es nach. Sie probieren vieles aus, z.B. ob es fressbar ist.   Auch junge Turmfalken haben ihren Spaß. Wie kleine Kinder toben sie herum und anschließend wird gemeinsam am Brutplatz ausgeruht oder geschnäbelt. Das Schnäbeln, oder den anderen an den Füßen zu knabbern gehört zur späteren Partnerbindung und die Jungen üben das schon mal.    Um die soziale Bindung in der Familie zu festigen, wird dem anderen an den Füssen geknabbert. Dieses Verhalten kann man bei vielen verschiedenen Greifvögeln und Eulen beobachten.

Turmfalke bei der Jagd: er Turmfalke ist vor allem für seine Jagdweise bekannt: Plötzlich stellt er sich im Flug gegen den Wind und verharrt dank dem Rüttelflug (siehe Foto links)  und dem breitgefächerten Schwanz erstaunlich lange an der gleichen Stelle, um nach Mäusen Ausschau zu halten. Jagdgebiete der Turmfalken sind offene Flächen mit lückiger oder kurzer Vegetation wie Wiesen, Weiden oder extensiv genutztes Grünland. In der Stadt jagen sie über Gärten, Parks, Friedhöfen oder Sportplätzen Im Stadtzentrum brütende Turmfalken fliegen mehrere Kilometer weit, um zu ihren Jagdgebieten zu gelangen. Ihr Beutespektrum reicht von Großinsekten bis zu Eidechsen und Mäusen, die den größten Teil ihrer Nahrung ausmachen. Vor allem im Winter, bei geschlossener Schneedecke, jagen Turmfalken auch kleinere Vögel. Ihre Jagdstrategie ändert sich je nach Jahreszeit: Im Winter erspähen sie ihre Beute hauptsächlich von einem Ansitz aus, im Sommer aus dem typischen Rüttelflug. Dabei stehen sie mit gefächertem Schwanz in einer Höhe von 10 bis 20 Metern regelrecht in der Luft, bis sie ein Beutetier entdeckt haben. Dann stürzen sie sich hinunter, bremsen kurz vor dem Boden ab und greifen zu. Turmfalken jagen in ihrem Lebensraum häufig vom Ansitz aus oder im Suchflug. Sie gehören zu den Greifvögeln die in der Luft auf der Stelle stehen und rütteln, um Mäuse zu erspähen. Wenn die Jagd nach Mäusen erfolglos ist, jagen sie auch Singvögel, Großinsekten und Käfer. Man kann Turmfalken häufig in Schwalbenkolonien beobachten, wie sie Jungvögel jagen, die gerade ihr Nest verlassen haben. Damit junge Turmfalken die Treffsicherheit bei der Jagt erlangen, fliegen sie zuerst Steine an, als sei der Stein ihre Beute (Maus). Vom Ansitz aus wird sich ein geeigneter Stein ausgesucht, den sie dann anfliegen. Dieses Verhalten könnt Ihr Euch auch bei der Aufzucht junger Seeadler und Uhus auf Wanderschaft ansehen. In den ersten Tagen gehen die Jungvögel gemeinsam auf die Jagd. Sobald einer etwas entdeckt hat, sind die Anderen sofort zur Stelle. Es werden auch gemeinsame Flugübungen durchgeführt Der schnellste schnappt sich die Maus, und nimmt sofort die Beutestellung ein. Wie man hier gut auf dem nächsten Bild sehen kann, rechts ist der Glückliche mit der Maus und die anderen Jungen bleiben gelassen beim Turmfalken Weibchen sitzen. Hieraus kann man schließen, dass genügend Nahrung vorhanden ist — sonst würde es vielleicht, wie viele immer sagen, bei 5 jungen Turmfalken Machtkämpfe um die Nahrung geben. Ich habe noch nie bei meinen Beobachtungen, bei Greifvögeln, Kämpfe um die Nahrung gesehen

Feinde: sind insbesondere Steinmarder, die sich an den Eiern oder Jungvögeln vergreifen. Den Altvögeln kann schon einmal zum Verhängnis werden, dass sie mit ihrem auffälligen Rüttelflug dem Habicht oder Wanderfalken ins Auge stechen. Turmfalken müssen sich genauso wie die Uhus, vor Krähen in acht nehmen. Sie werden genauso gemobbt. Zu ihren Feinden gehören unter anderem der Sperber, der Habicht, der Marder, der Wanderfalke, der Uhu und der Mensch.

Der Ruf: Die Stimme der Turmfalken wird von den meisten mit kikiki oder tititi bezeichnet. Den Turmfalken erkennt man schon von weitem, am Himmel, an seinen spitzen Flügeln und dauerndem rütteln. Das Turmfalken Weibchen ist durchgehend rostbraun und quergebändert

Turmfalke Steckbrief:

Wissenschaftlicher Name: Falco tinnunculus
Italienischer Name: Gheppio
Familie: Falkenartige (Falconidae)
Gattung: Falken (Falco)
Geschlechtsbestimmung: Weibchen sind größer
Größe: 38cm
Gewicht: 300g
Flügelspannweite: 82 cm
Brutplatz: Baum, Gebäude, Nistkasten, Nisthilfe
Brut: 1 Jahresbrut
Fortpflanzung/Paarungszeit: März bis Mai
Brutzeit: April bis Juli
Anzahl der Eier/Gelegegröße: 4-7
Brutdauer: 30 Tage
Nestlingsdauer: 33 Tage
Nahrung: Wühlmäuse, Käfer, Insekten, Regenwürmer, Vögel
Alter: 15 Jahre Lebenserwartung
Zugvogel: Ja
Liste der Feinde: Uhu, Habicht, Marder, Krähe, Mensch, Klimawandel, Wetter, Merkmale: Große dunkle Augen, rüttelt oft, Außenflügel dunkel

Ein Teil vom Text entnommen vom Fotografen,  und Autor Gerhard Brodowski