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Fotovideoshow3-2026

Siehe: YOU TUBE INSTAGRAM ODER TIK TOK  – mit verschiedenen Versionen 

Bericht: Foto- und Videoshows im März

Im Monat März präsentieren wir auf unserer Homepage erneut eine vielfältige Auswahl an Foto- und Videoshows rund um das Thema Wildtiere und Jagd. Die Beiträge geben spannende Einblicke in die Natur sowie in die verantwortungsvolle Ausübung der Jagd.

Neben eindrucksvollen Aufnahmen von Wildtieren in ihrem natürlichen Lebensraum zeigen die Inhalte auch die Tätigkeiten von Jägern und Jägerinnen. Dabei wird sowohl die enge Verbindung zur Natur als auch die Bedeutung der Jagd im ökologischen Gleichgewicht dargestellt.

Unser Ziel ist es, interessierten Besucherinnen und Besuchern einen authentischen und informativen Einblick in diese Themenwelt zu bieten. Die Kombination aus MUSIK, Bildern und Videos ermöglicht es, Eindrücke lebendig und anschaulich zu vermitteln.

Über Verbesserungsvorschläge, Anregungen oder Feedback zu unseren Beiträgen würden wir uns sehr freuen. Ihre Meinung ist uns wichtig, um unser Angebot kontinuierlich weiterzuentwickeln.

 

 


 

 


 

 


 

 


 

 


 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Drohnenkauf wird vom Land unterstützt

Im Südtiroler Landtag sind einstimmige Beschlüsse eher eine Seltenheit, doch während der Sitzung am Mittwoch zeigte sich eine bemerkenswerte Einigkeit zwischen den verschiedenen Parteien. Der Landtag stimmte einstimmig dafür, die Anschaffung von Drohnen zur Rettung von Rehkitzen in der Zukunft aktiv zu fördern. Der Antrag wurde von dem Abgeordneten Andreas Colli eingebracht und fand breite Unterstützung.

Rehkitzrettung mit Drohne – Foto Michael Stecher

Die Jägerschaft in Südtirol investiert jedes Jahr gemeinsam mit Landwirten, Jagdaufsehern und engagierten Freiwilligen erheblich Zeit und Mühe, um Rehkitze und anderes Jungwild vor der Mähsaison in Sicherheit zu bringen. Immer mehr Jagdreviere in der Region setzen dabei auf moderne Technik, insbesondere auf Drohnen, die mit Wärmebildkameras ausgestattet sind, um die Tiere effizient zu lokalisieren.
Trotz der offensichtlichen Vorteile ist die Anschaffung solcher Drohnen mit hohen Kosten verbunden, und eine öffentliche Förderung gab es bisher nicht. Für die Jahre 2025 und 2026 konnte jedoch die Stiftung Sparkasse als wertvoller Unterstützer gewonnen werden. Erfreulicherweise wird nun auch das Land in der Zukunft die Jagdreviere unterstützen und somit einen wichtigen Beitrag zum Schutz des Wildes leisten.

Drohnen spielen eine entscheidende Rolle bei der Rettung von Rehkitzen, indem sie es den Jägern ermöglichen, die Tiere effizienter zu lokalisieren. Ausgestattet mit Wärmebildkameras können die Drohnen die Rehkitze in den Wiesen erkennen, bevor diese mit Mähmaschinen bearbeitet werden. Diese Technologie verbessert die Chancen, die Jungtiere rechtzeitig in Sicherheit zu bringen, und reduziert das Risiko, dass sie während der Mahd verletzt oder getötet werden. Die Förderung des Drohnenankaufs durch den Landtag zielt darauf ab, diesen wichtigen Schutzprozess weiter zu unterstützen und zu optimieren.

Südtiroler Jagdportal

– die Nummer 1 in Südtirol – 

 

Nummer 1, weil unsere Plattform in Südtirol Dank ihrer Unterstützung als erste Online ging.

