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Wissenswertes zum Rotwild

BIOLOGIE, ANSPRECHEN, HEGE, BEJAGUNG  

Für Jägerinnen und Jäger im Besonderen auch Mitglieder der Revierausschüsse

BESCHREIBUNG
Im Kurs wird Basiswissen über die Biologie und Populationsdynamik, den Lebensraum, Krankheiten, das richtige Ansprechen und die jagdliche Behandlung des Rotwildes vermittelt.
Mit Wildbiologen und erfahrenen Jagdaufsehern werden Jagdstrategien diskutiert und den Teilnehmern werden die Grundsätze einer erfolgreichen Rotwildbewirtschaftung näher gebracht.

KURSORT
Forstschule Latemar

TERMIN
29. September 08.30 Uhr – 30. September 16.00 Uhr

MITZUBRINGEN
Hausschuhe, Fernglas, Spektiv, festes Schuhwerk sowie wetterfeste Kleidung. Gute Geländegängigkeit erforderlich.

KOSTEN
169,00 € (Kursgebühr inkl. Unterkunft, Verpflegung und Kursunterlagen)

INFORMATION: Forstschule Latemar unter 0471 612444

ANMELDUNG:

Beim Südtiroler Jagdverband, Frau Alessandra Beneduce, Tel. 0471 061 703, E-Mail: alessandra.beneduce@jagdverband.it

Landesjägerschießen 2022 – Wertung

Foto: Gottfried Ratschiller

 

 

Am  Samstag 18.06.2022 fand auf dem Schießstand in Rabenstein in Moos in Passeier das 21. Landesjägerschießen der Südtiroler Jägerschaft statt. Rund 280 Jägerinnen und Jäger folgten der Einladung und haben sich beim Landesschießen beteiligt.

Geschossen wurde in zwei Kategorien und zwar in der Kategorie Kipplauf und Repetierer.

Anbei die Wertung:

Wertung  Landesschiessen 2022

 

Bei der Verlosung hat das LOS nr 21 gewonnen 

Der Gewinner kann sich beim Revierleiter  von Moos Herrn Helmut Landthaler Tel. 347-0489736 melden.

 

Landesjagdordnung

Gesetzliche Grundlagen und Formulare

 

Kontrolle der Dokumente

Aufgrund des Autonomiestatutes (1972) hat die Autonome Provinz Bozen die primäre Zuständigkeit über die Jagd und den Schutz des Wildes.
Dabei ist das Land Südtirol aber an die Reformgrundsätze des staatlichen Rahmengesetzes (Gesetz Nr. 157/92) und an die Europäischen Richtlinien gebunden.

Das Landesgesetz Nr. 14/87 beinhaltet die „Bestimmungen über die Wildhege und die Jagdausübung“. Es wurde am 17. Juli 1987 erlassen und im Amtsblatt der Autonomen Region Trentino – Südtirol Nr. 34 vom 28. Juli 1987 veröffentlicht. Mit dem Landesgesetz Nr. 23 vom 28. November 1996, veröffentlicht im Amtsblatt der Autonomen Region Trentino – Südtirol Nr. 55 vom 10. Dezember 1996, sowie mit dem Landesgesetz Nr. 10 vom 12. Oktober 2007, veröffentlicht im Amtsblatt der Autonomen Region Trentino – Südtirol Nr. 43 vom 23. Oktober 2007, erfolgte eine Anpassung an das staatliche Rahmengesetz Nr. 157/92 bzw. an die europäischen Richtlinien.
Die Durchführungsverordnung zu den Bestimmungen über die Wildhege und die Jagdausübung wurde am 6. April 2000, Nr. 18, mit Dekret des Landeshauptmannes genehmigt und im Amtsblatt Nr. 19 vom 2. Mai 2000 veröffentlicht
Die Jagdbetriebsvorschriften werden vom Südtiroler Jagdverband, der mit der Führung der Jagdreviere kraft Gesetzes betraut ist, vorgeschlagen und von der Landesregierung im Zuge einer Gesetzmäßigkeits- und Sachkontrolle endgültig genehmigt. Diese Richtlinien sind in der Landesjagdordnung enthalten (genehmigt mit Beschluss der Landesregierung vom 19. Jänner 2021, Nr. 31, und als Ausgabe 1 Der Jägerzeitung – Sondernummer Landesjagdordnung veröffentlicht).

