Ergebnisse der Lotterie-Preiswatten Jenesien
Ergebnisliste Verlosung Jagdrevier Jenesien 2024
Es war eine großartige Veranstaltung, bei der Jägerinnen und Jäger vom Bezirk Brixen ihre Trophäen und Erfolge präsentierten. Die Hegeschau bot die Möglichkeit, die Vielfalt der heimischen Tierwelt zu bewundern und mehr über die nachhaltige Jagdpraxis zu erfahren. Die Hegeschau in Villnöss ist eine jährliche Veranstaltung, die vom Bezirk Brixen organisiert wird. Sie bietet Jägerinnen und Jägern aus der Region die Möglichkeit, ihre Trophäen und Erfolge zu präsentieren und sich untereinander auszutauschen. Die Ausstellung umfasst eine Vielzahl von Tierpräparaten, Geweihen und anderen Jagdtrophäen.
Die Hegeschau dient nicht nur dazu, die beeindruckenden Trophäen zu präsentieren, sondern auch dazu, die Bedeutung der nachhaltigen Jagdpraxis zu betonen. Jägerinnen und Jäger spielen eine wichtige Rolle im Naturschutz, indem sie den Wildbestand kontrollieren und eine ausgewogene Population der heimischen Tierwelt gewährleisten. Durch die Jagd werden auch Schäden an landwirtschaftlichen Flächen und Wäldern reduziert.
Während der Hegeschau wurden auch informative Vorträge und Diskussionen zu Themen wie Wildtiermanagement, Jagdethik und Naturschutz angeboten. Besucherinnen und Besucher hatten die Möglichkeit, mehr über die verschiedenen Jagdmethoden, die Ausrüstung und die gesetzlichen Bestimmungen zu erfahren.
Die Hegeschau in Villnöss ist nicht nur für Jägerinnen und Jäger interessant, sondern auch für Naturbegeisterte und alle, die mehr über den Naturschutz und die heimische Tierwelt erfahren möchten. Die Veranstaltung bot eine einzigartige Gelegenheit, die Vielfalt der Tierwelt in der Region zu bewundern und das Verständnis für den Wert und die Bedeutung der Jagd zu vertiefen.
Insgesamt ist die Hegeschau eine beliebte Veranstaltung, die jedes Jahr viele Besucherinnen und Besucher anzieht. Sie trägt dazu bei, das Bewusstsein für den Naturschutz und die nachhaltige Jagdpraxis zu stärken und die Verbindung zwischen Jägern, Naturschützern und der lokalen Gemeinschaft zu fördern.

Jagdhornbläsergruppe Peitlerkofel unter der Leitung vom Obmann Hubert Prader und den Hornmeister Albin Bacher
Sehr geehrte Damen und Herren, im Namen der Villnösser Jägerschaft begrüße ich Sie mit einem kräftigen Weidmanns Heil!
Signore e signori, a nome dei cacciatori di Funes vi do il benvenuto con un forte Weidmanns Heil!
Bona seira y ben unì a duc, tl inuem dla lia di jagri de funes ve saludi cun n Weidmanns Heil!
Als Revierleiter in einem der schönsten Jagdreviere Südtirols erfüllt es mich mit Stolz und Freude, die Hegeschau ausrichten zu dürfen. So kann sich das Revier Villnöss nicht nur vor den anderen Revieren gut präsentieren, sondern auch der einheimischen Bevölkerung die Tätigkeit der Jäger und die Jagd generell näherbringen. Einige Jagdaufseher des Bezirks haben gestern vormittags die
Grundschüler des Tales durch die Hegeschau geführt, und ihnen in 4 Stationen die Thematik Wald und Wild nähergebracht. Am gestrigen Nachmittag haben wir den Bewohnern des Altersheimes Villnöss die Trophäenausstellung gezeigt.
Das Jagdrevier Villnöss hat 65 aktive Jäger und erstreckt sich über eine Fläche von rund 5.500 Hektar. Im Jahr werden rund 150 Stück Schalenwild erlegt. Das Revier verfügt wieder über einen sehr guten Rehbestand, nachdem in den Jahren 2021 und 2022 Wolf und Goldschakal dem Bestand stark zugesetzt hat.
Das Gamswild erholt sich sehr langsam, nachdem die Gamsräude in den Jahren 2008 – 2010 fast den gesamten Bestand dahingerafft hat.