Mit dem”,”Südtiroler Jagdportal”,” (Südtiroler jagdplattform”) wurde im Jahr 2000 ein Meilenstein in der digitalen Jagdkommunikation gesetzt.
Als erste informative Homepage rund um das Thema Jagd in Südtirol ging das Portal frühzeitig online und schuf damit eine zentrale Informations- und Austauschplattform für Jägerinnen und Jäger sowie für jagdlich interessierte Menschen.

Was zu Beginn als visionäres Projekt startete und von vielen belächelt wurde, entwickelte sich rasch zu Südtirols führender Online-Adresse für jagdliche Themen. Das Südtiroler Jagdportal überzeugte von Anfang an durch fachlich fundierte Inhalte, regionale Nähe und eine klare Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Jagdpraxis. Beiträge zu Wildbiologie, Hege und Pflege, Jagdrecht, Brauchtum, Aus- und Weiterbildung sowie viele Fotos und Berichte über Jagderlebnisse und aktuelle Nachrichten machten die Plattform zu einer verlässlichen Informationsquelle.

Ein besonderer Schwerpunkt lag stets auf der Vernetzung der Jagdgemeinschaft. Durch Berichte aus den Revieren, Hinweise auf Veranstaltungen, rasche Veröffentlichung von Ergebnisse von Verlosungen und die Aufbereitung jagdrelevanter Themen förderte das Portal den Austausch innerhalb der Jägerschaft und trug wesentlich zur Transparenz und Öffentlichkeitsarbeit der Jagd bei.

Homepage vom Jahre 2015

Über zwei Jahrzehnte nach dem Online-Start steht das Südtiroler Jagdportal für Kontinuität, Qualität und Innovationsgeist. Es hat die digitale Entwicklung der Jagd in Südtirol maßgeblich geprägt und sich unter den Jagdplattformen des Landes etabliert.

Das Südtiroler Jagdportal www.jagd.it lebt von der Gemeinschaft, vom Engagement und von der Verbundenheit zur Jagd und zur Natur. Ein besonderer Dank gilt daher allen Personen, Organisationen, Verbände, Jägern und Jägerinnen, die das Portal im Laufe der Zeit mit Fotos, Berichten, Beobachtungen und wertvollen Informationen unterstützt haben.

Durch Ihre Einsendungen wird die Vielfalt der Südtiroler Jagd sichtbar: beeindruckende Naturaufnahmen, authentische Einblicke aus den Revieren, fachlich fundierte Berichte sowie Hinweise zu Wild, Lebensräumen und jagdlicher Praxis. Diese Inhalte machen das “Südtiroler Jagdportal” zu einer lebendigen Informations- und Austauschplattform, die weit über Südtirol hinaus geschätzt wird.

Mit fast täglichen Informationen/Aktualisierungen,  über 1.000 Zugriffe täglich, bleibt www.jagd.it ein unverzichtbares Medium für alle, die sich sachlich, verantwortungsvoll und zeitgemäß mit der Jagd auseinandersetzen.
Mit besonderer Freude kann festgestellt werden, dass die Berichte im Südtiroler Jagdportal längst über die Landesgrenzen hinaus große Aufmerksamkeit genießen. Vor allem Beiträge rund um Hase und Jagdhund werden von Vereine, Züchter, Hasen- und Hundefreunden aus ganz Italien sowie aus zahlreichen weiteren Ländern regelmäßig verfolgt. Diese breite internationale Resonanz bestätigt die fachliche Qualität der Inhalte und zeigt, dass das Südtiroler Jagdportal eine geschätzte Informations- und Austauschplattform für Jagd- und Naturinteressierte weit über Südtirol hinaus geworden ist.
In Zukundt werden wir auch unsere Einträge bei den Sozialen Medien weiter ausbauen und weitere Fotos und Kurzvideos dort posten.

 

Südtiroler Jagdportal in den Sozialen Medien

 


Südtiroler Jagdportal Hauptmerkmale sind:

 

1. *Aktuelle Jagdinformationen*: Bereitstellung von Informationen, Infos, Ergebnisse von Verlosungen, Presseaussendungen…..

2. *Anzeigen und Angebote*: Plattform für den Kauf und Verkauf von Jagdausrüstung, Waffen und Zubehör.