 

Quelle und Dokumente verlinkt mit: Autonome Provinz Bozen – Amt für Jagd und Fischerei  

 

Jagdbezirke

In Südtirol gibt es 145 Jagdreviere kraft Gesetzes. Sie sind in 8 Jagdbezirke zusammengeschlossen. Die Größe der einzelnen Reviere ist sehr unterschiedlich. Mit 30.000 ha ist das Revier Sarntal das größte des Landes und mehr als 100 mal so groß wie das kleinste, nämlich Waidbruck mit nur 230 ha. Die durchschnittliche Reviergröße beträgt zwischen 4000 und 5000 Hektar und ermöglicht eine sinnvolle jagdliche Planung

 

Im April 2022 wurde auch der Landesvorstand des Südtiroler Jagdverbandes neu gewählt. Nachdem die Neuwahlen auf Revier- und Bezirksebene abgeschlossen waren, wählten die ACHT Bezirksjägermeister sowie die Vertreter der italienischen und ladinischen Sprachgruppe den Landesjägermeister Günther Rabensteiner und seine beiden Stellvertreter Eduard Weger aus Sarnthein und Giudo Marangoni aus Eppan.

vorne von links: Günther Hohenegger, Rino Insam, Paul Steiner, Günther Bacher, Siegfried Pircher. Stehend von links: Werner Dibiasi, Eduard Weger, Günther Rabensteiner, Guido Marangoni, Sandro Covi und Luca Complojer

 Bezirksjägermeister der einzelnen Jagdbezirke Südtirols:

Bozen:                 Eduard Weger
Brixen:                Rino Insam
Bruneck:            Paul Steiner
Meran:               Siegfried Pircher
Oberpustertal: Günther Rabensteiner
Sterzing:            Günther Bacher
Vinschgau:        Günther Hohenegger
Unterland:        Werner Dibiasi

 

 

Transport von Hunden

Abhandlung über das Jagdrecht – Transport von Hunden

Des Jägers treuester Gefährte soll natürlich überall mit dabei sein. Nicht nur im Revier, sondern auch im Alltag oder auf Reisen. Wie Sie ihren Vierläufer sicher und gesetzeskonform im Auto befördern, verrät dieser Artikel.

Die Methoden zum Transport von Tieren mit dem Auto sind in Artikel 169 der Straßenverkehrsordnung festgelegt, der Folgendes festlegt: – es ist erlaubt, nur ein Tier im Auto frei im Fahrgastraum zu befördern, solange es den Fahrer nicht stört oder ablenkt; – zwei oder mehr im Auto transportierte Tiere müssen in speziellen Käfigen oder Behältern oder im hinteren Fach des Fahrersitzes transportiert werden, getrennt durch ein spezielles Trennnetz oder ähnliche Mittel. Wenn dies dauerhaft ist, muss es vom Department of Land Transportation genehmigt werden. Wer unter Verstoß gegen diese Bestimmungen Tiere mit dem Auto transportiert, wird mit einer Verwaltungsstrafe von 80 € bis 318 € (Strafaktualisierung des Ministerialerlasses vom 22. Dezember 2010) und mit dem Verlust eines Führerscheinpunktes bestraft.

Der Transport auf Motorrädern und Mopeds ist erlaubt, solange sich das Tier in einem speziellen, solide gesicherten Behälter befindet, der nicht mehr als 50 cm aus der Form herausragt und die Sicht des Fahrers nicht einschränkt oder behindert (Art. 170 C. St .). Bei Verstößen beträgt die Verwaltungsstrafe zwischen 76,00 € und 306,00 € bei Abzug eines Führerscheinpunktes.