Die Rotwildbejagung gestaltet sich in unserem Tal sehr schwierig. Das naheliegende Wildschutzgebiet der Landesdomäne bietet für diese sehr störungsanfällige Wildart einen idealen Rückzugsort, welchen es bei jagdlichen Störungen aufsucht. Als Reviervorstand haben wir uns diesbezüglich sehr viele Gedanken gemacht und Maßnahmen ergriffen, um einen größeren Erfolg bei der Rotwildjagd zu erzielen. Das Grundprinzip der Jagdstrategie ist es, die Bejagungszeiträume in den Kerngebieten kurz und intensiv zu halten und im Gegenzug dem Rotwild lange Phasen der Jagdruhe zu gönnen. In den Mähwiesen, in den Freiflächen auf der Alm und in den Aufforstungsgebieten wird der Jagddruck hochgehalten, um Schäden in den landwirtschaftlichen Kulturen zu minimieren sowie die Verjüngung der Freiflächen zu beschleunigen.
Wir haben versucht, die Jäger dahingehend zu sensibilisieren, jagdliche Fehler zu vermeiden und im Gegenzug günstige Gelegenheiten unbedingt zu nutzen. Erfolgreiche Kahlwildjäger werden prämiert, durch sehr niedrige Sonderprämien für das Wildbret und durch Verkürzung der Wartezeit auf den mehrjährigen Hirsch.
Und schließlich muss auch die Domäne in die Abschussplanerfüllung miteinbezogen werden, da es sich immer um dieselbe Rotwildpopolation handelt.
Wir versuchen, diese Jagdstrategie nicht als starr und unantastbar zu sehen, sondern jährlich kleine Änderungen und Anpassungen zu machen. Dadurch erhoffen wir uns einen größeren Erfolg, auch weil sich keine Wildart so schnell anpassen kann wie das Rotwild.
Bevor ich das Wort an den Bezirksjägermeister Rino Insam weitergebe, möchte ich mich noch bedanken:
• Beim Reviervorstand, der viel Zeit investiert, vor allem in die Vorbereitung dieser Hegeschau
• bei allen Villnösser Jägerinnen und Jägern für die tatkräftige Mithilfe bei der Organisation dieser Veranstaltung.
• Beim Verbandsjagdaufseher Martin Schmiedhofer, bei den Jagdaufsehern des Bezirkes Brixen und vor allem bei unserem Jagdaufseher Andreas Delueg, für die Vorbereitungsarbeiten für die Hegeschau
• Bei der Gemeinde Villnöss für die zur Verfügung Stellung des Kulturhauses
• Bei der Grundschuldirektion Klausen dafür, dass sie für 1 Woche auf die Turnhalle verzichtet haben
• Bei allen, die uns Sachpreise für die Verlosung zur Verfügung gestellt haben
• Bei der Raiffeisenkasse Villnöss für die finanzielle Unterstützung
• und beim Südtiroler Jagdverband für die gute und konstruktive Zusammenarbeit
Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche allen Anwesenden einen schönen Abend!
Liebe Jägerinnen und Jäger….
Viele Gegenden, Täler, Ortschaften unseres Landes werden als besonders schön bezeichnet: Brixen, die schönste Stadt Europas, das Burggrafenamt mit seinen vielen Burgen, der Ritten, das Hochplatau mit dem herrlichen Rundblick, das Unterland mit den behäbigen Weinhöfen, und andere mehr.
Aber Villnöß ist ohne Zweifel ein ganz besonders schönes Tal, und Einheimische und Besucher wissen dies und erleben diese Gegend gern und begeistert.
Wer Villnöß sagt, denk an die Geisler, an die Furchetta und den Sass Rigais, an die liebliche Landschaft mit grünen Waldinseln, an dunkle Hochwälder, großartige Almlandschaften, und an schöne Dörfer, denen die germanisch christlichen Besiedler Heiligennamen gaben: St. Peter, St. Magdlanena, St. Valentin, St. Jakob. Und einige Namen erinnern an das rätoromanische Erbe des Tales: Coll, Miglànz, Pardèll, Vikòl, Pramstràl – daraus sind geläufige Familiennamen geworden. (Und wir Ladiner verstehen noch das Pramstràl, das pra monasteriale, die Klosterwiese , und auch Villnöß könnte nichts anderes bedeuten als Villes Noes, die Neusiedlung also.)
Heute haben wir das Glück, in diesem wunderbaren Tal, in dessen Hauptort St. Peter, unsere Bezirkshegeschau abhalten zu dürfen, ganz besonders freut mich jetzt den BÜRGERMEISTER VON VILLNÖSS PETER PERNTHALER (siehe Foto unten) in unserer Runde zu haben und möchte ihn um einige Grussworte bitten:
Wie Sie hier sehen gibt es in unserem Bezirk 20 Jagdreviere sowie 4 Eigenjagd. Villnöss, das Revier wo wir heuer zu Gast sind, ist eines der größten Reviere in unserem Bezirk mit 5.533 ha.