3. *Community-Funktionen*: Foren oder Chats, in denen Jäger Erfahrungen austauschen können.

4. *Veranstaltungskalender*: Informationen über bevorstehende Jagdveranstaltungen, Jagd Events, Hubertusfeiern, Hegeschaus, Messen und Schulungen.

5. *Wildtierdatenbank*: Informationen über verschiedene Wildarten, deren Lebensräume und Verhalten.

6. *Reiseangebote*: Informationen über Möglichkeiten von Jagdreisen oder geführten Jagdtouren.

7. *Ressourcen und Artikel*: Zugang zu Fachartikeln, Berichten und Tipps rund um die Jagd.

8. *Bildergalerien*: Plattform für Jäger, um ihre Erlebnisse und Erfolge in Bildern und Videos zu teilen.

9. *News und Trends*: Aktuelle Nachrichten aus der Jagdbranche Isowie neue Produkte und Technologien.

10. *Benutzerfreundlichkeit*: Intuitive Navigation und mobile Zugänglichkeit für eine einfache Nutzung.


 

Zeitungsbericht vom März 2004

 


Ihre Unterstützung hilft nicht nur bei der Dokumentation jagdlicher Traditionen, sondern fördert auch das Verständnis für nachhaltige Jagd, Hege und den verantwortungsvollen Umgang mit Wild und Natur. Jede Zusendung – ob groß oder klein – trägt dazu bei, ein realistisches und respektvolles Bild der Jagd zu vermitteln.

Wir setzen weiterhin auf Originalität, Glaubwürdigkeit und Nähe zur Jägerschaft.
Im Namen des gesamten Teams von www.jagd.it sagen wir: Ein großes Dankeschön an alle Jägerinnen und Jäger für die kontinuierliche Unterstützung-, die ihre Fotos, Berichte und Beobachtungen bewusst mit uns teilen und damit das Südtiroler Jagdportal stärken.

Wir freuen uns auch in Zukunft auf zahlreiche Beiträge und auf ein starkes Miteinander der Südtiroler Jägerschaft. Gemeinsam – für die Jagd, für die Natur, für Südtirol. 🌲🦌

Waidmannsheil,

Walter Prader

 

 

Wildunfälle sind meldepflichtig

“Ein Wildunfall kann für alle Beteiligten eine traumatische Erfahrung sein.”
 Laut Presseaussendung des Südtiroler Jagdverbandes, wurden in den vergangenen Jahren, etwa 600 bis 900 Wildunfälle gemeldet, wobei die Dunkelziffer weitaus höher ist!

 

Viele Autofahrer stehen nach einem solchen Vorfall unter Schock und zögern, die Notrufnummer 112 zu wählen. Diese Entscheidung hat gravierende Folgen, sowohl für die verletzten Tiere als auch für die Menschen, die möglicherweise Hilfe benötigen. Es ist von großer Bedeutung, die Gründe für dieses Verhalten zu verstehen und Lösungen zu finden, um die Notfallreaktion zu verbessern.

Die rückläufige Meldung von Wildunfällen und das Zurücklassen verletzter Tiere lassen sich nicht auf eine einzelne Ursache reduzieren. Vielmehr handelt es sich um ein Zusammenspiel gesellschaftlicher, rechtlicher und individueller Faktoren. Ein wichtiger Grund, warum viele Autofahrer nach einem Wildunfall nicht anrufen, ist die Unsicherheit über die Situation. Manche Lenker sind schlicht überfordert: Sie wissen nicht, wen sie anrufen sollen, dürfen das Tier nicht erlösen und verlassen aus Unsicherheit den Unfallort.

Oft wird angenommen, dass noch angefahrene und flüchtige Tiere unverletzt sind und keine Hilfe benötigen. Studien zeigen jedoch, dass viele Tiere nach einem Zusammenstoß schwer verletzt sind. Das Ignorieren eines Wildunfalls kann dazu führen, dass leidende Tiere unnötig lange im Schmerz bleiben und bei den meisten Fällen zum Tod führen.