Wer also einen oder mehrere Hunde transportiert, muss sich um Folgendes kümmern: – dass das Tier auf keinen Fall mit dem Fahrer in Kontakt kommen kann, indem es ihn vom Fahren ablenkt; – dass das Tier bei einem Unfall nicht in den Fahrer oder die Fahrgäste geschleudert wird; – dass das Tier nicht angebunden oder unter Leidensbedingungen eingesperrt ist.  

Transport von nur einem Hund mit dem Auto.
Es kann in einem speziellen Behälter im Fahrgastraum oder sogar im Gepäckraum transportiert werden; in diesem Fall, solange es nicht geeignet ist, dem Tier Leid zuzufügen Das Tier kann außerhalb eines Behältnisses im Fahrgastraum untergebracht werden, sofern es aufgrund seiner Größe, der Beschaffenheit des Fahrzeugs und sonstiger Umstände nicht möglich ist, dass es mit dem Fahrer in Berührung kommt und ihn beim Fahren stört . Daher muss der Hund, wenn er nicht von einem der Passagiere bewacht und festgehalten wird, auf den Sitzen oder im Raum davor mit Bändern angebunden werden. Die Bindungen dürfen ihm keine Schmerzen bereiten, daher ist eine Art Geschirr erforderlich (es wird nicht empfohlen, das Halsband zu binden, da das Tier bei einem Unfall ernsthaft Gefahr läuft, sich das Genick zu brechen). Die Bänder müssen sicher befestigt werden, zum Beispiel durch die Verwendung der Befestigungen für Sicherheitsgurte.

Transport von zwei oder mehr Hunden mit dem Auto
Die Tiere müssen in Käfigen oder Behältern eingeschlossen sein oder zwischen dem Fahrer und dem Raum hinter ihm, in dem sich die Hunde befinden, muss eine Abtrennung wie ein Netz oder ein Gitter oder eine Platte vorhanden sein. Der Hundehalter der eine größere Anzahl an Hunden transportieren muss, kommt um einen speziellen Anhänger kaum herum. In diesem hat jeder Hund seine eigene Box, außerdem verfügen sie in der Regel über ein extra Fach für Ausrüstung. Darin können Schutzwesten, Ortungsgeräte, Futter und Wasser sowie die Ausrüstung für den Hundeführer untergebracht werden. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass der Anhänger über eine Frischluftzufuhr verfügt. Zudem kann es im Winter darin besonders kühl werden.
Da es sich um Spezialanfertigungen handelt, sind sie entsprechend teuer. Dennoch ist es ab einer gewissen Anzahl an Hunden die beste Lösung.

 

Transport eines oder mehrerer Hunde in einem zweirädrigen Kraftfahrzeug Das Tier oder die Tiere müssen in einem gut befestigten Behälter oder Beiwagen gehalten werden, der die Sicht nicht einschränkt.

Transport in Zügen
In Abteilzügen können kleine Hunde in der 2. Klasse frei neben dem Besitzer reisen, sorgfältig beaufsichtigt und sofern die Passagiere im Abteil dies zulassen Große Hunde hingegen sind nur erlaubt, wenn sie nicht stören und an der Leine und mit Maulkorb geführt werden. In Nahverkehrszügen, in denen die Waggons aus einer einzigen Umgebung bestehen, ist der Transport von Tieren nur unter Benutzung der Bahnsteige oder Vorräume der Waggons gestattet.

Für Schnellzüge gelten besondere Regeln.

Transport per Flugzeug
In der Regel ist es erlaubt, einen Hund bis zu einem Gewicht von 10 kg einschließlich Behälter in einem speziellen Behälter mit wasserdichtem Boden zu halten; wenn es dieses Gewicht überschreitet, kommt es in Airline-Käfigen in den Laderaum. Besser ist es, sich im Einzelfall zu erkundigen und sich bei Auslandsaufenthalten nach Gesundheitsverfahren zu erkundigen.