Zu Beginn möchten wir unserer verstorbenen Jagdkameraden gedenken und bitte deshalb eine Gedenkminute abzuhalten, zu der wir uns bitte alle erheben wollen. Ich bitte dazu die Jagdhornbläsergruppe „Peitlerkofel von St. Andrä/Afers“ unter der Leitung von Bacher Albin, das große „Halali“ zu spielen.
Die Freude und Begeisterung bei der Rehwildjagd ist im Bezirk Brixen groß. Es fällt positiv auf, dass die Qualität der Abschüsse im vergangenen Jahr besonders gut war.
Im Vergleich mit dem Vorjahr ist die Rehwildstrecke im Jahr 2023 wieder leicht angestiegen. In den Alpen gilt der Winter als Hauptfaktor für den Rehbestand. Auch der Einfluss von großen Beutegreifern ist nicht zu unterschätzen. Es zeigt sich unter anderem darin, dass sich die Aktivitätszeit des Rehwildes in die Nachtstunden verschiebt.
Im Vergleich mit dem Vorjahr ist die Rehwildstrecke im Jahr 2023 wieder leicht angestiegen. In den Alpen gilt der Winter als Hauptfaktor für den Rehbestand. Auch der Einfluss von großen Beutegreifern ist nicht zu unterschätzen. Es zeigt sich unter anderem darin, dass sich die Aktivitätszeit des Rehwildes in die Nachtstunden verschiebt.
Die geltenden Hegerichtlinien geben eine Klassenverteilung von jeweils ein Drittel Jährlinge, ein Drittel Geißen und ein Drittel Böcke vor. Im Landesdurchschnitt liegt die Klassenverteilung zulasten der Jährlinge. Geißen werden im Verhältnis weniger erlegt.
Die Gamswildstrecke hat in den vergangenen gut 15 Jahren mehr oder weniger stetig abgenommen. Die Ursachen dafür sind sehr vielfältig. Wir möchten uns in Zukunft jedoch verstärkt für den Erhalt dieser wichtigen Wildart einsetzten. Dafür müssen wir auch in der Bejagung umdenken.
Laut Hegerichtlinien dürfen maximal 50 % mittelalte und sollten zumindest 30 % alte Stücke in der Strecke sein. Wie wir sehen liegen wir bei den Mittelalten bei den Geißen mit 39 % zu weit unter dem Richtwert. Dazu ist zu sagen, dass aus wildbiologischer Sicht eine Entnahme von 50 % mittelalten Tieren bereits zu hoch angesetzt ist. Die Vorgabe von zumindest 30 % alten Stücken erreichen wir weder bei den Böcken, noch bei den Geißen. Diese Zahlen sollten uns nachdenklich stimmen. Die Herausforderungen mit denen das Gamswild in den nächsten Jahren und Jahrzehnten konfrontiert wird, wie zum Beispiel der Klimawandel oder die anhaltenden Räudeseuchenzüge, kann die Wildart nur gut durchstehen, wenn wir einen gesunden und vitalen Bestand haben. Das muss unser Ziel für die Bewirtschaftung des Gamswildbestandes für die Zukunft sein.
Das Thema Räude begleitet uns nun seit bereits vielen Jahren. Die Räudewelle reißt auch im Bezirk Brixen nicht ab. Der Schwerpunkt liegt nach wie vor im Revier Pfunders.
Im vergangenen Jahr wurde die Abschussplanerstellung für Rotwild landesweit neu aufgesetzt. Die Erwartungen waren dementsprechend hoch, die Abschusspläne so gut als möglich zu erfüllen. Das Ergebnis war sehr positiv, die Abschusspläne wurden zu 97 % erfüllt. Diese Zahl zeigt eindrücklich, dass die Jägerschaft den öffentlichen Auftrag ernstgenommen und nach bestem Wissen und Gewissen umgesetzt hat. Ein großes Lob an alle, die dabei ihren Beitrag geleistet haben.
Ein Wunsch wäre es, dass man in Zukunft bei der Abschussplanung ein einfacheres System, ähnlich dem Rehwild, findet. Wir sind bereits auf einem guten Weg.
Landesweit ist das Alter der Hirsche zunehmend. Ich hoffe, dass das auch bei uns im Bezirk Brixen in Zukunft so sein wird. Das Geschlechterverhältnis zwischen Hirschen und Kahlwild von 1:1,01 ist ausgesprochen gut.
Wenn man die Zahlen der erfüllten Abschusspläne mit den Zählungen auf Revierebene vergleicht, erkennt man, dass sich das Rotwild im Jahresverlauf weiträumig bewegt.
Nach wie vor kommt der Niederwildjagd eine immer geringere Bedeutung zu. Dies ist sehr zu bedauern, zumal die Niederwildjagd für die Gemeinschaft innerhalb der Jägerschaft sehr wichtig ist.