Ein weiterer Grund, warum Autofahrer zögern, die Notrufnummer 112 zu wählen, ist die Angst vor rechtlichen Konsequenzen. Einige Menschen befürchten, für den Unfall verantwortlich gemacht zu werden, selbst wenn es sich um einen unglücklichen Vorfall handelt. Diese Angst kann lähmend sein und dazu führen, dass Hilfe nicht in Anspruch genommen wird.

Unkenntnis über den richtigen Umgang mit Wildunfällen spielt eine wesentliche Rolle. Viele Autofahrer wissen nicht, wie sie sich verhalten sollen, wenn sie ein Tier überfahren. Aufklärung und Informationen könnten hier Abhilfe schaffen. Bildungseinrichtungen und Verkehrssicherheitskampagnen könnten dazu beitragen, das Bewusstsein zu schärfen und den Menschen zu zeigen, welche Schritte im Falle eines Wildunfalls zu unternehmen sind. Konkrete Informationen darüber, wie man sich verhält und wem man helfen kann, sind unerlässlich für eine schnelle und angemessene Reaktion.

Angst vor Alkoholkontrollen mit polizeilichen Konsequenzen spielen eine wesentliche Rolle:
Aus dieser Angst heraus wird der Unfall verschwiegen, selbst wenn ein Tier verletzt zurückbleibt. Ein Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit zeigt, dass ein Autofahrer, der ein Reh überfahren hat, beim Eintreffen der Polizei einen langen bürokratischen Weg ergehen mußte, von der Alkoholkontrolle bis zur Begutachtung des Fahrzeuges, Autoreifen………  Gerade solche Situationen schrecken Autofahrer/innen ab, Hilfe zu holen, auch wenn solche Situationen NUR Einzelfälle sind.

Zeitdruck und Bequemlichkeit:  Insbesondere auf dem Arbeitsweg oder nachts scheuen viele den Zeitaufwand, Polizei, Forstdienst oder Jagdausübungsberechtigte zu verständigen. Der kurzfristige Eigennutzen wird über das Tierwohl gestellt.

Unwissen über Meldepflichten:  Ein erheblicher Teil der Autofahrer weiß nicht, dass Tierunfälle in Italien meldepflichtig sind. In Italien besteht eine Meldepflicht bei Wildunfällen, auch wenn das Tier flüchtet, insbesondere in Regionen wie Südtirol, wo Sie die Notrufnummer 112 wählen müssen, um die örtliche Forstbehörde oder Jagdaufseher zu informieren; das Unterlassen kann rechtliche Konsequenzen haben, da dies Tierschutz und Verkehrssicherheit betrifft, und bei angefahrenen Haustieren ist ebenfalls eine Meldung bei Polizei ratsam, um Tierquälerei zu vermeiden und Hilfe zu organisieren.  Eine rasche Meldung erspart dem Tier unnötiges Leiden! 

Zusammenfassung: Die Entscheidung vieler Autofahrer, die Notrufnummer 112 nach einem Wildunfall nicht zu wählen, wird aus Unsicherheit, Angst vor rechtlichen Konsequenzen und mangelndem Wissen resultiert. Um die Situation zu verbessern, ist es entscheidend, sowohl über rechtliche Schutzmaßnahmen als auch über den richtigen Umgang mit solchen Unfällen aufzuklären. Es ist an der Zeit, die Gesellschaft dazu zu bewegen, Verantwortung zu übernehmen und im Notfall zu handeln. Nur so kann sichergestellt werden, dass verletzte Tiere die Hilfe erhalten, die sie dringend benötigen.

Mit zunehmender Urbanisierung und gesellschaftlicher Distanz zur Land- und Forstwirtschaft geht oft auch das Verantwortungsgefühl gegenüber Wildtieren zurück. Das Tier wird nicht mehr als Teil eines Ökosystems wahrgenommen, sondern als „Sachschaden am Fahrzeug“.

 

Siehe auch unsen Bericht: Bei Wildunfällen- Notrufnummer 112 wählen

Bericht: WP-Südtroler Jagdportal