Das Dekret zur Fuchsregulierung hat es uns ermöglicht die Jagdzeit zu verlängern und bereits ab Mitte Juli auf Fuchsjagd zu gehen. Die gewissenhafte Eintragung der Abschüsse in die digitale Datenbank bildet die Grundlage für das Dekret des Folgejahres. Im vergangenen Jahr wurden 196 graue Hasen, 24 weiße Hasen, 5 Schneehühner, 243 Murmeltiere, 55 Spielhähne und insgesamt 173 Füchse, davon 96 im Zeitraum des Dekretes erlegt, was die Wichtigkeit des Dekretes verdeutlicht.
Im Jagdrevier Brixen wurde auch ein Schwarzkittel in unserem Bezirk erlegt.
In den letzten Jahren hat die Nachfrage nach dem hochwertigen Lebensmittel Wildbret stetig zugenommen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil viele Reviere bereits über moderne Kühlzellen verfügen und das Wildbret dadurch sachgemäß gelagert und verarbeitet werden kann. Ich hoffe, dass wir uns auch in Gröden dieser positiven Entwicklung bald anschließen können.
Lieber Revierleiter, lieber Bezirksjägermeister, werte Ehrengäste, liebe Revierleiter, liebe Jägerinnen und Jäger, liebe Jagdaufseher, liebe Hundeführer, liebe Jagdhornbläser, werte Eigenjagdinhaber, liebe Naturfreunde und Interessierte, Euch allen ein herzliches Grüß Gott und ein Weidmannsheil!
Wir haben seit einigen Monaten einen NEUEN LANDESRAT LUIS WALCHER. Ich freue mich schon auf die Zusammenarbeit.
Es ist wichtig, dass Politik, Verwaltung und Verband Hand in Hand gehen und es ist wichtig, dass die Jagd als eines der vielen Ehrenämter im Land die Wertschätzung bekommt, die sie verdient.
Auf den neuen Landesrat wartet viel Arbeit. Wir sind bereit, wie bisher kräftig mitanzupacken. Mit uns Jägern wird es sicher nicht langweilig. Ich wünsche dem Landesrat jedenfalls viel Erfolg für dieses schöne Ressort.
ERFOLG IST EIN MOTOR im Leben, im Beruf, im Sport, in der Gesellschaft. Der Motor der Jagd, das sind wir Jäger. Und dieser Motor hat im vergangenen Jagdjahr sehr viel und sehr zuverlässig gearbeitet.
Das Ergebnis bei der Abschussplanerfüllung 2023 war sensationell. Die Abschusspläne beim Rotwild wurden landesweit insgesamt zu 98% erfüllt, beim Kahlwild sogar zu 99,9%. In den zwei rotwildreichsten Bezirken wurde sogar mehr als 100% des genehmigten Kahlwildes erlegt: Im Vinschgau 104% und in Meran 101%. Von den genehmigten Hirschen wurden 92% erlegt.
Ich danke allen Jägerinnen und Jägern für ihren Einsatz, der einmal mehr beweist, dass die Jägerschaft ihrem öffentlichen Auftrag gewissenhaft nachkommt.
Ich danke auch unseren Partnern, dem Bauernbund, der Abteilung Forstwirtschaft und der Landwirtschaft für die gute Zusammenarbeit und dass sie die neuen Abschussplanung auf Populationsebene mittragen.
Ich denke, wir sind damit auf einem guten Weg, der dem Wild und dem Wald zugutekommen wird.
Eine Wildart, der wir als Jäger großes Augenmerk schenken sollten, ist das Gamswild.
Dem Gamswild wird in Zukunft der Klimawandel arg zusetzen und wir müssen alles tun, um die Bestände gesund zu erhalten. Deshalb haben wir im vergangenen Mai und im Juni Vortragsabende mit dem Wildbiologen Hubert Zeiler organisiert. Für einen gesunden Gamsbestand ist es enorm wichtig, dass genügend alte Gams im Bestand stehen. Dazu muss die Mittelklasse unbedingt geschont werden. „Schaut auf Eure Gams!“ hat uns Zeiler bei seinem Vortrag ans Herz gelegt. Genau das wollen wir tun und uns in Zukunft bei der Abschussplanung noch mehr am Bestand orientieren.
Wir Jäger schauen nicht nur auf Hirsch und Gams, sondern auf alle Tierarten und auf die Natur als Ganzes.
Wir bemühen uns, die Gesellschaft dafür zu sensibilisieren, Rücksicht auf das Wild zu nehmen, denn mittlerweile sind viele Freizeitsportler immer öfters auch in der Dämmerung und sogar in der Nacht unterwegs, und das Wild findet immer weniger Ruhe, es wird beim Äsen gestört, aber auch in der Brut- und Setzzeit.
Besonders wichtig ist dem Südtiroler Jagdverband der Schutz der Raufußhühner.
Wie jedes Jahr haben auch im Jahr 2023 wieder viele Reviere Lebensraumverbesserungen für Raufußhühner durchgeführt. In Zahlen waren es 15 Reviere, die über den Landschaftsfonds gefördert wurden. Sie haben insgesamt rund 2.400 Arbeitsstunden geleistet haben, Hinzu kommen aber noch viele Eigeninitiativen von Revieren, die komplett selbständig umgesetzt wurden und die wir nicht genau beziffern können. Dieser ehrenamtliche Einsatz für die alpinen Lebensräume kommt nicht nur den Hühnervögeln zugute, sondern auch vielen anderen Tieren.
Eine sehr positive Bilanz konnten wir 2023 auch wieder bei der Kitzrettung ziehen. 840 Personen, darunter vor allem Jäger und unsere Jagdaufseher, haben im vergangenen Jahr über 1.800 Rehkitze aus den Mähwiesen gerettet und dabei 8.000 ehrenamtliche Stunden geleistet.
Die Jagdaufseher, die Jägerinnen und Jäger leisten viel für das Wild, für die Natur und für die Allgemeinheit. Deshalb wollen wir als Verband diesen Einsatz auch sichtbar machen.
Seit Herbst ist der Jagdverband aus diesem Grund auch auf INSTAGRAM aktiv.
Wir wollen damit auch die jüngere Generation erreichen, die heute nur mehr wenig Zeitung liest, Radio hört oder Fernseh schaut.
Unser Auftritt auf Instagram ist sehr gut angelaufen. Gleich in den ersten Monaten konnten wir schon weit über 26.000 Menschen erreichen. Unser Ziel ist es, die Öffentlichkeit auf diese Weise über die vielfältigen Aufgaben und Tätigkeiten der Jagd zu informieren.
Liebe Jägerinnen und Jäger, ein neues Jagdjahr steht vor der Tür und ein neues Jahr ist immer auch mit Erwartungen und Wünschen verbunden. Was wünschen wir uns? Was wünsche ich mir?
Jemand hat einmal gesagt: Wünschen kann man sich viel, aber man muss auch dafür arbeiten, dass diese Wünsche in Erfüllung gehen können.
In diesem Sinne versichere ich Euch, dass ich auch dieses Jahr wieder gemeinsam mit unserem Geschäftsführer Benedikt Terzer, mit den Bezirksjägermeistern und dem ganzen Team im Südtiroler Jagdverband wieder voll im Einsatz stehen werde, damit diese Wünsche in Erfüllung gehen
Ich danke Euch für Eure Unterstützung, wünsche Euch einen guten Anblick für die bevorstehende Jagdsaison, ein unfallfreies Jagdjahr, viel Gesundheut, Freude für die Jagd, verbunden mit einem kräftigen Weidmannsheil!
Die Redner und Ehrengäste betonten die Bedeutung der Jagd für den Naturschutz und die Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts. Sie dankten den Jägern für ihr Engagement und ihre Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit der Natur. Zudem wurde auf die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Jägern, Landwirten und Naturschützern hingewiesen, um eine nachhaltige und verantwortungsvolle Jagdpraxis sicherzustellen. Die Grussworte und Referate wurden von den Anwesenden mit großem Interesse und Applaus aufgenommen.
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Nach der musikalischen Einlage der Jagdhornbläsergruppe Peitlerkofel, beendete Rino Insam den offiziellen Teil mit einem Dank an die vielen Mithelfenden und an das Jagdrevier Villnöss für die gelungene Veranstaltung und lud alle Ehrengäste zum Abendessen ein, für Speise und Getränke war für alle Anwesenden bestens gesorgt.
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Bericht, MP3 und Fotos: WP Südtiroler Jagdportal
Danke für die Zusendung der Referate
Zur Jagdkultur zählen eine Vielzahl von Aspekten, die eng mit der Jagd verbunden sind. Dazu gehören zum Beispiel die traditionellen Jagdtechniken und -methoden, wie das Pirschen oder die Ansitzjagd. Auch die Jagdhunde und ihre Ausbildung sind ein wichtiger Teil der Jagdkultur. Darüber hinaus spielen auch die Jagdethik und der verantwortungsvolle Umgang mit der Natur eine große Rolle. Die Pflege und Erhaltung der Jagdreviere sowie der respektvolle Umgang mit dem erlegten Wild sind weitere wichtige Bestandteile der Jagdkultur. Nicht zuletzt gehören auch die jagdlichen Bräuche und Rituale, wie beispielsweise das Aufbrechen des Wildes oder das gemeinsame Feiern nach einer erfolgreichen Jagd, zur Jagdkultur dazu. Insgesamt ist die Jagdkultur eine traditionsreiche und vielfältige Kultur, die eng mit der Natur und dem jagdlichen Handwerk verbunden ist.

Die Jagdkultur ist tief in der Geschichte und Tradition verwurzelt. Sie hat sich über viele Jahrhunderte entwickelt und spiegelt das enge Verhältnis zwischen Menschen und Natur wider. Dabei geht es nicht nur um das Jagen an sich, sondern auch um den Respekt vor der Natur und den Tieren.
Eine wichtige Komponente der Jagdkultur sind die Jagdtechniken und -methoden. Diese haben sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt und an die jeweiligen Bedingungen und Gegebenheiten angepasst. Beim Pirschen beispielsweise schleicht sich der Jäger langsam und leise an das Wild heran, um es aus nächster Nähe zu erlegen. Bei der Ansitzjagd hingegen wartet der Jäger an einem bestimmten Ort, meist auf einem Hochsitz, und beobachtet das Wild, um den passenden Moment für den Schuss abzuwarten.
Ein weiterer wichtiger Aspekt der Jagdkultur sind die Jagdhunde. Sie werden speziell für die Jagd gezüchtet und ausgebildet. Sie unterstützen den Jäger bei der Suche nach Wild und beim Apportieren erlegter Tiere. Die Zusammenarbeit zwischen Menschen und Hund ist dabei von großer Bedeutung und zeigt die enge Verbundenheit zwischen Jäger und seinem treuen Begleiter.
Die Jagdethik spielt ebenfalls eine große Rolle in der Jagdkultur. Es geht darum, die Jagd verantwortungsvoll und nachhaltig auszuüben. Das bedeutet, dass der Jäger nur so viele Tiere erlegt, wie für den Bestand und das Gleichgewicht der Natur notwendig sind. Zudem wird darauf geachtet, dass die Tiere möglichst schnell und schmerzlos erlegt werden.
Die Pflege und Erhaltung der Jagdreviere ist ein weiterer wichtiger Teil der Jagdkultur. Die Jäger setzen sich dafür ein, dass die Lebensräume der Tiere erhalten bleiben und dass die Artenvielfalt gefördert wird. Dazu gehören Maßnahmen wie die Anlage von Wildäckern, das Anpflanzen von Hecken und die Schaffung von Ruhezonen für das Wild.
Auch die jagdlichen Bräuche und Rituale spielen eine große Rolle in der Jagdkultur. Das Aufbrechen des erlegten Wildes, also das Zerlegen des Tieres, wird mit großer Sorgfalt und Respekt durchgeführt. Oftmals werden dabei auch alte Überlieferungen und Traditionen gepflegt. Nach einer erfolgreichen Jagd wird gemeinsam gefeiert und das erlegte Wild wird zubereitet und genossen.
Die Jagdkultur ist also weit mehr als nur das Jagen an sich. Sie umfasst eine Vielzahl von Aspekten, die eng miteinander verknüpft sind. Sie steht für den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur, den Tieren und den jagdlichen Traditionen. Die Jagdkultur ist ein wichtiger Teil unserer Kulturgeschichte und prägt bis heute das Bild der Jagd.
Die Jagdkultur ist seit jeher ein fester Bestandteil der menschlichen Geschichte. Sie hat sich im Laufe der Zeit entwickelt und verschiedene Formen angenommen. Doch in der heutigen Zeit sehen sich die Jäger und die Jagdkultur mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert, die ihre Existenz bedrohen. Die Frage, ob die Jagdkultur in Gefahr ist, ist daher von großer Bedeutung.
Ein wesentlicher Grund für die Bedrohung der Jagdkultur liegt in der zunehmenden Urbanisierung und der Entfremdung der Menschen von der Natur. In modernen Gesellschaften verbringen die Menschen immer mehr Zeit in geschlossenen Räumen zum Chatten oder vor dem PC und haben wenig Bezug zur Natur. Sehr viele können nicht ein Reh von einem Hirsch oder eine Fichte von einer Föhre unterscheiden und wissen auch nicht welche Wildtiere hier in unseren Wäldern leben.
Viele Menschen können nicht nachvollziehen, warum jemand Tiere jagd und sehen Jagd als unnötig und grausam an. Diese Haltung führt zu einer Ablehnung der Jagdkultur und kann dazu führen, dass die Jagd als gesellschaftlich unakzeptabel angesehen wird.
Ein weiterer Faktor, der die Jagdkultur bedroht, ist der zunehmende Druck auf die natürlichen Ressourcen und die Biodiversität. Die Ausbreitung der menschlichen Bevölkerung und die damit einhergehende Veränderung der Landschaft führen zu einer Verringerung des Lebensraums für Wildtiere. Dadurch werden die Jagdmöglichkeiten eingeschränkt und die Jagdkultur leidet darunter.
Auch der Einfluss von Tierrechtsorganisationen und Tierschützern stellt eine Bedrohung für die Jagdkultur dar. Diese Organisationen setzen sich aktiv für den Schutz von Tieren ein und treten gegen die Jagd ein. Sie nutzen Medien und Öffentlichkeitsarbeit, um die Jagd in ein negatives Licht zu rücken und die öffentliche Meinung gegen die Jagdkultur zu beeinflussen. Durch ihre Kampagnen und Lobbyarbeit können sie Gesetzesänderungen und Beschränkungen der Jagdaktivitäten erreichen, was die Jagdkultur weiter schwächt.
Trotz dieser Herausforderungen gibt es jedoch auch Argumente, die die Jagdkultur verteidigen. Befürworter der Jagd argumentieren, dass sie eine wichtige Rolle im Naturschutz spielt. Durch die Regulierung von Wildtierpopulationen können Schäden an Landwirtschaft und Ökosystemen vermieden werden. Zudem trägt die Jagd zur Erhaltung des kulturellen Erbes bei und ermöglicht es den Menschen, eine enge Verbindung zur Natur und den Tieren herzustellen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Jagdkultur sind die Jagdhunde
Um die Jagdkultur zu erhalten, ist es wichtig, dass Jäger und Jagdverbände sich aktiv für den Erhalt der Natur und die Nachhaltigkeit der Jagd einsetzen. Sie sollten sich für eine verantwortungsvolle Jagdpraxis einsetzen und das Bewusstsein für die Bedeutung der Jagd als Teil des kulturellen Erbes schärfen. Zudem ist es wichtig, die Kommunikation mit der Öffentlichkeit zu verbessern und über die positiven Aspekte der Jagd aufzuklären.
Insgesamt steht die Jagdkultur vor großen Herausforderungen und ist in Gefahr. Die zunehmende Urbanisierung, der Verlust von Lebensräumen und die negative öffentliche Wahrnehmung stellen Bedrohungen dar. Dennoch gibt es Argumente, die die Jagdkultur verteidigen und ihre Bedeutung für den Naturschutz und das kulturelle Erbe hervorheben.
Neben den praktischen Aspekten hat die Jagd auch eine tiefe kulturelle Bedeutung. Sie ist eng mit der Naturverbundenheit und dem Respekt vor der Umwelt verbunden. Die Jagd lehrt uns, dass wir Teil eines größeren Ökosystems sind und dass wir in Harmonie mit der Natur leben sollten. Sie zeigt uns die Abhängigkeit des Menschen von seiner Umwelt und erinnert uns daran, dass wir sorgsam mit den natürlichen Ressourcen umgehen müssen.
Die Jagdkultur hat auch eine starke Verbindung zur Geschichte und Tradition. Viele Jagdbräuche und Rituale werden von Generation zu Generation weitergegeben und haben eine lange Geschichte. Die Jagd hat auch ihren Platz in der Kunst und Literatur gefunden und wurde oft in Gemälden, Skulpturen und Texten verewigt. Sie ist Teil unserer kulturellen Identität und prägt unsere Vorstellungen von Natur und Wildnis.
In der modernen Gesellschaft hat die Jagdkultur jedoch auch Kritik erfahren. Die Jagd wird oft als grausam und unnötig angesehen, insbesondere wenn sie nicht der Nahrungssicherung dient. Der Tierschutz und der Erhalt der Artenvielfalt stehen heute im Vordergrund und haben zu einer Debatte über die Ethik und Nachhaltigkeit der Jagd geführt. Es ist wichtig, dass die Jagd verantwortungsvoll und im Einklang mit der Natur ausgeübt wird, um sowohl die Traditionen zu wahren als auch den Schutz der Tiere zu gewährleisten.
Insgesamt ist die Jagdkultur ein vielschichtiges Thema, das viele Aspekte umfasst. Sie ist eine Mischung aus Tradition, Ethik, Naturverbundenheit und Geschichte. Die Jagd hat eine tiefe kulturelle Bedeutung und prägt unsere Vorstellungen von Natur und Wildnis. Es ist wichtig, dass wir die Jagdkultur respektieren und ihre Werte bewahren, während wir gleichzeitig die Bedürfnisse des Tierschutzes und der Nachhaltigkeit berücksichtigen. Nur so können wir eine harmonische Beziehung zur Natur und den Tieren aufrechterhalten.
Wir vom Südtiroler Jagdportal möchten uns in Zukunft noch mehr mit der Jagdkultur beschäftigen, darum haben wir auch eine eigene WEB-SEITE eingerichtet, wo wir fortlaufend Meinungen über die Jagdkultur austauschen.

Heuer konnten die Teilnehmer gleich bei zwei Kursterminen in der Forstschule Latemar allerlei Wissenswertes über das Rotwild erfahren. So wurden vom Wildbiologen Josef Wieser Themen wie Biologie, Populationsdynamik, Lebensraum sowie die Krankheiten des Rotwildes behandelt.
Die Jagdaufseher Kaspar Götsch und Paul Gassebner zeigten den Teilnehmern praxisnah die Grundlagen zum richtigen Ansprechen des Rotwildes im Revier. Mit Unterkiefern und Schädelpräparaten wurde die Altersschätzung anhand der Zahnentwicklung und Zahnabnutzung vorgezeigt. Diese konnten die Kursteilnehmer dann in verschiedenen Übungen gleich ausprobieren und erhielten dabei wertvolle Tipps zur Umsetzung der Theorie in die Praxis.
Auch der Raum für die ein und andere Diskussion war gegeben. So wurde aufgezeigt, dass das Rotwild nicht nur in Südtirol sondern in ganz Mitteleuropa stetig zunimmt und die Populationen stark wachsen. Diese Entwicklung kann sowohl eine Herausforderung aber auch eine Chance für die Wildbewirtschaftung darstellen. Um diese als Chance zu nutzen, muss die Jägerschaft aber so flexibel und lernfähig wie das Rotwild selber sein und sich an veränderte Bedingungen immer wieder anpassen.
Hierzu wurden von den Experten dann verschiedene jagdliche Strategien und Bewirtschaftungskonzepte vorgestellt welch zum Erfolg führen können und eine sinnvolle Rotwildbejagung versprechen.
Highlight des Kurses im Herbst war ohne Zweifel die Hirschbrunft wo die Teilnehmer das Brunftgeschehen bei der Exkursion in den Latemarwald hautnah und lautstark mitverfolgen konnten.
Für das Jahr 2023 ist eine Neuauflage des Kurses geplant, Termine und weitere Veranstaltungen werden auf der Website der Forstschule Latemar unter http://www.provinz.bz.it/land-forstwirtschaft/forstdienst-foerster/forstschule-latemar/jagd.asp bekanntgegeben.

Es wird angenommen, dass der Brauch des Osterhasen bereits im 17. Jahrhundert entstanden ist. Der Osterhase wird oft als ein Hase dargestellt, der Ostereier versteckt oder sie den Kindern bringt. Seine Aufgabe besteht darin, die Eier zu bemalen, zu verstecken und den Kindern eine Freude zu bereiten.
Die Legende besagt, dass der Osterhase in der Nacht vor Ostersonntag durch die Gärten und Wiesen streift, um Ostereier zu verstecken. Die Kinder sind am nächsten Morgen voller Vorfreude und suchen nach den versteckten Eiern. Es ist eine alte Tradition, dass die Kinder Osternester oder Körbchen vorbereiten, in denen sie die gefundenen Ostereier sammeln können.
Die Ursprünge des Osterhasen und der Ostereier liegen in heidnischen Frühlingsfesten, die mit dem Beginn der Osterzeit zusammenfielen. Der Hase wurde als Symbol der Fruchtbarkeit und des Neuanfangs angesehen, da er sich schnell vermehrt und viele Nachkommen hat. Die Ostereier symbolisieren das neue Leben und die Auferstehung, die mit dem christlichen Osterfest verbunden sind.
Im Laufe der Zeit hat sich der Brauch des Osterhasen weiterentwickelt. Heutzutage gibt es verschiedene Variationen des Osterhasen, wie zum Beispiel Schokoladen- Brothasen oder Plüschhasen. Der Osterhase hat auch in der kommerziellen Welt seinen Platz gefunden und ist ein beliebtes Motiv in Osterdekorationen und -geschenken geworden.
Der Osterhase ist ein Symbol für Freude, Fröhlichkeit und Gemeinschaft. Er bringt die Menschen zusammen und zaubert den Kindern ein Lächeln ins Gesicht. Die Ostereiersuche ist ein besonderer Moment, der die Vorfreude und das Glück der Kinder widerspiegelt.
Insgesamt ist der Osterhase eine liebevolle und traditionelle Figur, die eng mit dem Osterfest verbunden ist. Egal ob als versteckender Hase im Garten oder als süßer Schokoladenhase, er bringt uns Freude und erinnert uns daran, die Osterzeit gemeinsam zu genießen.
